12. Spieltag: TSV Wandsetal - SC Eilbek II 3:1 (2:1)

 

Im Wandsbeker Derby wurden die Zuschauer im Sportpark Hinschenfelde für ihr Kommen nicht bestraft. Sie sahen ein spannendes, packendes und ereignisreiches Spiel, welches der Tabellenführer am Ende für sich entscheiden konnte. Ereignisreich ging es auch vor dem Spiel her, denn Schiedsrichter Max Ole Denkmann erschien nicht und so bemühten sich beide Teams um eine schnelle Lösung, die wie folgt aussah: Eilbeks Ersatztorhüter Marco Simon, der eigentlich für Barmbek-Uhlenhorst pfeift, wurde als Hauptschiedsrichter auserkoren, Eilbeks Co-Trainer Christian Rief (Bramfelder SV) und Wandsetals Daniel Ranck komplettierten das Gespann, welches einen guten Eindruck hinterließ. Eilbeks Trainer Klaus Pablo Torgau reagierte auf die 7:1-Klatsche im Vorjahr und stellte gegen Wandsetals ausgeprägte Offensivstärke eine Fünferkette auf, um vor allem die Außenverteidiger in den Duellen gegen die flinken und technisch beschlagenen Haury und Tran zu sichern.

 

Wer am Freitag zu spät seinen Platz einnahm, hatte einen großen Teil der Partie verpasst. Die hoch verteidigenden Eilbeker übten schon in der ersten Minute Druck aus, Mittelstürmer Schuster lief vorne an, beim Rückpass unterlief einem Innenverteidiger ein böser Stockfehler, Rechtsaußen Kassem Tohme schaltete blitzschnell und nahm sich des Leders an, lief allein auf Keeper Falkenhagen zu und verwandelte nach 47 Sekunden souverän oben rechts ins Eck. Blitzstart für den SCE, der beim Tabellenführer durchaus die Ambition hatte, Punkte mitzunehmen.

 

Doch die Führung hielt nur 120 Sekunden, als Sommer-Neuzugang Philipp Rössing vom USC Paloma da stand, wo ein Torjäger stehen muss. Jan Schneekluth brachte eine recht uninspirierte Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum, wo Keeper Marc Schultz im Getümmel die Kugel nicht festhalten konnte und Rössing aus 14 Metern trocken abstaubte. Zwei Tore nach 160 Sekunden, das konnte ein Fußballfest werden. Das hohe Tempo führte auch zu vielen knackigen Zweikämpfen, die hart, aber auf beiden Seiten nie überhart geführt wurden. Bei diversen Grätschen merkte man den Hausherren an, dass sie öfter als der SCE auf einem Rasen spielen und wissen, wann und wie man hartes und faires Tackling durchführt. Das Zusehen machte für den neutralen Beobachter Spaß, denn beide Teams waren um ein Offensivspiel bemüht.

 

Schon nach 14 Minuten klingelte es wieder im Kasten des SCE, Dahms verlor im Mittelfeld ein Kopfballduell gegen Kapitän Marco Schneekluth, Eilbeks Innenverteidigung stand schlecht gestaffelt und so war Steffen Schwab durch und überwand Marc Schultz mit einem technisch anspruchsvollen Heber aus 15 Metern, 2:1 für den TSV Wandsetal. Wenige Augenblicke später hatte Schwab seinen zweiten Treffer auf dem Fuß, Marcel Tran setzte sich auf dem linken Flügel durch und bediente Schwab, der sich technisch versiert um Horn drehte und die Kugel aus sieben Metern links vorbeischob.

 

In Minute 20 folgte eine Spielunterbrechnung, Marco Schneekluth und Dennis Dahms rasselten im Mittelfeld im Kopfballduell zusammen, beide mussten blutüberströmt mit einem Turban versehen werden und konnten nicht weiterspielen, Wandsetal brachte mit Witt einen weiteren Offensivspieler, Eilbek brachte Großmann und stellte Mittelstürmer Schuster ins Zentrum, da sich in den letzten Wochen eine Sechser-Not in Eilbek ausbrach, mit Twardawa, Yasar, Hesse, Bruchhäuser, Prigann und Helm fehlten gleich sechs zentrale Mittelfeldspieler.

 

Nach der kurzen Eilbeker Schwächephase wurde das Spiel wieder ausgeglichener, Wandsetal hatte deutlich mehr Ballbesitz, fand gegen eine gut stehende Eilbeker Deckung aber selten im gefährlichen Raum eine Lücke. Ähnlich sah es beim SC Eilbek II aus, der bis zur Strafraumgrenze gefällig kombinierte, aber kaum einmal gefährlich zum Abschluss kam. Dennoch blieb die Partie temporeich und hochansehnlich, kurz vor dem Seitenwechsel hatte Amritpal Singh nach einer Flanke von Kassem Tohme den Ausgleich auf dem Fuß, doch Keeper Falkenhagen überzeugte mit einem guten Stellungsspiel und so ging es mit einer knappen Führung für Wandsetal in die Katakomben.

 

Deutlich ereignisärmer verlief der zweite Abschnitt, Wandsetal fand aus dem Spiel heraus weiter wenig Mittel, Eilbek spielte seine Konter zu unsauber aus. Die Partie wurde immer hitziger, kleinere Wortgefechte sorgten auch auf den Rängen für Heiterkeit und Stimmung im Stadion, wo der Rasen sich in einem erstklassigen Zustand präsentierte. Nach 55 Minuten hatte Eilbek einen Torschrei auf den Lippen, Marvin Schuster setzte Rechtsverteidiger Haakon Hansen in Szene, der vor Falkenhagen an den Ball kam und das vermeintliche 2:2 erzielte. Doch Assistent Christian Rief, im wahren Leben Co-Trainer beim SCE, entschied auf Abseits. Eine sehr knifflige Situation, die beim Eilbeker Anhang auf großen Unmut stieß. „Da muss er doch die Fahne unten lassen“ war nicht nur einmal aus dem Gästeblock zu hören. Rief wird am Dienstag beim Training sich mit Sicherheit noch einer Anhörung unterziehen müssen.

