2. Spieltag: SC Eilbek II – HSV Barmbek-Uhlenhorst III 1:3 (1:1)

 

Nachdem das erste Saisonspiel für den SC Eilbek II in Poppenbüttel sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, durfte man wie schon im Vorjahr das erste Saisonspiel daheim gegen einen Aufsteiger bestreiten. Im Nachhinein lässt sich sagen: das ist kein gutes Omen. Mit einem Neuzugang (Hansen) in der Startelf begann Eilbek die Partie gegen die Dritte von Barmbek-Uhlenhorst.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Geläuf an der Fichtestraße war kaum ein kontrolliertes Spiel möglich, so dass viele lange Bälle gespielt wurden und Standardsituationen den Ausschlag geben sollten. Schon nach neun Minuten klingelte es im Eilbeker Tor in Folge einer zunächst abgewehrten Ecke, die wieder vor den Füßen des Eckenschützen Jan Ruhnke landete, der BU-Stratege katapultierte das Leder Vollspann in den Strafraum an den Fünfmeterraum, wo Nils Zielesniak völlig ungedeckt einköpfen konnte. Die frühe Führung für die Gäste des ehemaligen Zweitligisten, bei denen der rechte Läufer Niclas Gröning überzeugen konnte und zweimal aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze knapp verzog.

 

Nach kleineren Umstellungen kam Eilbek etwas besser in die Partie und hatte eine riesige Ausgleichschance, nach einem Eckstoß von Artur Lammert kam Sören Sager aus drei Metern frei zum Schuss, doch BU-Schlussmann Flavio-Armando Valentin Jonathan Sebastian Zirkler (im Folgenden: BU-Keeper) reagierte prächtig und verhinderte den sicheren Ausgleich. Doch der SCE kam nun zu mehr Chancen, Marvin Schuster vertändelte beim 3 gegen 2 im BU-Strafraum statt selber den Abschluss zu suchen oder den freien Artur Lammert anzuspielen.

 

Eine halbe Stunde war gespielt, als der SCE endlich sein erstes Saisontor erzielen konnte. Innenverteidiger Sager preschte mit nach vorne, Mittelstürmer Schuster legte den Ball nur ab und Sören Sager knolzte die Kugel aus 28 Metern oben links in den Giebel, der BU-Keeper flog zwar sehenswert über den Eilbeker Grand, hatte gegen den wuchtigen Spannstoß aber nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 1:1 fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt, so dass weitere Höhepunkte ausblieben und es mit einem gerechten Remis in die Kabinen ging.

 

Nach dem Seitenwechsel war weiterhin viel Kampf und Krampf im Mittelfeld zu sehen, bis auf eine Halbchance von Jens Bödeker kam auf beiden Seiten nicht viel rum, zu oft versprang der Ball auf dem unebenen Geläuf und lies so ein technisch anspruchsvolles Spiel nicht zu. Umso besser wussten die Gäste mit ruhenden Bällen umzugehen, vor allem BU-Kapitän Jan Ruhnke zeichnete sich da aus. Nach einem Nicht-Foul von Marius Bruchhäuser gab der ansonsten gute 18-jährige Schiedsrichter Lennart Wende einen Freistoß 24 Meter vor dem Eilbeker Tor in zentraler Position. Ruhnke nahm sich der Sache an und zirkelte die Kugel in bester Juninho-Manier über die Mauer oben links ins Eck – für den neutralen Zuschauer ein wahrlich schöner Treffer, nicht so aus Eilbeker Sicht…

 

Mit Singh für Horn brachte Eilbek noch eine zusätzliche Offensivkraft, doch einmal mehr war ein ruhender Ball der Ausgangspunkt für einen Treffer von Barmbek-Uhlenhorst, Ruhnkes lang geschlagener Freistoß landete am langen Pfosten bei Nils Zielesniak, der erneut völlig ungedeckt da stand und seinen Doppelpack schnürte.

 

Die Gegentore waren aus Eilbeker Sicht umso ärgerlicher, da man BU ab Minute 30 keinen gefährlichen Schuss aus dem Spiel heraus mehr gestattete, doch auch Standardsituationen gehören nunmal mit zum Spiel und in diesen hatten die im Schnitt einen halben Kopf kleineren Barmbeker einen Vorteil. Die ersten Punkte der neuen Saison sollen dafür schon am Freitag gesammelt werden, wenn der SCE zu Gast bei Weiss-Blau 63 ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Hannes Twardawa (74. Tobias Marschler), Sören Sager, Stephan Horn (67. Amritpal Singh) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Jens Bödeker (61. Leon Düllberg), Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Nils Zielesniak (9., Kopfball, Ruhnke)

1:1 Sören Sager (29., Rechtsschuss, Schuster)

1:2 Jan Ruhnke (67., direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:3 Nils Zielesniak (74., Kopfball, Ruhnke)

 

Gelbe Karten

Horn, Helm – Ruhnke, Arnholdt

 

 

Schiedsrichter: Lennart Max Wende (Note 2,5) – Der junge Schiedsrichter machte einen gute Partie mit einem Makel: vor dem Freistoß zum 1:2 lag kein Foul vor.

 

 

HOLSTEN-Pokal 1. Runde: Hamm United II – SC Eilbek II 5:1 (2:1)

 

Mit einigen Ausfällen in der Defensive, so standen unter anderem Kapitän Sager, Twardawa, Helm und Marschler nicht zur Verfügung, reiste der SC Eilbek II mit 16 Mann zum Pokalspiel an die Snitgerreihe. Lange Zeit stand eine Verschiebung des Anpfiffes im Raum, da die vorhergehende Pokal-Partie zwischen TuS Hamburg II und Voran Ohe II nahe der Verlängerung war, erst zwei Minuten vor dem Ende schoss der Bezirksligist das entscheidende 2:3.

