6. Spieltag: Rahlstedter SC III - SC Eilbek II 1:2 (1:2)

 

Am Tag der Amateure gab es in Rahlstedt tatsächlich einiges an amateurhaftem Verhalten zu sehen. Schon vor Beginn der Partie das erste Ärgernis, es kam nur ein Schiedsrichter, der zweite angesetzte erschien nicht, ein dritter war erst gar nicht angesetzt. Die Rahlstedter und Eilbeker Verantwortlichen einigten sich darauf, dass man Eilbeks Co-Trainer Rief (pfeift für Bramfeld) und Auswechselspieler Chuleck (pfeift für Eilbek) als Assistenten einsetzen würde, doch Schiedsrichter Kaya lehnte ab, da er erst zwei Mal mit Assistenten gepfiffen hatte. Personell konnte Eilbek aus dem Vollen schöpfen, Rahlstedt beklagte zahlreiche Ausfälle, konnte aber mit drei U19-Spielern vom Oberliga-Tabellenführer aufwerten.

 

Wie schon so häufig in dieser Saison fallen beim SCE die Tore in der Anfangsphase, und dieses Mal hatte die es wirklich in sich. Bereits nach 61 Sekunden zappelte das Leder im Netz, Keeper Martin Haag machte das Spiel mit einem langen Abschlag schnell, Henning gewann den Zweikampf gegen Hübner und legte Vittorio Walter den Ball mustergültig in den Lauf. Mit einem platzierten Abschluss brachte Walter den SCE in Führung und schon drei Minuten später gab es die große Chance die Führung auszubauen. Klanke wurde auf der Strafraumlinie klar gefoult, bereits zum dritten Mal in dieser Saison holte er damit einen Strafstoß heraus. Rahlstedts Schlussmann Jonas Nevala konnte den platzierten, aber nicht hart genug getretenen Elfmeter von Kapitän David Feldmeier parieren, den Nachschuss drückte Adrian Klanke zu seinem bereits achten Saisontor über die Linie.

 

Deutete sich hier früh ein Schützenfest an? Mitnichten, denn quasi im Gegenzug drückte U19-Spieler Janik Brücher das Leder zum 1:2 über die Linie und brachte seine Farben wieder ins Spiel. Wer nun ein weiteres Offensivspektakel erwartet hatte, wurde aber bitterböse enttäuscht. Im gesamten ersten Abschnitt gab es nur noch zwei nennenswerte Szenen, Eilbeks Fänger Haag war per Fußparade Sieger gegen Rahlstedts Thielke, auf der Gegenseite gab es große Aufruhr nach einem Pfiff. Was war passiert? Keeper Nevala verlor den Ball an der Seitenauslinie gegen Mazohl, der bediente Henning, der aus 25 Metern ins leere Tor schoss. Kurz bevor das Spielgerät die Linie überquerte, pfiff Schiedsrichter Kaya Freistoß für Eilbek. Das klare und sichere 1:3 war damit dahin. Der Schiedsrichter berichtete nach der Partie davon, dass er eine falsche Wahrnehmung hatte und dachte ein Rahlstedter wäre am Ball gewesen und entschuldigte sich auf dem Spielfeld prompt bei Henning für seine Entscheidung.

 

Viel mehr Highlights gab es vor der Pause nicht, keines der Teams konnte die Partie kontrollieren, die unangenehm zu bespielenden Rahlstedter spielten hier auf Augenhöhe mit. Zur Pause tauschte der SCE aus, der offensivstarke Linksverteidiger Mazohl konnte seine Stärken nicht zur Geltung bringen, für ihn kam Heinrich neu in die Partie. Mit zunehmender Spieldauer wurde es auf dem Spielfeld intensiver, ruppiger und das ein oder andere Wortgefecht mit der Teilnahme beider Bänke war zu vernehmen. Torchancen suchte man auf beiden Seiten vergeblich. Aufregend wurde es erst nach etwas mehr als einer Stunde, denn auf einmal war Eilbek dezimiert. Vanoucek, der seine erste Verwarnung wegen Meckerns erhalten hatte, wurde bei einem Eilbeker Konter vom an Boden liegenden Voß am Bein festgehalten, zur Überraschung aller gab Schiedsrichter Kaya beiden Akteuren die gelbe Karte, für Vanoucek war es damit gelb-rot.

 

In Unterzahl verständigte sich Eilbek fast nur noch auf das Verteidigen und legte diese Prüfung mit Bravour ab. Einzig Heinrich musste per Block gegen Wirtz einmal im Strafraum in Bedrängnis eingreifen, Martin Haag konnte sich nicht auszeichnen, da kein Ball auf das Eilbeker Tor kam. In der Schlussphase setzte der SCE nochmal auf Körperlichkeit gegen den Ball, die eingewechselten Schmidtchen, Rubin und Köpke warfen sich in jeden Zweikampf und beinahe hätte Köpke sogar noch das dritte Tor erzielt, doch Nevala parierte kurz vor Schluss glänzend.

 

Ein dreckiger Arbeitssieg für den SCE, der seine weiße Weste wahrt und mit fünf Siegen aus fünf Spielen ins absolute Topspiel gegen Spitzenreiter TuS Hamburg in der kommenden Woche geht. Der SCE muss dabei auf den gesperrten Marc-Lennard Vanoucek verzichten, auf Seiten der Gäste fehlt Top-Torjäger Adam Mubarak ebenfalls gesperrt.

 

Aufstellung:

Martin Haag – Haakon Hansen, Robin Duah, Sören Sager, Fabian Mazohl (46. Steffen Heinrich) – Marc-Lennard Vanoucek, David Feldmeier – Florian Dittrich (73. Kassem Tohme), Vittorio Walter (85. Genia Rubin), Adrian Klanke (66. Ronny Schmidtchen) – Marc Henning (85. Jonas Köpke)

 

Tore:

0:1 Vittorio Walter (2., Rechtsschuss, Henning)

0:2 Adrian Klanke (5., Linksschuss, Feldmeier)

1:2 Janik Brücher (7., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Voß, Siegesmund – Feldmeier, Dittrich, Tohme

 

Gelb-Rote Karte:

Marc-Lennard Vanoucek (72., Unsportlichkeit)

 

Besonderes Vorkommnis:

Jonas Nevla hält Foulelfmeter von David Feldmeier (5.).

 

Schiedsrichter:

Onur Sinan Kaya (Note 4,5) – Unglücklich der alleinige Auftritt. Henning das 1:3 abzupfeiffen, war indiskutabel. Hatte in Halbzeit zwei in einer härter werdenden Partie Probleme mit der Spielleitung, zeigte sich aber zumindest bei den Abseitssituationen als sicher.