 

Stattdessen machte Wandsetal den Deckel auf der Gegenseite und mit einem Tor der Marke „Tor des Jahres“! Nach einer abgewehrten Standardsituation landete der Ball in hohem Bogen 40 Meter vor dem Tor bei Philipp Rössing, der volles Risiko ging und Vollspann abzog und das Leder perfekt traf. Mit einem leichten Effet nach außen knallte die Kugel oben rechts in den Giebel, Torwart Marc Schultz konnte diesem Strahl nur hinterherschauen. Was war das für ein geiles Tor! Der immer wieder vom Eilbeker Anhang provozierte und gelb verwarnte Rössing jubelte in Richtung SCE-Kurve – nach diesem Tor durchaus zu Recht.

 

Wandsetal hatte durch den eingewechselten Witt noch eine gute Gelegenheit, sein Schuss von der Strafraumgrenze wurde jedoch leicht abgefälscht und flog so knapp neben das Tor. In den letzten zehn Minuten öffnete Eilbek ein wenig und erhöhte den Druck beim Anlaufen, so wurde Düllberg als Folge einer Balleroberung kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht, den Freistoß aus 17 Metern halbrechter Position bolzte Steffen Heinrich aber nur auf den nebenstehenden Tennisplatz.

 

 

Das war durchaus Werbung für den Amateursport, was Wandsetal und Eilbek ablieferten, mit einem aus Eilbeker Sicht falschen Sieger, der aber in Summe die stärkere Mannschaft war. Dass alle drei Gegentreffer aber mehr als einfach vermeidbar bzw. glücklich waren, ist enttäuschend – auch Eilbeks Treffer resultierte fairerweise aus einem dicken Fehler. Für den SCE war vielleicht ein wenig mehr drin, grämen muss man sich nach der guten Leistung beim Tabellenführer aber überhaupt nicht.  Dass sich alle Spieler nach dem Spiel trotz eines harten Kampfs in die Augen schauen konnten und freundschaftlich miteinander umgingen, rundete dieses sehenswerte Spiel ab.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Stephan Horn (90. Sebastian Stenzel), Steffen Heinrich – Dennis Dahms (25. Paul Großmann), David Feldmeier – Kassem Tohme, Marvin Schuster (61. Leon Düllberg), Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Kassem Tohme (1., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

1:1 Philipp Rössing (3., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

2:1 Steffen Schwab (14., Rechtsschuss, M. Schneekluth)

3:1 Philipp Rössing (65., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

 

Gelbe Karten:

Rössing – Schuster, Hansen, Großmann

 

 

Schiedsrichter: Max Ole Denkmann (Note 6) – Nicht erschienen. Eilbeks Ersatzkeeper Marco Simon (BU) lieferte eine gute Leistung ab.

11. Spieltag: SC Eilbek II – FC Winterhude 4:1 (2:0)

 

Zum Tag der Amateure hatte der SC Eilbek II ein Heimspiel und empfing dabei seinen Lieblingsgegner FC Winterhude, der in sechs Aufeinandertreffen noch keinen Sieg erringen konnte. Daran sollte sich auch im siebten Duell nichts ändern, denn die Zuschauer an der Fichtestraße sahen bei goldenem Oktoberwetter ein komplett einseitiges Spiel. Zwischen der gebotenen Eilbeker Leistung und der aus der Vorwoche lagen beim SCE Welten, am Ende durfte man völlig verdient den zweiten Heimsieg in Folge feiern.

 

Nach dem 1:4-Debakel in Hellbrook tauschte Trainer Klaus Pablo Torgau gleich die komplette Viererkette um, aus der Startelf der Vorwoche blieben nur noch drei Feldspieler übrig. Eilbek präsentierte sich stark verbessert im Angriffsspiel und ließ Winterhude kaum einmal aus der eigenen Hälfte kommen. Die einzige Winterhuder Chance hatte Tom Otte, der nach einem Freistoß Marc Schultz per Kopf von der Strafraumgrenze prüfte. Ansonsten blieb Winterhude offensiv komplett harmlos, nicht so dagegen der SCE, der gleich sechs Abschlüsse von innerhalb des Fünfmeterraums vorweisen konnte.

 

In Minute 20 hätte es dabei fast das erste Mal geklingelt, nach einer Flanke von Tohme bekam Verteidiger Lars-Simon Brietzke gerade noch die Fußspitze vor dem einschussbereiten Feldmeier an den Ball. Die darauffolgenden Ecken sollten es ebenfalls in sich haben: Marschlers scharf getretene Ecke ließ Keeper Reuter aus den Händen gleiten, Sören Sager machte aus zwei Metern „den Harnik“ und schoss gegen die Latte, den Nachschuss von Christoglou wehrte ein Verteidiger kurz vor der Linie zur nächsten Ecke ab. Nach dieser war abermals eine Flanke von Tohme Ausgangspunkt für eine Großchance, doch Sager scheiterte aus fünf Metern am glänzend reagieren Timo Reuter. Auch bei der dritten Ecke in Folge gehörte die Kugel dem SCE, Sebastian Helm schädelte das Leder links vorbei.

