4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 2:1 (0:0)

 

Im vorerst letzten Spiel, der Hamburger Fußball-Verband hat die Saison vorübergehend unterbrochen, empfing Eilbek den Nachbarn von Uhlenhorst-Adler II. Gleich sechs Neue brachte SCE-Coach Torgau in die erste Elf, Angreifer Klanke und Linksverteidiger Hagemann durften diese Saison zum ersten Mal von Beginn an ran. Im gewohnten 4231 sahen die 68 Zuschauer, darunter einige weit angereiste Eilbeker Alt-Stars, überraschenderweise die Haudegen Rubin, Heinrich und Kapitän Feldmeier zunächst nur auf der Bank sitzen.

 

Eilbek kam gut und druckvoll in die Partie rein und hatte nach fünf Minuten die erste Großchance, Dittrich wurde in halblinker Position im Strafraum freigespielt, Ketterer konnte den frühen Rückstand seiner Mannen mit einer guten Parade verhindern. Kurze Zeit später versuchte es Klanke mit einem listigen Heber aus 18 Metern, der technisch anspruchsvolle Abschluss strich knapp über die Latte. Die Uhlenhorster kamen nun mit einer härteren Gangart besser ins Spiel, drei Distanzschüsse konnten sie in der Folge abgeben, am gefährlichsten war dabei noch Goldbaeks Schlenzer aus 20 Metern, der einen Meter am Pfosten vorbeistrich.

 

Wie erwartet wurde es für Eilbek ein Geduldsspiel, einen Rempler an Klanke im Strafraum bewertete Haase als nicht elfmeterreif, dies war aufgrund seiner grundsätzlich langen Leine durchaus in Ordnung. Dem SCE gelang es immer mal wieder ins letzte Drittel zu kombinieren, daraus resultierte nach einem Foulspiel eine gute Freistoßgelegenheit aus 18 Metern, Tillacks Versuch auf einen Treffer gegen seinen Ex-Verein verfehlte den Knick aber um zwei Meter. Mit einem torlosen Remis ging es in die Pause, in der Eilbek einige Korrekturen am Offensivspiel vornahm.

Wie schon in der ersten Halbzeit legte Eilbek einen guten Start hin und ging schon drei Minuten nach Wiederanpfiff in Führung. Adrian Klanke behauptete sich an der rechten Außenlinie gegen seinen Gegenspieler, ging mit einer Körpertäuschung an diesem vorbei, seine Flanke versenkte der völlig freistehende Florian Dittrich per Flugkopfball zum 1:0 in die Maschen. Nach dem Führungstreffer war Eilbek nun die klar bessere Mannschaft, die Adler konnte in letzter Verteidigungsreihe die vor allem vom rechten Flügel immer wiederkehrenden Hereingaben von Tohme oder Hansen blocken oder störten zumindest energisch den Abschluss.

 

Mit einem aus der zweiten Halbzeit schon bekannten Angriffsmuster schaffte es Eilbek in der 67. Minute das 2:0 zu erzielen, Hansen passte ins Mittelfeld, wo der Ball maßgenau durch die Schnittstelle zu Tohme gebracht wurde, Eilbeks Rechtsaußen brachte eine scharfe Hereingabe in den Rückraum, wo der mitgelaufene Lukas Tillack wuchtig ins lange Eck einschießen konnte. Eilbek belohnte sich für den betriebenen Aufwand und wechselte in der Folge doppelt, unter anderem feierte A-Junior Benjamin Rüß sein Liga-Debüt. Der als Linksaußen aufgestellte Rüß legte kurz nach seiner Einwechslung den Ball mit einem feinen Zuspiel für Kassem Tohme auf, freistehend vor Ketterer schob Eilbeks bester Vorbereiter das Leder links am Kasten vorbei. Die Großchance zum 3:0 war vergeben, sämtliche Angriffsbemühungen von UH liefen ins Leere, erst 20 Sekunden vor Ende der angezeigten Nachspielzeit gelang Kopplow aus acht Metern der Anschlusstreffer, für eine Wende im Spiel war es da schon zu spät.