 

Spielnote: 3

 

Früh deutete sich ein Torfestival an, es wurde ein rassiges und ruppiges Spiel, in dem die Defensivreihen überzeugen konnten und Spannung bis zum Schluss gegeben war.

5. Spieltag: SC Eilbek II – Hamm United II 6:0 (4:0)

 

Am Tag der deutschen Einheit durfte Eilbek nach vierwöchiger Pause wieder in der Liga ran, zu Gast war Hamm United II. Fast freie Auswahl hatte SCE-Coach Torgau in der Kaderwahl, verletzungsbedingt fehlte nur Defensivspieler Jakob Just, zudem war Angreifer Jonas Köpke leicht angeschlagen und nahm daher nur auf der Bank Platz.

 

Mit viel Elan startete Eilbek in die Partie, schon nach 55 Sekunden konnten die Hausherren zwei gute Torchancen verzeichnen. Zunächst war der insgesamt glänzend aufgelegte HUFC-Keeper Thiemt bei einem Freistoß von Klanke zur Stelle, nur Augenblicke später zielte Henning nach einem Pass in den Rückraum aus 11 Metern nur knapp über das Tor. Nur wenig Entlastung fanden die Geächteten, die häufiger aus einer 622-Ordnung heraus verteidigen mussten. Einen Hochkaräter bekamen die Gäste dann aber nach zehn Minuten doch, eine Flanke aus dem Halbfeld fand den Kopf von Ahmed Kadhim, der nur Zentimeter am langen Pfosten vorbeiköpfte. Nur kurze Zeit später spielte Rubin einen kapitalen Fehlpass in die Füße eines Angreifers, doch Keeper Sechting war aufmerksam und bereinigte die Situation.

 

Die Hoffnung auf einen positiven Ertrag beim Tabellenzweiten hielt für Hamm nur noch bis zur 13. Minute an, Rubin eröffnete das Spiel aus statischer Position heraus mit einem hervorragenden Diagonalball auf Mazohl, der zog mit Ball am Fuß am Gegenspieler vorbei und bediente von der Grundlinie Adrian Klanke, der aus fünf Metern mit links die Führung erzielen sollte. Im dritten Spiel in Folge erzielte Klanke damit den ersten Eilbeker Treffer. Komplett dominant zeigte sich Eilbek im restlichen ersten Abschnitt, hervorragend im Gegenpressing und in der Balleroberung, geduldig und variabel im eigenen Ballbesitz, der HUFC kam kaum noch geordnet aus der eigenen Hälfte nach vorne.

 

Überfällig war dann in der 23. Minute der zweite Eilbeker Treffer, Dittrich eroberte den Ball tief in der gegnerischen Hälfte, legte den Ball in den Lauf von Vittorio Walter und wieder war es Adrian Klanke, der das Leder aus kurzer Distanz in die Maschen schob. Die Vorentscheidung gab es bereits vier Minuten später, Dittrich wurde in zentraler Position freigespielt, umkurvte Keeper Thiemt und überließ Haakon Hansen das Tor. Für den Rechtsverteidiger war es der vierte Treffer im 32. Einsatz, zum zweiten Mal traf er dabei gegen Hamm United II. Henning und Walter hätten das Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe schrauben können, scheiterten aber an Philipp Thiemt. Erst kurz vor dem Seitenwechsel durfte Eilbek erneut jubeln, Feldmeier bediente Henning mit einem feinen Steckpass und der Torjäger schob aus zentraler Position flach links ein.

 

Zur Pause war die Partie bei einem Stand von 4:0 quasi entschieden, Eilbek wollte die starke Leistung der ersten Halbzeit aber bestätigen. Nicht ganz unverständlich schaltete der SCE aber in den Verwaltungsmodus, ließ defensiv nichts anbrennen und setzte offensiv immer wieder Nadelstiche. In einer schnell erzählten zweiten Halbzeit, in der Eilbek die komplette Viererkette auswechselte, trafen Henning und Walter nur die Querlatte, zielte Rubin nach einem Standard knapp vorbei, scheiterte Henning erneut an Thiemt und schossen Dittrich und der eingewechselte Raphael Chuleck aus mehr als aussichtsreichen Positionen am Tor vorbei.

 

Zwar kann Eilbeks Auftritt insgesamt als völlig humorlos beschrieben werden, für einen Lacher sorgte Genia Rubin, der seine Mitspieler aufforderte, weniger am eigenen Strafraum zu dribbeln. Dribbeln am Strafraum ist nämlich Genia Rubin vorbehalten!

 

Eilbek hatte am Ende die Möglichkeiten mit mehr als einem halben Dutzend Tore aus dem Spiel zu gehen, doch immer wieder war es Gästekeeper Thiemt, der erst Hennings Freistoß aus 18 Metern aus dem Winkel holte, gegen Klanke und Dittrich per Fußparade parat war und Glück hatte, dass Henning aus 13 Metern zu hoch zielte. Auf der Gegenseite musste Marcel Sechting bei einem Freistoß aus 20 Metern eingreifen, es war zehn Minuten vor dem Ende der einzige Torschuss der Gäste auf das Eilbeker Tor in der gesamten Partie.

 

In der Schlussphase konnte der SCE das Ergebnis noch in eine wohlverdiente Höhe treiben, abermals kam Florian Dittrich auf dem rechten Flügel an seinem Gegenspieler vorbei, Marc Henning hatte aus Nahdistanz keine Mühen mehr das 5:0 zu erzielen und feierte seinen 51. Treffer im 41. Spiel für Eilbek. Quasi mit dem Abpfiff erzielte Adrian Klanke seinen ersten Dreierpack für Eilbek, nach einem Foul an Dittrich führte dieser den fälligen Freistoß zur Überraschung der Hammer Defensive schnell auf Henning aus, Klanke legte das Leder in die rechte, untere Ecke zum 6:0-Endstand.