 

Eilbek kam, wie auch in allen Testspielen, gut in die Partie und beherrschte den Gegner in den Anfangsminuten. Ein kapitaler Doppel-Aussetzer brachte Eilbek aber schon nach zwölf Minuten in Rückstand, Horn und Heinrich verdaddelten den Ball in der eigenen Hälfte, dann fälschte Horn den anschließenden Ball genau in den Lauf von Pascal Jussen ab und der Offensivspieler bedankte sich mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zur Führung für die Geächteten. Doch Eilbek zeigte sich vom Gegentor unbeeindruckt und spielte weiter mutig nach vorne, eine Volleyabnahme von Marius Bruchhäuser verfehlte das Kreuzeck nur um ein paar Zentimeter.

 

Fünf Minuten später erwischte ein langer Ball in die Spitze die SCE-Hintermannschaft auf dem falschen Fuß, zwar konnte Marc Schultz den ersten Schuss noch abwehren, doch den Abpraller drückte Ricardo Sberna über die Linie. Doch Eilbek gab sich nicht auf und wollte den Anschluss erzielen, den Haakon Hansen nach einer Energieleistung auch herbeiführte. Sehenswert kombinierten sich Tohme, Heinrich und Hansen aus der eigenen Hälfte, letzerer konnte auch von zwei Grätschen an der Mittellinie nicht gestoppt werden und marschierte 40 Meter mit Ball am Fuß allen Verteidigern davon und schob Keeper Thiemt das Leder zum Abschluss durch die Beine.

 

Wenig später hatte der SCE die große Chance zum Ausgleich, über die starke rechte Seite brachte Kassem Tohme eine Hereingabe in den Lauf von Artur Lammert, der 11 Meter frei vor dem Tor nach leichten Problemen bei der Ballannahme noch von hinten sauber und fair abgegrätscht wurde. Ein riskantes Tackling des HUFC-Verteidigers, der seinem Team die Führung in die Pause rettete. Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe, Eilbek mit mehr Spielanteilen, aber auch mit den kapitalen Fehlern in der Defensive.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte Eilbek wieder die Chance auf den Ausgleich, und was für eine: Bruchhäuser spielte Tohme frei und der Rechtsaußen lief allein auf Thiemt zu, entschied sich aber zu spät für einen Abschluss, so dass Thiemt zur Ecke abwehren konnte. Wenige Sekunden später stand es dann auch schon 3:1, wieder hebelte ein langer Ball die SCE-Abwehr aus, Keeper Schultz war schon umspielt, Hansen war mit zurück gesprintet und konnte den ersten Torschuss noch abgrätschen, doch den Nachschuss konnte der erfahrene Routinier Björn Reimers im Tor unterbringen, da sich außer Hansen alle SCE-Spieler schon mit dem Gegentor abgefunden hatten.

 

Mit dem Pokal-Aus hatte sich Eilbek aber noch nicht abgefunden, nach einer Standardsituation hatte Schuster den Anschluss auf dem Kopf, doch auf der Linie rettete ein Hammer für seinen bereits geschlagenen Keeper. Marvin Schuster hatte in der Folge eine weitere Schusschance, der aber neben dem Tor landete. Auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Sascha Toske nach einer Flanke von der rechten Seite aus aussichtsreicher Position, ehe der ebenfalls von der Bank kommende Lukas Brandeburg die Entscheidung herbeiführte. Einmal mehr spielte sich Eilbek unter Bedrängnis den Ball zu oft hin und her und wartete zu lang auf einen dreckigen, langen Ball, Keeper Schultz brachte das Leder dann nur 25 Meter weit und entschied sich beim Schuss von Brandenburg zu früh für die falsche Ecke. Das 4:1 eine Viertelstunde vor Schluss war der endgültige K.O. in einem Spiel, welches der SCE nicht hätte verlieren müssen. Dass Sascha Toske in der Schlussminute noch einen fünften Treffer nachlegte, war am Ende nur noch eine Begleiterscheinung für den SCE, der bis zum Ligaauftakt am kommenden Samstag beim SC Poppenbüttel II seine Defensive dringend ordnen muss.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (77. Philipp Latz), Dennis Dahms, Simon Schmidt – Haakon Hansen, Steffen Heinrich (62. Paul Großmann), Marius Bruchhäuser, Nils Kägeler (87. Sebastian Stenzel) – Kassem Tohme, Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Pascal Jussen (12., Rechtsschuss)

2:0 Ricardo Sberna (22., Rechtsschuss)

2:1 Haakon Hansen (28., Rechtsschuss, Heinrich)

3:1 Björn Reimers (47., Rechtsschuss)

4:1 Lukas Brandenburg (75., Linksschuss)

5:1 Sascha Toske (89., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Wacks - Schmidt

 

Schiedsrichter:

 

Soleiman Garb (Note 2,5) – Drei falsche Abseitsentscheidungen in aussichtsreicher Lage (2x Eilbek, 1x Hamm) trübten ein wenig die ansonsten sehr gute Leistung des Hauptschiedsrichters.

Termine

August 2017 Kunstrasenbau 

 

Ausweichplatz: Am Neumarkt

 

 

11.08. 19:00 Weiss-Blau

           Weg beim Jäger

 

15.08. 19:45 Training

           Fichtestraße

 

15.08. 19:00 Poppenbüttel L1

           Bültenkoppel

 

16.08. 19:30 Training

           Fichtestraße

Kontakt

Klaus Pablo Torgau (Trainer)

0176 64364609

 

Quicklinks