 

Der SCE fährt verdient den dritten Dreier der Saison ein und steht hinter den Top-Favoriten Hammonia und Condor II mit neun Punkten aus vier Spielen an Tabellenplatz 3 und hat die Meisterrunde fest im Visier.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Haakon Hansen, Robin Duah, Janis Grozinger, Frank Hagemann (70. Benjamin Rüß) – Marc-Lennard Vanoucek, Malte Cordes-Gebken (72. David Feldmeier) – Kassem Tohme, Lukas Tillack, Florian Dittrich (62. Steffen Heinrich) – Adrian Klanke

 

Tore:

1:0 Florian Dittrich (48., Kopfball, Klanke)

2:0 Lukas Tillack (67., Rechtsschuss, Tohme)

2:1 Davin Kopplow (90.+2, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karte:

Hansen, Vanoucek, Tillack – Schultz, Tilgner, Hollstegge

 

Schiedsrichter:

Finn Hendrik Haase (Note 3,5) – Wartete lange mit der Vergabe des ersten Kartons, Tilgners Nachtreten gegen Hansen wurde nur mit einer gelben Karte geahndet.

 

Spielnote: 4

 

Starke Abwehrreihen dominierten in einer intensiv geführten Partie mit wenigen klaren Chancen.

3. Spieltag: SC Condor II - SC Eilbek II 4:0 (2:0)

 

Als Spitzenreiter reiste der SC Eilbek II in den Sportpark Oldenfelde und musste wie die Hausherren auf einige Akteure verzichten, so musste Sven Prigann auf der ungewohnten Position als Innenverteidiger aushelfen. Erstmals in dieser Saison agierte Eilbek im 433, mit Dahms, Feldmeier und Tillack feierten alle drei Mittelfeldspieler ihr Startelfdebüt in dieser Saison. Weichen mussten Dittrich, Cordes-Gebken (beide Bank) und Vanoucek (Erkältung).

 

Zu keinem Zeitpunkt in der ersten Hälfte bekam Eilbek Druck auf Ball und Gegenspieler und lief 45 Minuten hinterher. Die spielfreudigen Raubvögel gingen mit ihrer ersten Chance in Führung, einen wohl ungewollten langen Ball von Keeper Franck verlängerte Rosa Medina mit dem Außenrist in den Lauf von Linksverteidiger Lenuck, dessen präzise Hereingabe musste Angreifer Ziba aus 10 Metern nur noch einschieben. Es war die verdiente Führung für den SC Condor, der kurze Zeit später zwei weitere Abschlusschancen hatte, die Dahms und Duah aber blocken konnten. Auf dem nassen und schnellen Kunstrasen zeigte Eilbek ungewohnt viele technische Fehler und konnte im Angriff kaum einmal den Ball behaupten, bei einer der wenigen Balleroberungen verpasste Tohme den freien Abschluss aus 20 Metern.

 

Besser machte es die Hausherren in Minute 25, ein Lupfer aus zentraler Position über die Viererkette reichte nach einem Tiefenlauf aus, um Ziba erneut in die gleiche Position wie beim Führungstreffer zu bringen, der junge Angreifer schnürte schnell seinen Doppelpack gegen die bisher gegentorfreie Eilbeker Defensive. Condor agierte weiterhin druckvoll, kam gegen dann besser verteidigende Gäste aber bis zur Pause nur zu einer weiteren Chance, Friedrich scheiterte nach einem Dribbling gegen drei Verteidiger an Sechting. Schon vor der Pause musste Eilbek wechseln, Köpkes Aus war der erste von drei Wechseln am heutigen Tage, allesamt verletzungsbedingt.

 

Nach der Pause fand Eilbek etwas besser ins Spiel, konnte Condor im Aufbau deutlich früher und organisierter stören und so die Defensive entlasten, der gegnerische Strafraum blieb aber eine Tabu-Zone. In einer mittlerweile ausgeglichenen Partie sorgte ein Standard für den endgültigen K.O.. Der Oberliga-erfahrene Till Daudert brachte einen Freistoß von nahe der Eckfahne scharf auf den zweiten Pfosten, wo Bodenstedt aus torausverdächtiger Position das Leder an das Knie von Sechting manövrierte, von wo aus die Kugel zum 3:0 im Netz zappelte. Später prüfte Ziba mit einem Schuss aus 22 Metern noch die Fangsicherheit von Marcel Sechting, der eine Viertelstunde vor Ultimo völlig chancenlos war. Bei einem Express-Konter über die linke Seite brachte Rosa Medina in einer Gleichzahlsituation eine butterweiche Flanke auf den zweiten Pfosten, Daudert nahm das Leder technisch anspruchsvoll direkt aus der Luft und traf mit Hilfe des Innenpfostens zum 4:0-Endstand.