 

Mit nunmehr 12 Punkten und 20:3 Toren aus vier Spielen steht Eilbek trotz einer Maximalausbeute nur auf Platz 2 mit fünf Punkten Vorsprung auf Rang 3, obwohl der SC Urania bereits ein Spiel mehr ausgetragen hat. Früh in der Saison stehen die Zeichen auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Titelkampf mit TuS Hamburg, zunächst muss der SCE seine Hausaufgaben in der kommenden Woche beim Rahlstedter SC III erfüllen, bevor es im kommenden Heimspiel zum direkten Duell mit dem Spitzenreiter kommt.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Haakon Hansen (73. Raphael Chuleck), Genia Rubin (73. Sören Sager), Robin Duah (73. Imanol Dreske), Fabian Mazohl (68. Steffen Heinrich) – Marc-Lennard Vanoucek (63. Ronny Schmidtchen), David Feldmeier – Florian Dittrich, Vittorio Walter, Adrian Klanke – Marc Henning

 

Tore:

1:0 Adrian Klanke (13., Linksschuss, Mazohl)

2:0 Adrian Klanke (23., Rechtsschuss, Walter)

3:0 Haakon Hansen (27., Rechtsschuss, Dittrich)

4:0 Marc Henning (41., Linksschuss, Feldmeier)

5:0 Marc Henning (84., Rechtsschuss, Dittrich)

6:0 Adrian Klanke (90., Rechtsschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Feldmeier – Zinn, Kadhim, Susallek, Velasco Moreno

 

Schiedsrichter:

Tom Kriebisch (Note 2,5) – Mitunter etwas kleinlich in der Linie, dies aber konsequent über die gesamte Spielzeit. Mit guter Regelauslegung beim schnell ausgeführten Freistoß zum 6:0.

 

Spielnote: 2

Von Minute eins an mit vielen Torchancen, wenn auch recht einseitig verteilt.

Testspiel: SC Eilbek II – Croatia 3:2 (2:1)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Sven Prigann, Robin Duah, Sören Sager, Steffen Heinrich (46. Marc-Lennard Vanoucek) - David Feldmeier, Ronny Schmidtchen (75. Raphael Chuleck) - Adrian Klanke (46. Kassem Tohme), Vittorio Walter (46. Thies Schultze), Benjamin Rüß (46. Marius Hensch) - Marc Henning (46. Jonas Köpke)

 

Tore:

 

1:0 David Feldmeier (14., Rechtsschuss, Henning)

1:1 Luka Dilber (35., Rechtsschuss)

2:1 Adrian Klanke (38., Rechtsschuss, Heinrich)

3:1 David Feldmeier (57., Rechtsschuss, Tohme)

3:2 Sandro Jozic (61., Rechtsschuss)

Testspiel: SC Eilbek II – SC Union 03 4:3 (1:3)

 

Aufstellung:

Martin Haag - Ronny Schmidtchen (31. Genia Rubin), Imanol Dreske, Marek von Bergen (46. Robin Duah), Fabian Mazohl - Adrian Gehrke, Malte Cordes-Gebken (46. Marc-Lennard Vanoucek) - Kassem Tohme (46. Florian Dittrich), Vittorio Walter (46. Benjamin Rüß), Aydin Sahin (46. Adrian Klanke) - Jonas Köpke

 

Tore:

 

0:1 Antonio Embalo Avila (15.)

1:1 Jonas Köpke (20., Rechtsschuss, Mazohl)

1:2 Jan-Rasmus Bach (23.)

1:3 Antonio Embalo Avila (29.)

2:3 Florian Dittrich (58., Rechtsschuss, Rüß)

3:3 Adrian Klanke (85., Rechtsschuss, Mazohl)

4:3 Adrian Klanke (88., Rechtsschuss)

Testspiel: SC Eilbek II – SV Barmbek 7:0 (2:0)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting (46. Martin Haag) - Haakon Hansen, Genia Rubin (46. Marek von Bergen), Robin Duah, Steffen Heinrich (46. Kassem Tohme) - Marc-Lennard Vanoucek, Adrian Gehrke (46. Ronny Schmidtchen) - Florian Dittrich, Aydin Sahin, David Feldmeier - Marc Henning

 

Tore:

1:0 Florian Dittrich (24., Rechtsschuss, Sahin)

2:0 Haakon Hansen (45., Rechtsschuss, Sahin)

3:0 Florian Dittrich (52., rechtes Knie, Tohme)

4:0 Kassem Tohme (55., Rechtsschuss, Vanoucek)

5:0 Kassem Tohme (56., Rechtsschuss, Henning)

6:0 Florian Dittrich (82., Rechtsschuss, Henning)

7:0 Marc Henning (84., Rechtsschuss, Schmidtchen)

3. Spieltag: SC Eilbek II – TSV Wandsetal II 4:2 (2:1)

 

Derby-Tag in Eilbek, nach fast fünf Jahren kam der TSV Wandsetal II mal wieder zu Besuch an die Fichtestraße. In einer Partie zweier ambitionierter Mannschaften musste der SCE unter anderem auf seine beiden Spielführer verzichten, die enorme Kaderbreite kann im Laufe der Saison durchaus als Faustpfand verstanden werden, erneut war der 18er-Kader komplett gefüllt.

 

Die erste Viertelstunde des Spiels ist schnell erzählt, denn beide Parteien agierten zunächst vorsichtig, wollten keine Fehler machen und so entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen, das eher trist daherkam. Mit der ersten nennenswerten Aktion des Spiels gingen die Gäste in Führung, der früh eingewechselte Abdoul Madjid Djibo brachte den Ball vom rechten Flügel in den Strafraum, wo am zweiten Pfosten Robin Janßen goldrichtig stand und die Führung für das Gäste erzielte. Dies war wie ein Weckruf für den bisherigen Spitzenreiter, denn nur 120 Sekunden später erzielte Klanke bereits den Ausgleich. Henning und Schmidtchen spielten am Strafraumrand einen Doppelpass, Hennings Hereingabe vorbei an Keeper Müller wollte ein Verteidiger klären, dabei schoss er den eingerückten Adrian Klanke an, so sprang das Leder vermeintlich von der Hüfte direkt ins Tor.

 

Die Hausherren hatten nun deutliches Oberwasser, der offensiv brilliante Fabian Mazohl war auf links einmal mehr davon geeilt, im Zentrum verpassten Köpke und Klanke dir Führung nur um Haaresbreite. Diese sollte es dann aber nach einer halben Stunde geben, Henning führte einen Freistoß schnell aus, Mazohl flankte abermals maßgenau vom linken Flügel und Adrian Klanke musste aus 5 Metern nur noch den Fuß hinhalten, um Eilbek in Führung zu bringen. Für den 19-jährigen Offensivspieler war es bereits das vierte Saisontor, Klanke bestätigt damit seine deutlich verbesserte Form und Fitness nach der langen Corona-Pause und rechtfertigte so seine Aufstellung und die Darstellung als „Spieler im Fokus“ in der aktuellen Stadionzeitung. Einen dritten Treffer von Klanke noch in der ersten Halbzeit verhinderte Keeper Müller nach einem Steilpass von Henning.