 

Nach einer halben Stunde war es dann geschehen, Eilbek brachte sich hochverdient in Führung. Brietzke spielte im Aufbau einen Pass genau in die Füße von David Feldmeier, der blitzschnell Mittelstürmer Marvin Schuster bediente, dieser ließ im Strafraum noch einen Verteidiger stehen und schoss mit links platziert ins lange Eck – ein Tor im Stile eines Klasse-Stürmers, 1:0 (30.). 60 Sekunden später brannte ein erneuter Jubel durchs Stadion, über den linken Flügel legten Schuster und Heinrich den Turbo ein, letzterer scheiterte beim ersten Flankenversuch, eroberte sich die Kugel zurück und brachte eine weitere Brandbombe ins Zentrum zwischen Torwart und Innenverteidiger, so dass David Feldmeier am langen Pfosten aus vier Metern nur noch einschieben musste (31.).

 

Einmal mehr spielte sich Eilbek durch die Winterhuder Verteidigung, aber als Kassem Tohme zum vermeintlichen 3:0 auf Vorlage von Feldmeier einschob, ertönte ein Abseitspfiff des guten Schiedsrichtergespanns, eine knappe Entscheidung. Marvin Schuster aus elf Metern hätte das Ergebnis noch weiter in die Höhe schrauben können, doch hier war Timo Reuter auf dem Posten und so ging es mit einem 2:0 in die Kabine. 12:4 Torschüsse für Eilbek sprachen zu diesem Zeitpunkt neben dem Ergebnis eine deutliche Sprache.

 

Vier Minuten lang hielt das Aufbäumen des FC Winterhude in Abschnitt zwei an, dann war der Drops gelutscht. Rechtsverteidiger Haakon Hansen eroberte auf Höhe der Mittellinie die Kugel, spielte einen Doppelpass mit Feldmeier und versenkte gnadenlos aus dreizehn Metern mit dem rechten Vollspann (50.). Und weiter gab es nur eine Spielrichtung, nach einem weiteren sehenswerten Angriff konnte auch Linksaußen Amritpal Singh sein erstes Saisontor bejubeln. Über die rechte Seite baute Eilbek seinen Angriff auf, Angreifer Schuster sah auf halblinks den völlig frei stehenden Amritpal Singh, der das Leder maßgeschneidert in den Lauf bekam und aus dreizehn Metern ins kurze Eck traf (61.).

 

Nach dem 4:0 schaltete Eilbek zwei Gänge zurück in den Verwaltungsmodus, und doch hatten Düllberg und Singh noch Chancen das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Wie aus dem Nichts konnte Winterhude noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, nach einem Einwurf war Eilbeks Verteidigung etwas unsortiert, Platanovitch konnte mit einem platzierten Rechtsschuss von der Strafraumgrenze das 4:1 erzielen (82.). Wirklich spannend wurde es danach auch nicht mehr, Eilbek belohnt sich mit drei Punkten für einen starken Auftritt.

 

Eine Wiederholung der Leistung ist in den kommenden Wochen dringend notwendig, die Großkaliber Wandsetal und Paloma II warten auf den SCE.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Steffen Heinrich – Sebastian Helm (56. Dennis Dahms), Chrisovalandis Christoglou – Kassem Tohme, David Feldmeier (68. Sebastian Stenzel), Amritpal Singh – Marvin Schuster (64. Leon Düllberg)

 

Tore:

1:0 Marvin Schuster (30., Linksschuss, Feldmeier)

2:0 David Feldmeier (31., Rechtsschuss, Heinrich)

3:0 Haakon Hansen (50., Rechtsschuss, Feldmeier)

4:0 Amritpal Singh (61., Rechtsschuss, Schuster)

4:1 Evegenij Platanovitch (82., Rechtsschuss)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

19 (12) – 9 (4)

 

Gelbe Karten:

Jahn

 

 

Schiedsrichter: Simon Rathgeber (Note 2,5) – Das junge Gespann hatte in einer angenehm zu leitenden Partie keinerlei Schwierigkeiten, einzig Feldmeiers Vorteilsituation wurde nicht erkannt.

10. Spieltag 1. FC Hellbrook - SC Eilbek II 4:1 (1:0)

 

Nach dem ersten Heimdreier der Saison ging es für Eilbek mit dünnem Kader in die Steilshooper Häuserschluchten, wo man auf den Tabellennachbarn aus Hellbrook treffen sollte. Erstmals in dieser Saison in der Startelf dabei war Daniel Trommer.

 

Der Beginn der Partie lässt sich als zäh beschreiben, auf dem holprigen Grandgeläuf bekam Hellbrook mit fortlaufender Spieldauer ein wenig mehr Kontrolle, tat sich aber schwer und konnte sich kaum Torchancen herausspielen. Einen Aufreger im Eilbeker Strafraum gab es dennoch nach rund einer Viertelstunde, Dennis Dahms sprang nach einem Freistoß die Kugel an die Hand, Schiedsrichter Köhler verlegte den Tatort allerdings außerhalb des Strafraums - Glück für den SCE. Den fälligen Freistoß aus 17 Metern setzte Alexander Losch kraftvoll Richtung Torwartecke, wo Marc Schultz aber auf dem Posten war.

 

Auf der Gegenseite gab es derweil den ersten Eilbeker Annäherungsversuch, doch Bruchhäuser scheiterte an Keeper Kretschtschuk. Die Hälfte des ersten Abschnitts war gespielt als die Hausherren wie aus dem Nichts in Führung gingen. Innenverteidiger Latz verlor die Kugel nach einem harmlos scheinenden langen Schlag an der Grundlinie gegen zwei nachsetzende Hellbrooker, Marc Schultz versuchte die Situation noch zu retten, doch am Ende konnte Losch aus zwei Metern ins leere Tor einschieben. 

 

Immer wieder versuchte es Hellbrook über die linke Angriffsseite, wo der wuchtige Losch Gegenspieler Horn vor große Probleme stellte. Einen seiner Flankenbälle bekam Mittelstürmer Eke Agu nicht mehr richtig gedrückt, so dass es mit einem 1:0 in die Kabinen ging.