 

Eine kostenfreie Lehrstunde bekam der SC Eilbek II erteilt, das zweite Duell gegen den SC Condor II in der Meisterrunde bleibt unabhängig von der Niederlage weiterhin das Saisonziel. Nach drei Partien steht Eilbek auf Platz 4 der Tabelle mit einem kleinen Polster von zwei Punkten auf den ungewollten siebten Platz. In der kommenden Woche ist pflichtspielfrei, ehe es im Heimspiel gegen Uhlenhorst-Adler II erneut um drei Punkte geht.

 

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Haakon Hansen, Sven Prigann (76. Adrian Klanke), Robin Duah, Steffen Heinrich – Dennis Dahms, David Feldmeier, Lukas Tillack (60. Malte Cordes-Gebken) – Kassem Tohme, Jonas Köpke (41. Florian Dittrich), Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Abdul-Mumin Ziba (8. Rechtsschuss, Lenuck)

2:0 Abdul-Mumin Ziba (25., Rechtsschuss)

3:0 Nico Bodenstedt (65., Linksschuss, Daudert)

4:0 Till Daudert (74., Linksschuss, Rosa Medina)

 

Gelbe Karte:

Feldmeier

 

Schiedsrichter:

Joscha Thieringer (Note 2) – Hatte keine Probleme in einer fairen Partie, agierte mit klarer Linie.

 

Spielnote: 2

 

Hohes Tempo, vor allem der Hausherren. Mitunter wurde die Partie etwas einseitig.

2. Spieltag: SC Eilbek II – SC Osterbek 5:0* (Abbruch 15. Minute)

 

Mit viel Wind in den Segeln wollte Eilbek den zweiten Saisondreier einfahren und sich so einen gelungenen Start in die Saison erspielen. Personell gab es zwei Änderungen zur Vorwoche, Hansen ersetzte Grozinger (angeschlagen) und Dittrich startete für den verletzten Kleckner. Die erste Überraschung gab es bereits vor dem Anpfiff, denn die Gäste vom SC Osterbek reisten nur mit acht Spielern an. Nach der Trennung von Trainer Reichmann geht der SCO personell am Stock, will aber die Spiele auch zur Not in Unterzahl bis zum Winter durchziehen, um dann auf dem Transfermarkt zuschlagen zu können. Da sich beim Aufwärmen mit de Cuveland ein weiterer Spieler verletzt abmeldete, begann Osterbek mit nur sieben Spielern in einer 4-2-Grundordnung.

 

Mit vier Spielern mehr erspielte sich der SC Eilbek II ohne Überraschung Chancen im Sekundentakt und hatte binnen 15 Minuten ebenso viele Ecken zu verzeichnen. Osterbek-Keeper Christian Weber verzeichnete gegen Dittrich, Köpke und Vanoucek noch mehrere starke Paraden, konnte aber einige Einschläge nicht verhindern. Den Auftakt setzte Artur Lammert mit einem satten Linksschuss von der Strafraumgrenze ins rechte untere Eck zum 1:0, wie schon in der Vorwoche traf Eilbeks Spielmacher zur Führung. Die Ballbesitzquote von weit über 90 Prozent münzte Jonas Köpke in ein 2:0 um, Hansens Distanzschuss wehrte Weber zwar noch ab, Köpke drückte das Leder im Nachsetzen über die Linie.

 

Besonders bitter wurde es dann ab Minute 10, denn Eilbek lief den Ball noch besser laufen und wartete auf noch klarere Einschusschancen, Tohme erzielte per Direktabnahme nach Flanke von Haakon Hansen das 3:0, dann erhöhten Lammert auf Ablage von Köpke und Tohme nach Dribbling gegen die halbe SCO-Abwehr binnen 45 Sekunden auf 5:0. Beim Versuch der Torverhinderung des fünften Treffers knickte Schlussmann Weber um und konnte nach Behandlung nicht weiterspielen. Mit nunmehr nur noch 6 Spielern brach Schiedsrichter Miklis von BU die Partie regelkonform ab.

 

Mit einer 5:0-Wertung springt Eilbek eine Woche vor dem Topspiel beim SC Condor II an die Tabellenspitze. Um im Wettbewerbsmodus zu bleiben spielte Eilbek noch ein internes 10 gegen 10 über 45 Minuten. Den Gästen wünschen wir personellen Zuwachs und großes Durchhaltevermögen, die Osterbeker hatten den Anstand in Unterzahl anzureisen und anzutreten, dafür ein großes Danke!