 

Ein wenig Derby-Atmosphäre kam in Minute 33 auf, als es die erste Rudelbildung geben sollte, aus der Walter und Adzovic mit dem gelben Karten heraus gingen. Wandsetals Mittelfeldspieler hatte später Glück und umging einen Feldverweis, nachdem er nach einem Einwurf den Ball ohne Grund und ohne Not einfach in die Hand nahm. Der gute und junge Schiedsrichter Juppe bewies hier Taktgefühl und ließ den Rotschopf mit einer letzten Ermahnung weiterspielen. Noch vor der Pause gab es eine weitere knifflige Situation, Marc Henning bekam im Strafraum einen deutlich hörbaren und sichtbaren Kontakt ab, ließ sich aber nicht fallen und verzichtete damit auf den Strafstoß. „Fair ist mehr“ betonte Eilbeks heutiger Spielführer in der Halbzeitpause, erst am Dienstag wurde er vom Hamburger Fußball-Verband für die Fair-Play-Geste des Monats August ausgezeichnet. Mit einer mittlerweile verdienten 2:1-Führung ging es in die Halbzeitpause, aus der Eilbek hellwach zurückkam.

 

Erst scheiterte Mazohl aus spitzem Winkel an Müller, den folgenden Eckball verlängerte Köpke am ersten Pfosten auf Vittorio Walter, der aus 14 Metern überlegt zum 3:1 einschob. Für die Vorentscheidung sorgte Henning nur 120 Sekunden später, Adzovic lenkte einen Pass seines Mitspielers in den Lauf von Henning ab, der vor dem Tor eiskalt blieb und ins kurze Eck versenkte. Henning, Walter und Klanke stehen damit bereits bei je 4 Saisontoren, zudem traf Eilbek auch im dritten Saisonspiel innerhalb von 3 Minuten doppelt.

 

Die Gier auf weitere Treffer war danach gestillt, zu ungefährlich präsentierte sich auch der Gegner, der seit dem 0:1 auf eine weitere klare Torchance wartete. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Gäste selbst, Felix Müller trat gegen den bereits zwei Meter entfernten Kassem Tohme ohne Grund in die Beine und durfte nach der roten Karte bereits duschen gehen. Der SCE nutzte das scheinbar entschiedene Spiel zur Wechselarie und brachte Duah und Dreske positionsfremd ins Spiel. In Überzahl, wie schon häufig in der Vergangenheit erlebt, agierte Eilbek aber fahrig, trotz den Pfostentreffers von Mazohl.

 

So konterte sich Wandsetal in Unterzahl zum 4:2 durch Abdoul Madjid Djibo, der wenig später sogar noch die Chance auf den Anschlusstreffer hatte, nachdem Eilbek im Mittelfeld einen kapitalen Fehlpass spielte und die Rückwärtsbewegung auf ein notwendiges Minimum zurückfuhr. Offensiv dagegen gab es für den stürmischen SCE weiterhin Chancen, dem eingewechselten Benjamin Rüß war ein Treffer allerdings nicht vergönnt, zunächst parierte Keeper Müller stark, fünf Minuten vor dem Ende klärte ein Verteidiger per Flugkopfball auf der Linie und verhinderte Rüß ersten Treffer in der Liga.

 

Nach dem dritten Spieltag hat der SCE bereits ein Mini-Polster auf seine Verfolger aufgebaut, einzig TuS Hamburg kann mit ebenfalls 9 Punkten aktuell Schritt halten. Die Tabellenführung wird Eilbek am kommenden Spieltag wohl abgeben müssen, da ein spielfreies Wochenende ansteht. Im September vertreibt man sich die Zeit mit weiteren Testspielen gegen den SV Barmbek, Union 03 und Croatia, erst am ersten Oktober-Sonntag geht es in der Liga zuhause weiter gegen Hamm United II.

 

Aufstellung:

Martin Haag – Haakon Hansen (77. Imanol Dreske Monteiro), Genia Rubin, Marek von Bergen, Fabian Mazohl – Marc-Lennard Vanoucek, Ronny Schmidtchen (70. Robin Duah) – Adrian Klanke (70. Florian Dittrich), Vittorio Walter (77. Benjamin Rüß), Marc Henning – Jonas Köpke (61. Kassem Tohme)

 

Tore:

0:1 Robin Janßen (17., Rechtsschuss, Abdoul Madjid Djibo)

1:1 Adrian Klanke (19., rechte Hüfte, Henning)

2:1 Adrian Klanke (28., Rechtsschuss, Mazohl)

3:1 Vittorio Walter (51., Recthsschuss, Köpke)

4:1 Marc Henning (53., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

4:2 Macki Abdoul Madjid Djibo (85., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Walter, Schmidtchen – Adzovic, Pfeil

 

Rote Karte:

Felix Müller (71., Nachtreten gegen Tohme)

 

Schiedsrichter:

Robin Juppe (Note 2,5) – Hatte die über weite Strecken faire Partie im Griff. Bewies Fingerspitzengefühl bei Adzovics Handspiel, ohne Ermessensspielraum beim Platzverweis gegen Müller.

 

Spielnote: 3

Zäher Beginn mit wenig Torchancen, dafür entschädigten später viele Treffer und packende Zweikämpfe.

2. Spieltag: SC Eilbek II – Croatia Hamburg 6:1 (3:0)

 

Den gelungenen Start bestätigen, das war die Aufgabe des nahezu komplett veränderten SC Eilbek II im Heimspiel gegen Croatia. Mit Rubin, Vanoucek, Walter und Henning gab es nur vier Überlebende aus der Startelf des ersten Spiels, gleich sieben Neue brachte Klaus Pablo Torgau, darunter Pflichtspiel-Debütant Ronny Schmidtchen.

 

Die Zuschauer hatten noch nicht einmal ihren Platz eingenommen, da stand es schon 2:0 für Eilbek. Bereits nach wenigen Sekunden hatte der überraschend als Linksverteidiger aufgebotene Mazohl die erste Balleroberung und stürmte Richtung Strafraum, kurz vor der Linie wurde der Italiener von den Beinen geholt. Den Freistoß prügelte Adrian Klanke in die Mauer, der abgefälschte Nachschuss landete schon nach 67 Sekunden im Netz. Gerade einmal 100 Sekunden später gab es erneut einen Freistoß für Eilbek an der Strafraumgrenze, dieses Mal aus zentraler Position, Klankes Schuss ins Torwarteck konnte der ansonsten gut aufgelegte Zak bei Regen auf nassem Kunstrasen nicht festhalten, Walter drückte den Abpraller über die Linie. Nach 3:30 Minuten hatte der SCE alles im Griff, es war die schnellste Zwei-Tore-Führung aller Zeiten, im April 2017 benötigte man gegen Benfica noch 6 Minuten für zwei Treffer.