 

Und Eilbek kam aus diesen verbessert zurück, Bruchhäusers Freistoßchance verfehlte das Tor nur um Haaresbreite. Auf beiden Seiten ging aus dem Spiel heraus nicht viel, das flummigartige Spielgerät und der teils seifige Untergrund machten ein sehenswertes Fußballspiel nahezu unmöglich. Umso mehr war Einsatz und Willen gefordert, wo Hellbrook dem SCE am heutigen Tage überlegen war. 

 

Auch das zweite Tor der Hellbrooker resultierte nicht wirklich aus dem Spielgeschehen, Prigann spielte am Strafraumrand einen Fehlpass, Losch nahm die Kugel auf, wurde nicht attackiert und schlenzte sehenswert über Schultz ins lange Eck. Zu passiv präsentierte sich die Eilbeker Hintermannschaft nicht nur in dieser Situation, zu allem Überfluss wurde nur Loschs schwacher rechter Fuß zugestellt. 

 

20 Minuten vor dem Ende war Hellbrook dem dritten Treffer näher als Eilbek dem Anschluss, nach einem Freistoß von Güzel aus dem Halbfeld stand Latz gegen drei und verlor das Kopfballduell gegen den langen Eke Agu, Latte! Wie die Jungfrau zum Kind kam der SCE in Minute 79 zum Anschluss, eine der wenigen sehenswerten Kombinationen veredelte Daniel Trommer nach Steilpass von Sven Prigann zum 2:1, Kretschschuk war gegen den platzierten Rechtsschuss chancenlos.

 

Doch die Hoffnung währte nur kurz, denn eine Minute nach Wiederanpfiff war der alte Abstand wiederhergestellt. Einen Lehrbuch-Konter schloss Eke Agu per Kopf nach Flanke von Losch in den rechten, oberen Giebel ab - ein sehenswerter Treffer! Doch damit hatte der Torjäger seinen Hunger noch nicht gestillt, vier Minuten später setzte sich Agu nach einem langen Ball im Duell mit Latz durch und vollendete zum 4:1.

 

Eilbek gelang an diesem Tag leider nur sehr wenig, der Dreier bleibt damit verdientermaßen am Edwin-Scharff-Ring, wo Platzwart Peter zu später Stunde alle Eckfahnen einsammelte, ohne dabei vom Fahrrad absteigen zu müssen.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz - Stephan Horn, Philipp Latz, Sebastian Helm, Dennis Dahms - Sven Prigann, David Feldmeier - Daniel Trommer, Amritpal Singh, Leon Düllberg (55. Sebastian Stenzel) - Marius Bruchhäuser

 

1:0 Alexander Losch (23., Rechtsschuss)

2:0 Alexander Losch (58., Linksschuss, ohne Vorarbeit)

2:1 Daniel Trommer (79., Rechtsschuss, Prigann)

3:1 Eke Agu (80., Kopfball, Losch)

4:1 Eke Agu (84., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Dogan

 

Schiedsrichter: Claus-Dieter Köhler (Note 4,5) - In seiner gewohnten Art und Weise extrem kleinlich und zerstörte so viel Spielfluss. Übersah Dahms' Handspiel im Strafraum.

9. Spieltag: SC Eilbek II - Duvenstedter SV 2:1 (1:0)

 

Nach zwei starken Heimspielen gegen den Bramfelder SV II und den SC Urania, sowie einem eher ernüchtertem Spiel beim VfL Hammonia, wollte eine stark ersatzgeschwächte Eilbek-Truppe wieder Punkte holen. Darüber hinaus fehlte auch der hauptverantwortliche Trainer Klaus Pablo Torgau, der in seinem wohlverdienten Urlaub verweilt. Das Schiedsrichtergespann begann die Partie sehr pünktlich und begann schon um 12:38 Uhr mit dem Einlaufen - sehr zur Überraschung beider Mannschaften, die noch Mitten in der Erwärmung waren. Folglich erfolgte - nach etwas Wartezeit auf dem Feld - pünktlich um 12:45 Uhr der Anpfiff zu einer abwechslungsreichen Partie.

 

Die ersten fünf Minuten des Spiels fielen offenkundig noch unter die Rubrik warmlaufen und -passen beider Mannschaften. Es fehlte noch jegliches Tempo, Passschärfe oder Zweikampfhärte. Nach dieser Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit abwechselnder Feldhoheit im fünf bis zehn Minutenabstand, aber mit wenigen Torchancen, da auf beiden Seite sehr oft auf Abseits entschieden worden ist. Sehr fragwürdig war in der 21. Minute eine gelbe Karte für Singh als er nach einer vermeidlichen Abseitsstellung seine bereits angefangene Schusshandlung noch ausführte. Erwähnenswerte Torchancen gab es in der 8. Minute durch Schuster, der mit seinem Schuss freistehend am DSV-Keeper Sprengel scheiterte, und auf der anderen Seite in der 31. Minute als Schultz zweimal stark im Mann-gegen-Mann doppelter Sieger gegen Ehle blieb. So ging es mit einem für beide Seiten vertretbarem, torlosem Remis in die Pause.