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Haakon Hansen, Sven Prigann, Robin Duah, Steffen Heinrich – Marc-Lennard Vanoucek, Malte Cordes-Gebken – Kassem Tohme, Artur Lammert, Florian Dittrich – Jonas Köpke

 

Tore:

1:0 Artur Lammert (2., Linksschuss, Köpke)

2:0 Jonas Köpke (6., Rechtsschuss, Hansen)

3:0 Kassem Tohme (11., Rechtsschuss, Hansen)

4:0 Artur Lammert (14., Rechtsschuss, Köpke)

5:0 Kassem Tohme (15., Rechtsschuss, Cordes-Gebken)

 

Gelbe Karte:

Rohlfs

 

Bes. Vorkommnis:

Die Partie wurde in der 15. Minute abgebrochen, da Osterbek nach der Verletzung von Torhüter Weber nur noch sechs Spieler zur Verfügung hatte.

 

Schiedsrichter:

Pascal Miklis (Note 2) – Sicher im Regelwerk beim Spielabbruch, korrekt die gelbe Karte.

 

Spielnote: 4

 

Einseitig und monoton.

1. Spieltag: SV Barmbek – SC Eilbek II 0:2 (0:1)

 

Die Kreisliga 5 ist zurück. Nach einem halben Jahr Pause ging es für Eilbek II zum SV Barmbek an die Meister-Francke-Straße, ein mehr als unangenehmer Auftaktgegner wartete also auf dem kleinen Grandplatz. Ein großes Lob gilt den Barmbeker Verantwortlichen für die Umsetzung des Hygienekonzeptes, Trainer Kallenbach informierte seinen Kollegen Torgau am Vortag bezüglich der Anwesenheitslisten, am Spieltag stand hinter der Coaching-Zone ein Zelt für die Gästemannschaft bereit. Ein schöner Umgang des SVB mit dem Gegner! Sportlich nahm Eilbek fünf Wechsel im Vergleich zum Pokalspiel vor, Sechting, Prigann, Vanoucek, Tohme und Kleckner begannen für Haag, Hansen (nicht im Kader), Dahms, Dittrich und Mazohl (alle Bank).

 

Der Regen am Vorabend machte den Grandplatz schön weich und angenehm bespielbar, die Hausherren starteten stark in die Anfangsviertelstunde und kombinierten gefällig bis 30 Metern vor das Eilbeker Tor, fanden aber kaum einen gefährlichen Weg in den Strafraum. Die erste nennenswerte Torchance gehörte den stärker werdenden Gästen, Jonas Köpke setzte sich im Dribbling an der Strafraumkante gegen zwei Gegenspieler durch, Barmbeks Schlussmann Prell konnte soeben noch die Fäuste hochreißen. Es war das erwartet intensive und umkämpfte Spiel in den Häuserschluchten von Barmbek, Eilbek war anders als in den Vorjahren gut darauf eingestellt und zeigte sich kampfesbereit. Eine zweite Torannäherung gab es nach einem Eckstoß von Kleckner, doch Debütant Vanoucek traf vom ersten Pfosten nur das Außennetz.

 

Barmbeks erste kleine Gelegenheit gehörte Arif Aydin, der es wie schon in der Vorwoche im Pokal gegen Ahrensburg mit einem Heber aus 25 Metern probieren wollte, das Ziel dann aber um drei Meter verfehlte. Kurze Zeit später lag der Ball nach einer Freistoßflanke von Ingo Colia im Eilbeker Tor, doch Angreifer Aydin befand sich deutlich in strafbarer Abseitsposition. Nach etwas mehr als einer halben Stunde rückte Tohme bei einem Angriff über die linke Seite vom rechten Flügel ins Zentrum ein, hängte aus 18 Metern noch zwei Spieler ab, seinen leicht abgefälschten Torschuss konnte Kim Prell noch parieren, Artur Lammert reagierte für den Abpraller am schnellsten und schob aus spitzem Winkel zum 0:1 ein.

 

Die gut sortierten Abwehrreihen ließen wenig Torchancen zu, erst kurz vor dem Seitenwechsel gab es noch zwei dicke Highlights zu notieren. Nach einer Flanke von der linken Seite bekam Barmbeks Holbein aus 11 Metern freistehend weder Druck noch Präzision hinter die Kugel, so hatte Sechting keine Mühen mit dem Abschluss des Mittelfeldspielers. Quasi im direkten Gegenzug setzte sich Cordes-Gebken im Zusammenspiel mit Tohme auf dem rechten Flügel durch und verfehlte aus halbrechter Position das 0:2 nur um Haaresbreite.