 

Eigentlich war mit der frühen Führung alles im Lot, doch Eilbek agierte etwas schludrig im Aufbau und brachte so den Gegner wieder zurück ins Spiel, Curak traf nach einer Umschaltsituation nur den Pfosten. Doch auch auf der Gegenseite klatschte der Ball ans Aluminium, Henning traf nach einem Eckstoß nur den rechten Pfosten. Das Spiel gestaltete sich nun etwas offener, Croatia zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche um Lichtjahre verbessert, Sechting musste einmal in höchster Not zur Ecke abwehren. Offensiv hatte Eilbek genug Chancen, um frühzeitig den dritten Treffer zu erzielen, Hennings Solo von der Mittellinie wurde nicht mit einem Treffer gekrönt, ebenso ließ ihn Zak aus halblinker Position keine Möglichkeit die Kugel im kurzen Eck unterzubringen. Der offensivfreudige Mazohl konnte zunächst keinen Scorer sammeln, bei seiner scharfen Hereingabe fehlten Walter und Dittrich eine Schuhgröße zur Verwertung.

 

Kurz vor dem Seitenwechsel kam es dann aber zur Vorentscheidung, Vanoucek steckte das Leder durch die Kette in den Lauf von Vittorio Walter, Eilbeks Zehner blieb cool und schob zum 3:0-Pausenstand ein, der nur kurz Bestand haben sollte. Erneut konnte Eilbek einen Blitzstart vorweisen, Walter bediente im Strafraum Marc Henning, der wackelte seinen Gegenspieler kurz aus und schlenzte sich zum dritten Saisontreffer. Die Moral und Gegenwehr der Kroaten schien jedoch zu keinem Zeitpunkt gebrochen, Mate Curak konnte nach einem schönen Doppelpass das 4:1 erzielen, kurzzeitige Hoffnung flammte bei den Gästen aus.

 

Doch das Momentum kippte auch nicht, als Marc Henning den nach Foulspiel an Klanke verursachten Foulelfmeter nach rund einer Stunde verschoss, zu selten kam Croatia gefährlich vor das Eilbeker Tor. Zwar rannte Croatia unermüdlich an, wurde aber gnadenlos ausgekontert. Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie wurde Mazohl abermals freigespielt, die Hereingabe drückte der eingewechselte Jonas Köpke ungehindert über die Linie, spätestens mit dem 5:1 war die Partie nun entschieden. Bereits mit dem Treffer hatte der SCE den Platz an der Sonne in der Kreisliga 7 erobert, gestillt war der Torhunger allerdings noch nicht. Zehn Minuten vor dem Ende fischte Zak zwar Hennings Schuss noch sehenswert aus dem Eck, den Nachschuss schweißte Adrian Klanke humorlos zum 6:1 ins lange Eck.

 

Am Ende war es erneut ein hochverdienter Sieg des SC Eilbek II, der eindrucksvoll nachgewiesen hat, aus allen Spielsituationen heraus treffen zu können und als Spitzenreiter ins pflichtspielfreie Wochenende geht.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Raphael Chuleck (76. Jakob Just), Genia Rubin, Sören Sager, Fabian Mazohl – Marc-Lennard Vanoucek (76. Dennis Dahms), Ronny Schmidtchen (58. David Feldmeier) – Florian Dittrich (65. Jonas Köpke), Vittorio Walter, Adrian Klanke - Marc Henning

 

Tore:

1:0 Adrian Klanke (2., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:0 Vittorio Walter (3., Rechtsschuss, Klanke)

3:0 Vittorio Walter (43., Linksschuss, Vanoucek)

4:0 Marc Henning (47., Rechtsschuss, Walter)

4:1 Mate Curak (53., Rechtsschuss)

5:1 Jonas Köpke (72., Linksschuss, Mazohl)

6:1 Adrian Klanke (81., Rechtsschuss, Henning)

 

Gelbe Karten:

Vanoucek, Rubin – Anusic, Klus, Dilber

 

Schiedsrichter:

Furkan Yavuz (Note 3) – Bei den wesentlichen Entscheidungen fehlerfrei, mit kleineren Problemen bei der Vorteilsauslegung. Könnte etwas schneller pfeifen.

 

Spielnote: 2,5

Torchancen am laufenden Band, sieben Tore, intensive Zweikämpfe, ein insgesamt sehenswerter Kick.

 

Bes. Vorkommnis:

 

Bartolomiej Zak hält einen Foulelfmeter von Marc Henning (57.).

1. Spieltag: VfL 93 II – SC Eilbek II 0:4 (0:1)

 

Genug der Testspiele, endlich gab es wieder Liga-Fußball bestaunen, wenn auch nicht wie ursprünglich geplant im schönen Borgweg-Stadion, sondern am kleinen Kunstrasen an der Meerweinstraße. Der Platz ist Stadtpark ist aktuell nicht bespielbar und der Start zum Umbau zu einem Kunstrasen könnte noch in diesem Monat erfolgen. Eilbek musste ähnlich wie VfL 93 auf einige potentielle Leistungsträger aufgrund von Verletzungen, Impfungen und Urlauben verzichten, darunter unter anderem Keeper Sechting, Duah, Sager, Heinrich, Schmidtchen, Dahms und Lammert. Es spricht für die Eilbeker Kaderbreite, dass dennoch ein voller 18er-Kader aufgeboten wurde.

 

Die Spielausrichtung der Winterhuder war früh ersichtlich, lange Bälle von den Innenverteidigern über die Außenposition sollten es richten, Eilbeks Defensivreihe war dagegen jederzeit Herr der Lage. Nur offensiv hatte der SCE in der ersten halben Stunde Probleme und konnte den Ball zu selten über eine längere Zeit in den eigenen Reihen halten. Ekstase aufgrund von Torchancen kam daher nur wenig auf, ein erstes Kopfbällchen nach einer Ecke stellte Martin Haag im Eilbeker Tor vor keine Herausforderungen, nicht viel mehr Gefahr strahlte der erste SCE-Abschluss von Cordes-Gebken aus der Distanz aus.

 

Für den Weckruf des SCE sorgte Vittorio Walter nach knapp 30 Minuten, nach einem Fehlpass im Aufbau der 93er zielte Walter gedankenschnell aus der Distanz knapp über das Tor, fünf Minuten vor dem Seitenwechsel durfte die Bank der Gäste dann aber die Führung bestaunen. Henning beschleunigte Nahe der Mittellinie das Spielgeschehen mit einem Direktpass über die Kette, Keeper Hayek und ein Verteidiger räumten sich bei einem Klärungsversuch weit vor dem Strafraum gegenseitig ab und so konnte Jonas Köpke frei auf das leere Tor zudribbeln und ohne Mühe einschieben. Jubel brannte bereits auf, bevor der Ball im Tor, ein Moment für einen kleinen Flashback zu Lammerts Tor zum 0:1 beim VfL 93 II vor drei Jahren. 