 

Die zweite Halbzeit zeigte schon vor dem Anpfiff ein anderes Bild: Beide Mannschaften standen auf dem Feld und warteten auf das Schiedsrichtergespann bis es um 13:50 Uhr dann endlich weiterging. Duvenstedt begann mit mehr Zug zum Tor und kam bereits in der 47., 48. und 52. Minute jeweils erfolgsversprechend zum Abschluss, scheiterte aber entweder an der Größe des Tores oder an einem bärenstarken Schultz. Gerade der letzte Abschluss sollte für eine zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte Führung für den SCE führen. Den Schuss von Rochow parierte Schulz stark, den Abpraller schlug die SCE-Verteidigung weit heraus. An der Mittellinie konnte Singh diesen Befreiungsschlag behaupten und sich im Dribbling gegen zwei DSV-Spieler durchsetzen und entschied sich nach ein paar Metern zu einem Pass auf die rechte Außenbahn zu Tehrani. Dieser Drang in den Strafraum ein und fand mit seiner scharfen Flanke von der Strafraumgrundlinie den über den gesamten Platz gesprinteten Großmann, welcher souverän mit links einschieben konnte. So sieht ein einwandfrei vorgetragener Konter aus.

 

Das Tor gab Eilbek wieder Mut und es entwickelte sich erneut ein offener Schlagabtausch mit leichten Vorteilen für stark kämpfende Eilbeker. In der 73. Minute wurde es auf einmal hecktisch. Der Schiedsrichter unterbrach das Spiel auf das Zeichen seines Assistenten hin und besprach sich eben kurz mit diesem. Am Ende der Unterredung sah Kutschke die gelbe, Tehrani die gelb-rote Karte. Nach dem Spiel ließ der Schiedsrichter verlauten, dass sie sich wohl gegenseitig auf den Fuß getreten sind. Eilbek offenkundig noch von dem Platzverweis verwirrt fand nicht schnell genug in seine defensive Ordnung und kassierte in der 75. Minute folglich das Gegentor durch Booker, der an der Strafraumgrenze frei zum Schuss kam.

 

In Unterzahl und mit dem gerade kassierten Gegentor spielte Eilbek dennoch kämpferisch weiter. Nun zeigte sich erst recht die sehr gut eingestellte Moral des Teams durch Assistenztrainer Rief und Premierenkapitän Helm. Eilbek besann sich auf das Verteidigen und die Rettung des Punktes - nach vorne ging nur noch sehr selten etwas und falls doch kam meist ein Abseitspfiff. Bei einem der wenigen Versuche die SCE-Abwehr zu entlasten bekam Tohme kurz hinter der Mittellinie den Ball und wurde anschließend von Hemesath gelegt. Resultat war gelb für Hemesath und Freistoß für den SCE, zu dem Christoglou antrat wie bei vielen anderen Freistößen aus ähnlicher Position bisher auch. Der Freistoß, wohl als langer Ball in den Strafraum gedacht, flog über alle Köpfe hinweg und an den Armen von Sprengel vorbei zum Verdutzen aller ins Tor. Den Rest des Spiels sicherte sich die SCE-Mannschaft durch konsequentes Verteidigen den Sieg.

 

Aufstellung:

Marc Schultz - Haakon Hansen, Philipp Latz, Chrisovalandis Christoglou, Dennis Dahms - Sebastian Helm, David Feldmeier (69. Kassem Tohme) - Daniele Tehrani, Amritpal Singh (90. Sebastian Stenzel), Paul Großmann (79. Leon Düllberg) - Marvin Schuster

 

Tore:

1:0 Paul Großmann (52., Linksschuss, Tehrani)

1:1 Patrick Booker (75., Rechtsschuss)

2:1 Chrisvalandis Christoglou (86., Direkter Freistoß, Linksschuss, Tohme)

 

Gelbe Karten:

Dahms, Helm, Latz, Schuster, Singh - Hemesath, Klein, Kutschke, Rochow

 

Gelb-Rote Karte:

Daniele Tehrani (73., Meckern, Foulspiel)

 

Schiedsrichter: Cengiz Kutlu (3,5) - Spielleiter mit klarer Linie, aber undurchsichtiger Kartenvergabe. Zudem heizten wiederkehrende, strittige Entscheidungen der Linienrichter die Stimmung auf und erleichterten nicht gerade die Arbeit des Hauptschiedsrichters.

 

8. Spieltag: VfL Hammonia - SC Eilbek II 2:0 (1:0)

 

Chaos pur im Sternschanzenpark, bei Ankunft um 13:45 Uhr erfuhr man, dass das vorherige Landesliga-Spiel zwischen Sternschanze und Kummerfeld zunächst 20 Minuten verspätet angepfiffen werden konnte und dann nach vier Minuten aufgrund von Gewitter gestoppt wurde. Kurz vor 14 Uhr verlautete der Schiedsrichter den Spielabbruch – auf einmal war man wieder im Zeitplan. Doch Starkregen und Gewitter hörten nicht wirklich auf, dennoch machten sich beide Teams auf dem Platz warm. Dann die nächste Hiobsbotschaft: Es war kein Schiedsrichter angesetzt – noch am Freitag stand Joscha Tetzlaff vom FC Viktoria Harburg im DFBnet. Wenn man nicht erscheinen kann, sollte man sich zumindest um Ersatz bemühen oder die Teams informieren, Setzen, Sechs für Tetzlaff! Der anwesende Dennis Köhncke vom SC Sternschanze sprang dankenswerter ein, musste aber noch kurz nach Hause, um Ausrüstung zu holen. Mit 37 Minuten Verspätung konnte das Spiel dann beginnen.

 

Den ersten Aufreger gab es nach einer Viertelstunde, das Schiedsrichtergespann stand im Fokus. Der Chilene Gonzalez Przygodda schlug Prigann vor den Augen der Hammonia-Bank mit der Hand auf den Hinterkopf, eine klare Tätlichkeit. Schiedsrichter Köhncke hatte die Situation nicht gesehen, der erste Schiedsrichterassistent Pascal Popel, im wahren Leben zweiter Torwart beim VfL Hammonia, wollte nichts gesehen haben, obwohl er genau in die Richtung blickte. Mehr als nur Dusel für den Tabellenführer, der eigentlich nur noch mit zehn Mann auf dem Platz hätte stehen dürfen.