 

Die zweite Halbzeit begann mit einem Moment zum Luft anhalten, denn Holbein kam gegen Keeper Sechting mit offener Sohle deutlich zu spät, Eilbeks Schlussmann musste minutenlang verarztet werden, konnte aber mit schmerzverzerrtem Gesicht weiterspielen. Nach knapp einer Stunde, Eilbek kontrollierte die Partie weiter ohne sich Chancen im Minutentakt zu erspielen, gab es den ersten Wechsel auf Seiten der Gäste, Fabian Mazohl ersetzte auf Linksaußen den leicht angeschlagenen Kleckner. Eilbeks neu angeschaffte Auswechseltafel, auf der 19 für 17 angezeigt wurde, sorgte dabei für Erheiterung im weiten Rund. Mazohl war sofort im Spiel und nach vier Pässen vom eigenen Strafraum klingelte es zum 0:2. Heinrich bediente Mazohl, der mit dem Außenrist auf Vanoucek weiterleitete, der schickte den Italiener auf dem linken Flügel in den Strafraum, die flache Hereingabe verwertete Lammert technisch anspruchsvoll aus 5 Metern zum zweiten Eilbeker Treffer.

 

Die Partie war damit mehr oder weniger entschieden, denn Duah und Grozinger als Innenverteidiger-Duo zeigten sich immer wieder gut positioniert und lieferten über 90 Minuten eine konzentrierte Abwehrleistung ab. Prell war in der Folge gegen den Abschluss von Cordes-Gebken Sieger per Flugparade, Eilbek spielte die restliche Zeit souverän herunter und holte sich in den wenigen Kontersituationen des SVB eine clevere gelbe Karte (Lammert, Vanoucek) ab. In der Schlussminute hatte der eingewechselte Hensch noch eine gute Schusschance, ein 0:3 wäre in der Höhe aber auch zu hoch ausgefallen.

 

Der erste Dreier der Saison gibt Eilbek Rückenwind für die Partie gegen den SC Osterbek, der erste kleine, aber wichtige Schritt in Richtung Meisterrunde ist geschafft.

 

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Robin Duah, Janis Grozinger, Steffen Heinrich – Marc-Lennard Vanoucek, Malte Cordes-Gebken – Kassem Tohme (86. Florian Dittrich), Artur Lammert (88. Marius Hensch), Pascal Kleckner (61. Fabian Mazohl) – Jonas Köpke

 

Tore:

0:1 Artur Lammert (32., Linksschuss, Tohme)

0:2 Artur Lammert (63., Rechtsschuss, Mazohl)

 

Gelbe Karten:

Holbein – Lammert, Vanoucek

 

Schiedsrichter:

Thomas Sieg (Note 2) – Mit klarer Linie und ohne Probleme in einer fairen Partie. Alternativlos bei der Vergabe der Verwarnungen.

 

Spielnote: 2,5

 

Unterhaltsames Fußballspiel mit hoher Intensität.

HOLSTEN-Pokal 1. Runde: DSC Hanseat II - SC Eilbek II 2:3 (2:1)

 

Fast sechs Monate nach der Corona-Spielpause ging es für den Eilbeker Trupp zum neuen Kunstrasenplatz an der Vogesenstraße. In der ersten Runde des Pokals wartete der DSC Hanseat II mit Star-Spieler Yakub Gülaz, der noch aus Zeiten beim USC Paloma II bekannt ist. Der SCE startete mit den Neuzugängen Haag im Tor und Duah in der zentralen Verteidigung, wo er mit Janis Grozinger das Duo bildete. Für Grozinger war es ebenfalls der erste Auftritt beim SC Eilbek II in einem Pflichtspiel.

 

Gegen einen tiefstehenden Gegner, der im 442 über 90 Minuten lang solide und geordnet verteidigte, hatte Eilbek einen guten Start. Nach einer Hereingabe von Dahms schoss Cordes-Gebken aus zentraler Position von der Strafraumgrenze knapp über das Tor (4.), ähnlich erging es Lammert zwei Minuten später aus vergleichbarer Situation. In der neunten Minute gab es nach einem Foul an Fabian Mazohl kurz vor der Strafraumgrenze eine gute Freistoßgelegenheit, aus der in der Folge das 0:1 resultieren sollte. Hanseat-Keeper Torben Krohn konnte den Freistoß von Artur Lammert nur nach vorne abklatschen, Köpke und Hanseats Hodzic drückten das Leder in gemeinsamer Arbeit irgendwie über die Linie.