 

Der SCE war nun deutlich besser im Spiel und hätte noch vor der Pause nachlegen können, Walters Fallrückzieher nach einem Einwurf strich knapp über die Latte, wenig später verhinderte Hayek eine Eilbeker Großchance, als er nach einem Rettungsversuch den Ball mitnahm, um Tohmes schnellen Einwurf in Richtung verwaistes Tor zu verhindern. Quasi mit dem Pausenpfiff hatte Tohme dann aber doch die Chance auf einen Treffer, sein Schuss von rechten Strafraumeck wurde von einem Abwehrbein gerade noch so um den Pfosten entschärft.

 

In der Halbzeitpause nahm Torgau einen Wechsel vor, Adrian Klanke ersetzte Malte Cordes-Gebken im Mittelfeldzentrum, war sofort gut in der Partie und trug seinen Teil dazu bei, dass die Partie sehr einseitig wurde. Vor allem über die linke Seite wurde Eilbek immer wieder gefährlich, nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel setzte Walter Henning in Szene, sein angechipter Abschluss aus Halbposition drehte sich an Hayek, aber auch am langen Pfosten vorbei. 120 Sekunden kam es wieder zum Duell Henning gegen Hayek, Eilbeks Torjäger wurde dieses Mal von Köpke bedient, Hayek rettete per Fußparade, im dritten Duell wieder nur 2 Minuten machte sich Henning selbst sein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk und erzielte das mittlerweile verdiente 0:2.

 

Kurios wurde es dann in der 58. Minute, denn nach einem völlig ungefährlichen Torschuss von Eilbek spielte ein Auswechselspieler den Ball zurück zum Torwart. Doch da der Ball noch im Spiel war und die Torauslinie noch nicht überquert hatte, gab der insgesamt hervorragende Schiedsrichter Krüger regelkonform einen Strafstoß. Großer Aufruhr auf der Bank vom VfL 93, doch die Entscheidung war eindeutig. Marc Henning wollte dieses Geschenk nach Rücksprache mit der Eilbeker Bank allerdings nicht annehmen und lupfte dem Keeper den Ball zurück in die Arme, VfL-Trainer Masurek bedankte sich umgehend beim SCE für diese Fairplay-Aktion.

 

Immer wieder kam Eilbek gefährlich zum Abschluss und war vor allem im Umschaltspiel hellwach, Hayek verhinderte gegen Henning den dritten Gegentreffer und nahm dem Angreifer den Ball vom Fuß. Ein wenig aus dem heiteren Himmel hatte Pascal Mondry die Chance zum Anschlusstreffer, nach einer Ecke kam der Innenverteidiger wuchtig per Kopf zum Abschluss, setzte aber einen Meter zu hoch an. Quasi im Gegenzug war das Spiel entschieden, einmal mehr spielte Eilbek über Walter und Henning schnell nach vorne, letzterer umdribbelte Hayek und schloss zum 0:3. Im ersten Startelfeinsatz nach Kreuzbandriss schraubte Henning seine Torquote weiter nach oben und steht nun bei 47 Toren in 38 Pflichtspielen für Eilbek. Für den Eilbeker Schlusspunkt sorgte kurz darauf Vittorio Walter per Strafstoß, Adrian Klanke wurde am Strafraumeck ungestüm zu Fall gebracht, Walter verlud den Keeper und sorgte für seinen dritten Scorerpunkt am Abend.

 

Mit Imanol Dreske Monteiro durfte in der Folge ein Neuzugang aus der U19 sein Liga-Debüt feiern und wäre beinahe Zeuge des 0:5 geworden, denn der ebenfalls eingewechselte Fabian Mazohl war außerhalb des Strafraums schon an Hayek vorbei, schaffte es dann aber nicht das Leder im Tor unterzubringen. Die letzte Aktion des Tages gehörte Tobias Witt, der Kapitän der Hausherren setzte einen Schlenzer aus 16 Metern minimal zu hoch an und verpasste das Kreuzeck.

 

Eilbek siegte auch in der Höhe verdient und war somit zumindest über Nacht der erste Tabellenführer der Kreisliga 7.

 

 

Aufstellung:

Martin Haag – Haakon Hansen, Genia Rubin (82. Imanol Dreske Monteiro), Marek von Bergen, David Feldmeier (82. Raphael Chuleck) – Marc-Lennard Vanoucek, Malte Cordes-Gebken (46. Adrian Klanke) – Kassem Tohme (72. Florian Dittrich), Vittorio Walter, Marc Henning (78. Fabian Mazohl) – Jonas Köpke

 

Tore:

0:1 Jonas Köpke (39., Rechtsschuss, Henning)

0:2 Marc Henning (55., Rechtsschuss, Walter)

0:3 Marc Henning (73., Rechtsschuss, Walter)

0:4 Vittorio Walter (76., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Klanke)

 

Gelbe Karten:

Hayek, Bruders, Witt, Salostowitz, Jetschowski – Hansen, Rubin, Chuleck

 

Schiedsrichter:

Marcel Iradj Krüger (Note 1) – Klare Linie und sehr aufmerksam im Verbund mit den Assistenten, beide Elfmeter für Eilbek waren zweifelsfrei korrekt.

 

Spielnote: 3

Zunächst agierten beide Teams sehr abwartend, spätestens nach dem 0:1 wurde die Partie einseitig.

 

Bes. Vorkommnis:

Marc Henning verschießt freiwillig einen Elfmeter (59.).

Holsten-Pokal 1. Runde: SC Eilbek II – SC Victoria II 1:4 (0:2)

 

Die Losfee des Hamburger Fußball-Verbandes meinte es nicht gut mit dem SC Eilbek II, bereits im Vorjahr wurde dem SCE mit dem Niendorfer TSV II ein Landesligist zugelost, und auch in dieser Saison kam es dazu. Mit der Zweitvertretung des SC Victoria bekam Eilbek nun den zweiten der drei teilnehmenden Landesligisten in Folge zugelost. Der Vorfreude sollte das keinen Abbruch bereiten, voller Enthusiasmus ging man in die Partie, mit Vittorio Walter, Ronny Schmidtchen und Jakob Just standen auch drei Neuzugänge im Kader.