 

Fußball gespielt wurde aber auch noch und das sehr ansehnlich in einer taktischen geprägten Partie, in der die Defensivreihen ihre Aufgaben sorgfältig erledigten und nur wenig Chancen zuließen. Kurz vor dem Strafraum spielten Lammert und Singh einen Doppelpass, letzterer schloss kurz innerhalb des Strafraums volley ab, Keeper Kevin Bejarano kam bei dem platzierten Schuss noch mit den Fingerspitzen an die Kugel und lenkte das Leder um den Pfosten.

 

Dem Spitzenreiter fiel im Aufbau wenig ein und doch führten sie nach 34 Minuten wie aus dem Nichts. Der zentrale Mittelfeldspieler Borowsky erhielt 22 Meter vor dem Tor das Spielgerät, sein halbhoher und mittig geschossener Kullerball rutschte Keeper Marc Schultz durch die Finger, 1:0 für Hammonia. Kurz vor dem Seitenwechsel dann die erste echte Chance für die Hausherren, analog zur Singh-Szene auf der anderen Seite kam Nadolny zum Abschluss, dieses Mal reagierte Schultz stark und verhinderte so das 2:0. In einer komplett ausgeglichenen Partie lag Eilbek aufgrund eines individuellen Fehlers zurück.

 

Nach dem Seitenwechsel erwischte Hammonia den deutlich besseren Start und hatte drei große Chancen: Gonzalez Przygodda köpfte eine Flanke von der linken Seite freistehend aus fünf Metern daneben, Do Quental Gusmaos Schuss vorbei an Schultz konnte von Feuerbach auf der Linie geklärt werden, aber nach einer Stunde war Alan Nadolny aus Nahdistanz nach einem weiteren Ball vom linken Flügel zur Stelle und erzielte in der Drangphase das vorentscheidende 2:0.

 

Viel passierte in der Folge nicht mehr, Bejarano musste einen Lammert-Freistoß noch aus dem Giebel kratzen und der eingewechselte Omar Botarife versuchte auf beschämende Art und Weise einen Elfmeter per Schwalbe zu schinden, Hammonia feiert im achten Spiel seinen achten Erfolg und enteilt den Verfolgern so langsam aber sicher. Eilbek bleibt auch im vierten Spiel in Folge ohne Torerfolg und muss die Punkte in den kommenden Wochen dringend sammeln.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Stephan Horn, Sören Sager, Philipp Feuerbach – Sven Prigann, Marius Bruchhäuser (75. Sebastian Helm) – Artur Lammert, Marvin Schuster, Leon Düllberg (59. Kassem Tohme) – Amritpal Singh (75. Jens Bödeker)

 

Tore:

1:0 Marius Borowsky (34., Rechtsschuss)

2:0 Alan Nadolny (58., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Gonzalez Przygodda - Hansen

 

Schiedsrichter: Michael Köhncke (Note 4,5) – Guter Leiter einer überwiegend faire Partie. Schiedsrichterassistent Lars Popel übersah die klare Tätlichkeit von Gonzalez Przygodda an Prigann nach einer Viertelstunde.

 

7. Spieltag: SC Eilbek II – SC Urania 0:0

 

Nach dem torlosen Remis gegen den Bramfelder SV II waren die Zuschauer an der Fichtestraße gierig auf Tore – sie müssen auf ein anderes Mal vertröstet werden. Gegen den Tabellendritten vom SC Urania erspielte sich Eilbek einen Punkt, es sollte ein 0:0 der ansehnlicheren Sorte sein.

 

Eilbek legte in der Anfangsviertelstunde ein höllisches Tempo vor und fand auf den traditionell anfälligen Außenpositionen von Uranias 3-5-2 diverse Lücken. Vor allem Linksaußen Daniele Tehrani war in der Anfangsphase sehr präsent, doch im finalen Pass stand Uranias Zentrum um Kapitän Navarro Fayos sehr sicher. SCU-Trainer Andre Menzel musste nach elf Minuten bereits das erste Mal wechseln, Pustal, in der Vorwoche noch Schützen des goldenen Tores beim 1:0 über den Walddörfer SV, musste mit Adduktorenproblemen raus, für ihn kam Edin Ljubijanac, der in der Vorsaison zweimal gegen Eilbek traf.

 

Die erste dicke Chance des Spiels gehörte nach rund einer Viertelstunde dem SCE, nach einem schnell vorgetragenen Angriff bediente Schuster Hansen, der aus zehn Metern knapp am rechten Pfosten vorbeischoss. Wenig später war es wieder ein Angriff über den rechten Flügel, der zu einem gefährlichen Abschluss führen sollte. Hansen narrte seinen Gegenspieler an der Eckfahne mit einem Beinschuss, seine Flanke nahm Mittelstürmer Schuster per Volley, doch Frank Hertwig konnte im Nachfassen parieren.

 

Viel lief in Richtung des Urania-Tores und Eilbek erspielte sich den nächsten Hochkaräter. Nach einer Kombination durchs Zentrum kam Amritpal Singh aus sieben Metern zum Abschluss, rechts daneben! Wie schon in der Vorwoche wollte das Leder einfach nicht über die Linie. Die Gäste von Urania agierten bis dato ungefährlich, einzig ein Distanzschuss von Happich sorgte für ein wenig Gefahr. Kurz vor dem Seitenwechsel war es wieder Happich, der am Flügel Marschler und Sager stehen ließ, vom linken Strafraumeck aber wuchtig auch zwei, drei Meter am Tor vorbeischoss.

 

Pausenfazit: Eilbek begann bärenstark, hatte viel Ballbesitz und kam immer wieder in die gefährlichen Räume, nach einer halben Stunde fand Urania eine deutlich bessere Ordnung in der Defensive und konnte das Spiel in der Folge ausgeglichen gestalten.