 

Von Verunsicherung beim Kreisklassisten war nach dem frühen Rückstand erstaunlicherweise nichts zu sehen, denn der Underdog  profitierte eine Viertelstunde nach dem 0:1 von einem Ballverlust von Lammert an der Mittellinie, Mittelstürmer Canbaz startete aus deutlicher Abseitsposition in die Tiefe und traf zum 1:1. Da das Spiel ohne Assistenten ausgetragen wurde, konnte man Schiedsrichter zum Brook hier nur bedingt einen Vorwurf machen. Lediglich zwei Zeigerumdrehungen später hatte der DSC Hanseat das Spiel gedreht, nach einer abgewehrten Flanke vom linken Flügel drosch Yakub Gülaz das Leder aus 23 Metern unhaltbar in den Winkel.

 

Eilbek hatte in der Folge zwar viel Ballbesitz, konnte aber wenig Kapital daraus schlagen und biss sich an der kämpferischen Defensive ein ums andere Mal die Zähne aus. Lammerts Freistoß, den Krohn zur Ecke parieren konnte, sollte bis zum Pausenpfiff die letzte Torchance sein. Der SCE wechselte offensiv mit Tillack für Cordes-Gebken und verstärkte so den zentralen Bereich hinter der Spitze, um mehr Anspielpositionen hinter Hanseats Doppelsechs Gülaz und Alberti zu generieren.

 

Mit wesentlich mehr Fahrt kam Eilbek aus der Kabine und erwischte erneut einen guten Start. Mazohls Hereingabe vom linken Flügel rutschte Sager aus acht Metern völlig freistehend über den Schlappen (49.), fünf Minuten später lief es aus einem ähnlichen Spielzug besser. Köpke initiierte einen Angriff und legte links heraus zu Artur Lammert, dessen scharfe Flanke Rechtsverteidiger Sager in seinem 177. Einsatz für Eilbek II als neuer, alleiniger Rekordspieler zum 2:2 ins Gehäuse schob.

 

Die Angriffsbemühungen der Hanseaten waren nach der Pause nicht mehr als ein sehr zartes Pfänzchen, Torhüter Haag musste gar nicht mehr eingreifen. Der Druck des SCE auf das Tor der Dulsberger nahm minütlich zu, nach einer der unzähligen Eilbeker Eckstöße legte Sager zurück aus den ersten Pfosten, wo Dittrichs Kopfstoß auf der Torlinie von einem Verteidiger geklärt werden konnte. 18 Minuten vor dem Ende sollte es dann aber so weit sein, Heinrichs Flanke vom linken Flügel legte der mittlerweile eingewechselte Tohme quer auf Jonas Köpke, der aus sieben Metern zum 2:3 traf.

 

In der Schlussphase kontrollierte Eilbek das Spiel und hatte weiterhin Abschlüsse, so wie in Person von Marius Hensch oder Lukas Tillack, die beide das Tor knapp verfehlten. Mit einem blauen Auge kommt der SCE davon und kann im Nord-Topf der zweiten Runde auf eine der sechs höherklassigen Mannschaften treffen.

 

Aufstellung:

Martin Haag – Sören Sager, Robin Duah, Janis Grozinger, Steffen Heinrich – Malte Cordes-Gebken (46. Lukas Tillack), Dennis Dahms – Florian Dittrich (65. Kassem Tohme), Artur Lammert, Fabian Mazohl (73. Marius Hensch) – Jonas Köpke

 

Tore:

0:1 Jonas Köpke (9., Rechtsschuss, Lammert)

1:1 Eren Canbaz (22., Rechtsschuss)

2:1 Yakub Gülaz (25., Rechtsschuss)

2:2 Sören Sager (54., Rechtsschuss, Lammert)

2:3 Jonas Köpke (72., Rechtsschuss, Tohme)

 

Gelbe Karten:

Gülaz, Krischke (Trainer)

 

Schiedsrichter:

Nicolas zum Brook (Note 3) – Kam in einer fairen Partie mit wenig Karten aus, übersah die klare Abseitsstellung beim 1:1.

 

Spielnote: 3

 

Klassissches Pokalspiel mit einem bis an die Grenzen gehenden Underdog.