 

Von Beginn an war Außenseiter um das Mitspielen bemüht und versuchte die schnellen Außenspieler von Victoria nicht ins Eins gegen Eins kommen zu lassen, was über weite Strecken der Partie gut funktionierte. Den ersten Warnschuss der Partie gab Otis-James Meierdiercks ab, der Angreifer traf aus 25 Metern aber nur das Außennetz. Bereits nach 10 Minuten nahm das Ergebnis für den Favoriten die richtige Richtung an, denn nach einer schnellen Kombination über den rechten Flügel war Brobbey auf 12 Metern einen Schritt schneller als Duah am Ball und platzierte das Leder mit dem ersten Kontakt sehenswert ins linke Eck. SCE-Keeper Sechting war chancenlos, verletzte sich bei der Landung zu allem Überfluss und musste bereits nach 17 Minuten durch Martin Haag ersetzt werden.

 

Gebrochen war die Moral des Underdogs damit nicht, Dittrich setzte sich links im Strafraum durch, doch SCV-Keeper Bahlmann fischte die Hereingabe in höchster Not vor dem einschussbereiten Köpke weg. Viel fand nun zwischen den beiden Strafräumen statt, in den direkten Duellen schenkten sich beide Teams nichts, vor nahezu ausverkauftem Haus entwickelte sich ein echter Pokalfight. Getrübt wurde die Stimmung allein durch das 0:2, nach einem Befreiungsschlag vom eigenen Strafraum konnten Eilbeks Sicherungsposten Sager und Bruchhäuser den davon geeilten Carlton Max Meierdiercks nicht mehr einholen, der traf nach etwas mehr als einer halben Stunde zur komfortablen Zwei-Tore-Führung.

 

Noch vor dem Seitenwechsel hatte Eilbek zwei Hochkaräter zum Anschluss. Erst hatte Mittelstürmer Köpke nach einer verunglückten Klärungsaktion von Egor Tschudinow freie Bahn und entschied sich für einen Abschluss gegen die Laufrichtung von Bahlmann, verfehlte aber das Tor auch um einen Meter. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel hatte Dennis Dahms nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Tohme und Hereingabe von Dittrich das 1:2 auf dem Fuß, aus fünf Metern zentraler Position vergab der Sechser völlig freistehend und schoss links vorbei. Ein 100%er! So ging es mit dem 0:2 in die Pause, die aufgrund sintflutartiger Regenfälle verlängert wurde. Nur 30 Sekunden nach Beginn der zweiten Halbzeit musste diese für zehn Minuten unterbrochen werden, denn diverse Pfützen machten den Platz kurzzeitig unbespielbar. Nachdem der Regen nachgelassen hatte, ging es endlich weiter und der SCE hatte in Person von Florian Dittrich die erste gute Möglichkeit, doch der Schuss aus acht Metern halblinker Position ging am Tor vorbei.

 

Besser machte es Eilbek nach fast einer Stunde Spielzeit, Tohme konnte nach Balleroberung auf dem rechten Flügel bis in den Strafraum dribbeln, seinen Abschluss konnte Bahlmann noch mit dem Fuß abwehren, den Nachschuss setzte Walter an zwei auf der Linie verteidigenden Spielern vorbei ins linke Eck zum 1:2. Der SCE war damit wieder voll in der Partie und brachte mit Mazohl für Dittrich nochmal zusätzliches Tempo. Der SCE spielte hier auf Augenhöhe und Keeper Haag musste sich lediglich gegen Brobbey aus der Distanz einmal beweisen, die Abwehr stand sicher vorne konnte vor allem der eingewechselte Mazohl immer wieder für Impulse sorgen. Nach einem der feinen Diagonalbälle von Vanoucek war der Italiener links durch, doch Bahlmann nahm ihm den Ball im Strafraum vom Fuß. Wenig später gab es vereinzelte Rufe nach einem Strafstoß, doch Brobbey spielte gegen Mazohl klar zuerst den Ball, der gute Schiedsrichter Jetschowski ließ hier zurecht weiterlaufen. Der SCE war dem Ausgleich nun näher als Victoria der Vorentscheidung, gegen Walters listigen Heber aus 35 Metern war Bahlmann auf dem Posten.

 

13 Minuten vor dem Ende nahm Eilbek seine letzten Wechsel vor und tauschte die Doppelsechs aus, ging nun voll ins Risiko und wurde bestraft. Zunächst hatte Haag gegen Meierdiercks aus spitzem Winkel noch pariert, Victoria konnte die nun größer werdenden Räume immer besser bespielen und entschied vier Minuten vor dem Ende die Partie. Nach einem Steilpass auf den eingewechselten Kouakou blieb die Fahne des Assistenten fälschlicherweise unten, wie das Bildmaterial auch später zeigen sollte, der Angreifer traf trocken zum 1:3 und besiegelte damit Eilbeks Pokal-Aus in Runde 1. Der Joker schnürte 120 Sekunden später nach einer Einzelleistung mit einem Schuss ins kurze Eck seinen Doppelpack, so setzte sich der Favorit am Ende an der Fichtestraße durch und zieht in die zweite Runde des Holsten-Pokals ein. Auf Eilbek wartet an Spieltag 1 in 11 Tagen mit dem VfL 93 II ein Titelfavorit am Borgweg.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting (17. Martin Haag) – Haakon Hansen, Robin Duah, Sören Sager, Marius Bruchhäuser – Marc-Lennard Vanoucek (77. David Feldmeier), Dennis Dahms (77. Adrian Klanke) – Kassem Tohme, Vittorio Walter, Florian Dittrich (60. Fabian Mazohl) – Jonas Köpke

 

Tore:

0:1 Emin Leon Brobbey (10., Linksschuss)

0:2 Carlton Max Meierdiercks (33., Rechtsschuss)

1:2 Vittorio Walter (58., Rechtsschuss, Tohme)

1:3 Brayann Kouakou (86., Rechtsschuss)

1:4 Brayann Kouakou (88., Linksschuss) 

 

Gelbe Karten:

Sager – Junge

 

Gelbe Karten Offizielle:

Krause (Victoria)

 

Schiedsrichter:

Sebastian Jetschowski (Note 2) – Mit einer angenehmen Linie, ließ viel laufen und lag bei den wichtigen Entscheidungen richtig.

 

Spielnote: 2

Packender Pokalfight mit intensiven Zweikämpfen und Spannung bis zum Schluss.

 

Bes. Vorkommnis:

Aufgrund starker Regenfälle musste die Halbzeitpause um 5 Minuten verlängert werden, 30 Sekunden nach Wiederanpfiff wurde die Partie aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes für weitere 10 Minuten unterbrochen.