 

Auch in Halbzeit zwei hatte Eilbek die besseren Einschussgelegenheiten, doch Hertwig hielt Urania im Spiel. Amritpal Singh brachte das Leder vom rechten Flügel in den Strafraum, doch Artur Lammert war aus fünf Metern gegen Hertwig nur zweiter Sieger. Bei der darauffolgenden Ecke von Lammert war Hertwig dann doch geschlagen, Dennis Dahms kam aus sieben Metern völlig frei zum Kopfball, Eilbeks Bank machte sich schon zum Jubeln fertig, doch auf der Linie rettete ein Verteidiger für seinen bereits geschlagenen Torsteher.

 

Für Dahms war dies die letzte Aktion, der erst Ende der ersten Halbzeit für den angeschlagenen Marschler in die Partie gekommene Dahms hatte sich bei einer Balleroberung verletzt, für ihn kam nach rund einer Stunde Marius Bruchhäuser in die Partie.

 

Eilbek wollte sich nicht mit dem zweiten torlosen Remis zufrieden geben, Hansens Flanke von rechts bolzte Schuster über die Latte. Zehn Minuten vor dem Ende hatte Urania doch noch die Chance auf den Auswärtsdreier, Schultz parierte einen Freistoß des eingewechselten Lingners, den Abpraller köpfte ein Urania-Spieler aus acht Metern neben das Tor – Glück für den SCE.

 

In der Schlussphase blieben die großen Torchancen aus, Eilbek und Urania trennen sich schiedlich friedlich mit 0:0.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler (38. Dennis Dahms (62. Marius Bruchhäuser)), Sören Sager, Steffen Heinrich – Sven Prigann, Chrisovalandis Christoglou – Daniele Tehrani, Artur Lammert, Amritpal Singh (69. Leon Düllberg) – Marvin Schuster

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Happich, Malmgren

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

14 (8) – 7 (4)

 

 

Schiedsrichter: Michel Saber Ben Nouri Ghazouani (Note 3) – In einer fairen Partie ohne richtungsweisende Fehler. Hatte Probleme in der Abstimmung mit seinen Assistenten.

6. Spieltag: SC Eilbek II – Bramfelder SV II 0:0

 

Zum Ende der englischen Woche erwartete der SC Eilbek II mit dem Bramfelder SV II ein Top-Team der Liga. Aus dem abermals vollen 18er-Kader entschied sich Klaus Pablo Torgau überraschenderweise für die Nominierung des robusten und kopfballstarken Dennis Dahms auf der Linksverteidigerposition, zudem saß Marius Bruchhäuser erstmals seit Dezember auf der Bank. Ein unschönes Verhalten zeigten diverse mitgereiste Bramfelder Anhänger, die sich zunächst weigerten die 2 Euro Eintritt zu zahlen. Erst nach der dritten Einladung und dem deutlichen Hinweis des Verlassens des Sportplatzes fühlten sich die Gästeanhänger genötigt zu zahlen. Traurig!

 

Keine fünf Minuten war die Partie alt als Schiedsrichter Serkar Altun vom TuS Hamburg im Blickpunkt stand. Einen Bramfelder Angriff unterband der sehr gut auftretende Referee und zückte zur Verwunderung vieler den roten Karte für Bramfelds Kapitän Daniel Sousa. Im Spielbericht schreibt Schiedsrichter Altun später, dass Sousa versucht habe Twardawa mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Eine Befragung der beiden ergab am Ende, dass sich Twardawa und Sousa beim Laufen wohl in die Quere kamen und Sousa daraufhin den Arm ausfuhr. Der vermeintliche Täter war sich dabei nicht sicher, ob er Twardawa getroffen hatte und führte glaubwürdig aus, diesen nicht schlagen zu wollen. Da sich die Szene abseits des Balles abspielte, verzichtet die SCE-Medienabteilung auf jegliche Wertung.

 

Fakt war, dass der SC Eilbek II 85 Minuten in Überzahl gegen den BSV spielen sollte, der übrigens in blauen Leibchen spielte, da Eilbek in weiß auftrat und den Schiedsrichtern die schwarze Trikotfarbe vorbehalten ist. Trotz Unterzahl hatte Bramfeld in der Anfangsviertelstunde die besseren Torchancen. Der BSV-interne Neuzugang Oliver Martin, in der Vorsaison mit satten 22 Toren für Bramfeld III unterwegs, hatte dabei das 0:1 auf dem Fuß. Einen langen Ball grätschte Innenverteidiger Marschler gegen die Laufrichtung seines Nebenmannes, Stürmer Martin hatte den Braten gerochen und hatte sich schon an Keeper Schultz vorbeigedribbelt, doch aus elf Metern halblinker Position verfehlte er das leere Tor mit seinem schwächeren linken Fuß um satte drei Meter.

 

Auch die nächste Chance gehörte dem BSV, als Marc Schultz sich nach einem Distanzschuss von Müller strecken musste und Sager den Nachschuss von Martin blocken hatte. Bis zur 90. Minute war es das dann auch mit BSV-Aktionen im Eilbeker Strafraum, bei einigen Kontersituationen fehlte am Ende die genaue Hereingabe vom Flügel. Vor dem Seitenwechsel tat sich Eilbek gegen eine defensiv gut arbeitende BSV-Mannschaft schwer, trotz Überzahl und deutlich mehr Ballbesitz war der SCE nur selten zwingend im Strafraum. Marvin Schuster hatte dann nach rund 35 Minuten doch die Führung auf dem Fuß, als Lammert von der Grundlinie auf Schuster zurücklegte – Schiedsrichter Altun hatte hier stark auf Vorteil entschieden – und dieser an Florian Schulzke scheiterte.