Test: SC Eilbek II - SC Sperber 2:5 (0:2)

  

Aufstellung:

Marcel Sechting (46. Martin Haag) - Haakon Hansen, Robin Duah, Janis Grozinger, Sören Sager - Dennis Dahms, Marc-Lennard Vanoucek, Lukas Tillack - Kassem Tohme, Jonas Köpke, Florian Dittrich (46. Adrian Klanke)

 

Tore:

 

1:3 Adrian Klanke (Rechtsschuss, Vanoucek)

2:5 Adrian Klanke (Rechtsschuss, Dahms)

Test: TuRa Harksheide II – SC Eilbek II 2:0 (2:0)

  

Aufstellung:

Martin Haag - Haakon Hansen, Sven Prigann (46. Robin Duah), Genia Rubin (46. Adrian Gehrke), Janis Grozinger, Frank Hagemann (41. Matteo Kayser) - Dennis Dahms, Marc-Lennard Vanoucek (46. Adrian Klanke) - Kassem Tohme, Jonas Köpke, Tom Rosendahl (46. Florian Dittrich)

 

Tore:

1:0 Christian Meier (7., Kopfball)

2:0 Nicolas Tews (28., Rechtsschuss)

Test: FSV Geesthacht II – SC Eilbek II 2:7 (1:2)

  

Aufstellung:

Marcel Sechting – Sven Prigann, Janis Grozinger (46. Robin Duah), Sören Sager, Christian Dreske Monteiro (46. Haakon Hansen) - Marc-Lennard Vanoucek, Lukas Tillack (46. Malte Cordes-Gebken), David Feldmeier (46. Genia Rubin) - Artur Lammert (46. Florian Dittrich), Adrian Klanke (46. Jonas Köpke), Pascal Kleckner (46. Tom Rosendahl)

 

Tore:

0:1 Janis Grozinger (1., Kopfball, Kleckner)

1:1 Musa Sahin (10., Rechtsschuss)

1:2 Adrian Klanke (44., Rechtsschuss, Lammert)

2:2 Musa Sahin (64., Rechtsschuss)

2:3 Haakon Hansen (68., Rechtsschuss, Prigann)

2:4 Tom Rosendahl (68., Rechtsschuss, Dittrich)

2:5 Jonas Köpke (70., Rechtsschuss, Hansen)

2:6 Tom Rosendahl (72., Rechtsschuss, Cordes-Gebken)

2:7 Jonas Köpke (87., Rechtsschuss, Dittrich)

Test: TSV Brunsbrock II – SC Eilbek II 1:4

 

147 Tage rollte für den SC Eilbek II der Ball nicht mehr, ehe man sich auf die Reise zum ersten Spiel nach der Corona-Pause ins niedersächsische Kirchlinteln aufmachte. Für einen Teil des Trosses sollte schon die Fahrt bis zu den Elbbrücken zur Hölle werden, die 90-minutige Fahrt zu den „roten Teufeln“ des TSV Brunsbrock II verlief dann aber ohne weitere Vorkommnisse. Dem in grün gekleideten 15 Mann-Kader plus Anhang sah man das Funkeln in den Augen an, endlich wieder normaler Fußball, nachdem man im Hamburger Trainingsbetriebs weiterhin in 10er-Kleingruppen zu je nur 45 Minuten trainiert.

 

Statt der üblichen 2x45 Minuten verabredeten beide Teams 3x30 Minuten, so dass jeder Akteur auf mindestens 60 Minuten Spielzeit kommen sollte. Beide Neuzugänge des SC Eilbek II durften von Beginn an auflaufen, Robin Duah (Komet Blankenese) besetzte die Innenverteidiger-Position, Marc-Lennard Vanoucek (Eichholzer SV) absolvierte sogar 90 Minuten im zentralen Mittelfeld. Die ersten 30 Minuten waren von einem sehr einseitigen Spiel geprägt, Brunsbrocker Ballkontakte in der Eilbeker Hälfte ließen sich an beiden Händen abzählen. Einziges Manko beim SCE auf ungewohntem Rasengeläuf war die Chancenverwertung. Hagemann scheiterte von der Strafraumgrenze am gegnerischen Keeper, Marc Henning blieb zweimal im Eins-gegen-Eins zweiter Sieger und Rechtsverteidiger Chuleck zielte zweimal aus aussichtsreicher Position knapp rechts vorbei und Vanoucek scheiterte aus 12 Metern nach einer Ecke am eigenen Mitspieler Dahms. Vor allem über die rechte Angriffsseite lief das Leder sehr gefällig, nach einer halben Stunde mit guter Leistung fehlten einzig und allein die Tore.