Test: VSG Stapelfeld - SC Eilbek II 1:1 (0:1)

 

Aufstellung:

Martin Haag (46. Marcel Sechting) - Haakon Hansen, Robin Duah, Sören Sager, Steffen Heinrich (46. Marius Bruchhäuser) - David Feldmeier, Marc-Lennard Vanoucek (46. Jakob Just) - Florian Dittrich, Adrian Klanke, Fabian Mazohl - Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Florian Dittrich (36., Linksschuss, Lammert)

1:1 Edwin James Satzer (82., Rechtsschuss)

Test: SC Eilbek II - TuS Hamburg 1:4 (0:3)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Kassem Tohme, Genia Rubin, Sören Sager, Steffen Heinrich - David Feldmeier, Marc-Lennard Vanoucek - Florian Dittrich (46. Malte Cordes-Gebken), Benjamin Rüß, Fabian Mazohl - Adrian Klanke (46. Marius Hensch)

 

Tore:

0:1 Ismail Samanci (5., direkte Ecke, Rechtsschuss)

0:2 Petr Rejf (18., Rechtsschuss)

0:3 Mamadi Berete (26., Rechtsschuss)

0:4 Lukas-Tobias Jäckel (80., Rechtsschuss)

1:4 David Feldmeier (90., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Tohme)

Test: SC Sperber - SC Eilbek II 1:4 (1:0)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Haakon Hansen (46. Marius Bruchhäuser), Genia Rubin (46. Ronny Schmidtchen), Sören Sager, Steffen Heinrich (46. Raphael Chuleck) - David Feldmeier (46. Malte Cordes-Gebken), Marc-Lennard Vanoucek (46. Dennis Dahms) - Florian Dittrich (46. Kassem Tohme), Artur Lammert (46. Vittorio Walter), Fabian Mazohl (46. Adrian Klanke) - Benjamin Rüß (46. Marius Hensch)

 

Tore:

1:0 Leon Nielsen (21., Linksschuss)

1:1 Malte Cordes-Gebken (50., Rechtsschuss, Tohme)

1:2 Vittorio Walter (70., Handelfmeter, Rechtsschuss)

1:3 Marius Hensch (79., Linksschuss, Tohme)

1:4 Kassem Tohme (83., Rechtsschuss, Walter)

Test: SC Eilbek II - SV Börnsen II 2:1 (2:0)

 

Aufstellung:

Lars Schumann - Haakon Hansen, Imanol Monteiro, Robin Duah (20. David Feldmeier), Raphael Chuleck (46. Marius Bruchhäuser) - Ronny Schmidtchen (46. Marc-Lennard Vanoucek), Malte Cordes-Gebken (70. Jakob Just) - Kassem Tohme, Vittorio Walter, Adrian Klanke - Florian Dittrich

 

Tore:

1:0 Vittorio Walter (9., Rechtsschuss, Cordes-Gebken)

2:0 Florian Dittrich (45., Linksschuss, Tohme)

2:1 Sebastian Busch (80., Linksschuss)

Test: SC Eilbek II - Niendorfer TSV III 2:6 (0:0)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Haakon Hansen (46. Raphael Chuleck), Genia Rubin, Robin Duah, Sven Prigann (11. Steffen Heinrich) - Malte Cordes-Gebken, Ronny Schmidtchen - Florian Dittrich, Artur Lammert, Adrian Klanke (46. Jonas Köpke) - Vittorio Walter

 

Tore:

0:1

0:2

0:3

1:3 Vittorio Walter (Kopfball, Duah)

2:3 Jonas Köpke (Rechtsschuss, Lammert)

2:4

2:5

2:6

Test: Rahlstedter SC II - SC Eilbek II 0:2 (0:0)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Marius Bruchhäuser, Robin Duah (46. Sören Sager), Imanol Monteiro, Steffen Heinrich - Marc-Lennard Vanoucek, Genia Rubin (46. Ronny Schmidtchen) - Florian Dittrich, Vittorio Walter (46. Marius Hensch), Adrian Klanke - Jonas Köpke (87. Daniel Michaels)

 

Tore:

0:1 Jonas Köpke (38., Rechtsschuss, Klanke)

0:2 Adrian Klanke (65., Rechtsschuss, Hensch)

Test: SC Eilbek II - TuS Dassendorf II 6:3 (3:1)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting - Raphael Chuleck, Genia Rubin (46. Robin Duah), Sören Sager, Sven Prigann (46. Steffen Heinrich) - Ronny Schmidtchen (46. Marc-Lenard Vanoucek), David Feldmeier - Florian Dittrich, Vittorio Walter, Adrian Klanke - Jonas Köpke

 

Tore:

0:1 Nico Dreeßen (5., Foulelfmeter, Rechtsschuss)

1:1 Jonas Köpke (15., Rechtsschuss, Dittrich)

2:1 Ronny Schmidtchen (17., Rechtsschuss, Köpke)

3:1 Adrian Klanke (39., Rechtsschuss, Walter)

4:1 Jonas Köpke (48., Rechtsschuss, Klanke)

5:1 Florian Dittrich (55., Rechtsschuss, Vanoucek)

6:1 Jonas Köpke (63., Rechtsschuss, Dittrich)

6:2 Daniel Otremba (75., Rechtsschuss)

6:3 Tom Buntrock (90., Rechtsschuss)

Test: SC Eilbek II - Niendorfer TSV VII 7:5 (3:2)

 

Aufstellung:

Marcel Sechting (46. Martin Haag) - Raphael Chuleck, Genia Rubin (46. Ronny Schmidtchen), Robin Duah (46. Sören Sager), Steffen Heinrich (46. Sven Prigann) - Marc-Lennard Vanoucek, Adrian Klanke - Haakon Hansen, Vittorio Walter, Kassem Tohme - Florian Dittrich

 

Tore:

0:1 Karim-Malek Hamadouche (4., Rechtsschuss)

1:1 Adrian Klanke (11., Rechtsschuss, Hansen)

2:1 Florian Dittrich (33., Rechtsschuss, Klanke)

3:1 Vittorio Walter (39., Rechtsschuss, Hansen)

3:2 Genia Rubin (43., Eigentor, Kopfball)

3:3 Steffen Telke (52., Rechtsschuss)

4:3 Vittorio Walter (53., Rechtsschuss, Dittrich)

4:4 Steffen Telke (59., Rechtsschuss)

5:4 Vittorio Walter (68., Rechtsschuss, Köpke)

6:4 Vittorio Walter (78., Rechtsschuss, Heinrich)

7:4 Vittorio Walter (86., Rechtsschuss, Chuleck)

7:5 Jakob Moecke (88., Rechtsschuss)

Termine

12.10. 19:45 Training

Fichtestraße

 

14.10. 19:45 Training

Fichtestraße

 

17.10. 17:30 TuS Hamburg

Fichtestraße

Kontakt

Klaus Pablo Torgau (Trainer)

0176 64364609

Quicklinks