 

Mit diesen wurde im zweiten Teil des Spiels aber nicht gegeizt, noch immer war Eilbek die dominante Mannschaft und traf binnen 60 Sekunden zweimal. Zunächst scheiterte Dennis Dahms per Kopfstoß nach einer Klanke-Ecke aus fünf Metern noch am Keeper, den Abpraller drückte Fabian Mazohl reaktionsschnell über die Linie. Sofort kam auf dem Spielfeld die Frage auf, ob dieses Tor nach einer Eckenvariante denn auch im Testspiel vom Trainer belohnt werden würde. Ausgang offen. Direkt nach Wiederanstoß eroberte Dittrich tief in der gegnerischen ein schlampiges Zuspiel, einen Doppelpass mit Henning und einen Flachschuss ins lange Eck später durfte Florian Dittrich gegen seinen Ex-Verein zum Jubeln ansetzen. Nun lief Eilbeks Angriff heiß, denn kurz vor Ende des zweiten Abschnitts gab es erneut einen Doppelschlag binnen weniger Minuten. Zunächst konnte Mazohl in halblinker Position beschleunigen, war nicht mehr zu stoppen und nach einem Doppelpass mit Henning konnte der Italiener ins kurze Eck zum 0:3 einschieben. Ein anderes Muster gab es beim 0:4 zu bestaunen, Klanke konnte sich in Mittelfeldposition aufdrehen und sah die Lücke in der Brunsbrocker Abwehr, Dittrich nahm die Kugel im Sprint auf, umkurvte den Schlussmann und schob ins leere Gehäuse ein.

 

Das letzte Spieldrittel war aus Eilbeker Sicht das schwächste, auch wenn es durch Distanzschüsse von Sager und Klanke durchaus Chancen gab, zudem wurde Dittrich ein klarer Foulelfmeter verweigert. Brunsbrock traute sich etwas mehr nach vorne zu und hatte aus 14 Metern rechter Halbposition eine gute Torchance, doch Hansen konnte den halb Lupfer-halb Flanke noch klar vor der Torlinie klären. Ein Gegentor für den SCE gab es dennoch, nach einer Ecke konnte Eilbek den ersten Ball zwar klären, den zweiten Ball von der Strafraumgrenze drosch ein Brunsbrocker aber zum 1:4-Endstand ins Tor.

 

Angesichts der bisherigen Trainingsmöglichkeiten war die Eilbeker Leistung für einen ersten Auftritt gefällig, weitere Spiele werden bis einem hoffentlich zeitnahen Pflichtspielstart folgen.

 

Aufstellung 1. Drittel:

Marcel Sechting – Raphael Chuleck, Robin Duah, Jonathan Appel, Frank Hagemann – Dennis Dahms, Marc-Lennard Vanoucek, Adrian Gehrke – Florian Dittrich, Marc Henning, Malte Cordes-Gebken

 

Aufstellung 2. Drittel:

Marcel Sechting – Haakon Hansen, Robin Duah, Sören Sager, Frank Hagemann – Dennis Dahms, Marc-Lennard Vanoucek, Adrian Klanke – Florian Dittrich, Marc Henning, Fabian Mazohl

 

Aufstellung 3. Drittel:

Marcel Sechting – Haakon Hansen, Sören Sager, Jonathan Appel, Raphael Chuleck – Marc-Lennard Vanoucek, Adrian Gehrke, Malte Cordes-Gebken – Florian Dittrich, Adrian Klanke, Fabian Mazohl

 

Tore:

0:1 Fabian Mazohl (40., Linksschuss, Dahms)

0:2 Florian Dittrich (40., Rechtsschuss, Henning)

0:3 Fabian Mazohl (56., Linksschuss, Henning)

0:4 Florian Dittrich (60., Linksschuss, Klanke)

 

Schiedsrichter:

Dilan Mirza

 

Spielnote: 3

Für das erste Spiel nach fünf Monaten Pause mit ordentlicher Struktur und guten Chancen für die Hamburger.

Termine

 

27.10. 19:45 Training

Fichtestraße

 

29.10. 19:45 Training

Fichtestraße

 

01.11. 17:45 Test St. Pauli V

Fichtestraße

 

Ligabetrieb ausgesetzt

Kontakt

Klaus Pablo Torgau (Trainer)

0176 64364609

Quicklinks