 

Zur Pause nahm Eilbek einen Wechsel vor und brachte mit Paul Großmann für Nils Kägeler noch ein wenig mehr Offensivkraft. Der SCE hatte nach dem Seitenwechsel ein deutliches Übergewicht und konnte sich zahlreiche Torchancen erspielen. Zunächst scheiterte Artur Lammert nach schöner Einzelaktion an stark reagierenden Florian Schulzke, dann zielte der eingewechselte Großmann aus elf Metern nach Pass von Hansen völlig freistehend viel zu zentral, die hätte das 1:0 für den SCE sein müssen.

 

In einer intensiven und umkämpften, aber nie unsportlichen Partie, waren die Bramfelder Anhänger nicht mit jeder Entscheidung von Referee Altun zufrieden und zeigten sich immer wieder lautstark pöbelnd gegen den Unparteiischen, der aber nicht von seiner stoischen Ruhe abwich. Bis auf zwei Fehlentscheidungen (Abseitssituation Bramfeld, Eckstoß Eilbek) konnte man Altun einen fehlerfreien Arbeitsnachweis bescheinigen.

 

Mit zunehmender Spieldauer fand der SCE immer mehr Lücken in der Bramfelder Defensive, Sven Prigann zauberte einen Pass durch die Schnittstelle aus dem Fußgelenk, doch abermals blieb Schulzke im Duell mit Artur Lammert der Sieger. Den Linkschuss von Eilbeks Top-Vorbereiter wehrte Schulzke per Fußparade ab und sicherte seinem Team zumindest einen Punkt. Denn auch in der Folge wollte das Leder einfach nicht ins Netz, so köpfte der wiedergenesene Sören Sager unter den Augen seines angereisten Vaters eine Freistoßflanke von Lammert aus fünf Metern knapp über das Tor.

 

Für den SCE war in dieser Partie deutlich mehr drin, vor allem in Halbzeit zwei erspielte man sich zahlreiche Chancen zum Sieg. Trifft man das Tor aber nicht, dann ist ein 0:0 das bestmögliche Ergebnis. Die Leistung sollte Eilbek Auftrieb für die schweren Aufgaben in den kommenden Wochen geben, wenn erst der Dritte Urania zuhause empfangen wird und man anschließend zum verlustpunktfreien Tabellenführer Hammonia reisen muss, der nach sechs Spielen noch ohne Gegentor ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Sören Sager, Dennis Dahms – Sven Prigann, Hannes Twardawa (66. Steffen Heinrich) – Amritpal Singh, Artur Lammert, Nils Kägeler (46. Paul Großmann) – Marvin Schuster (90. Marius Bruchhäuser)

 

Tore:

Keine

 

Gelbe Karten:

Marschler, Sager – Müller, Windisch, Deliu

 

Rote Karte:

Daniel Sousa (6., versuchte Tätlichkeit an Twardawa)

 

Torschüsse (von innerhalb des Strafraums):

13 (10) – 8 (3)

 

Schiedsrichter: Serkar Altun (Note 1,5) – Hatte einen arbeitsreichen Tag und musste oft eingreifen. Wohl korrekt der Platzverweis für Sousa, nur mit zwei kleineren Fehlern im gesamten Spiel.

 

3. Spieltag: Weiss-Blau 63 - SC Eilbek II 3:0 (2:0)

 

Den Sportplatz am Weg beim Jäger liegt dem SC Eilbek II nicht. Nicht anders sollte es in der Nachholpartie des dritten Spieltags laufen, als der SCE beim tor- und punktlosen Schlusslicht Weiss-Blau 63 antreten musste. Der 18er-Kader aus Eilbek reiste zwar mit stolzer Brust nach dem Auswärtssieg beim Walddörfer SV an, zu sehen war davon auf dem Platz leider herzlich wenig.

 

Der Tabellenletzte war von Minute eins an die bessere Mannschaft und hatte nach rund zehn Minuten die erste Torchance, als der starke Linksaußen Omar Majidi im Zentrum Nicola Pejica fand, völlig freistehend entschied sich dieser zu einem Querpass auf Malte Wegener, doch der scheiterte aus acht Metern an Marc Schultz. Keinesfalls präsentierte sich Weiss-Blau als abgeschlagenes Fallobst, die Borsteler präsentierten sich als willig und griffig.

 

Nicht unverdient war nach einer halben Stunde daher auch die Führung für den Gastgeber, als Nicola Pejica zum Sololauf startete und gleich drei Eilbeker wie Hütchen stehen ließ und das 1:0 erzielte. Dem SCE sollte an diesem Tag sehr, sehr wenig gelingen, ein Kopfball von Marvin Schuster nach Flanke von Hansen war schon das höchste der Gefühle. Besser machten es die Hausherren, im Mittelfeld verlor Dennis Dahms die Kugel, Verteidiger Latz kam an den Pass durch die Schnittstelle nicht mehr entscheidend ran und so konnte Nicholas Dobner aus 14 Metern kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 erzielen.

 

Trotz zweier Wechsel, Prigann und Kägeler kamen für Dahms und Großmann wurde das Eilbeker Spiel nicht besser, ein erneuter Ballverlust nach einer Stunde bescherte das 3:0 durch Nicola Pejica, der sein zweites Tor erzielen sollte. Erst als das Spiel entschieden war, kam Eilbek endlich mal zu Torchancen. Nach einem Pass von Singh scheiterten erst Bruchhäuser und dann Schuster am WB-Keeper, den Nachschuss setzte Jörn Bengtsson aus fünf Metern in die Wolken. Letzterer hatte beim jüngsten SCE-Auftritt bei WB63 noch getroffen und näherte sich erneut dem Tor an, hinter die Flanke von Steffen Heinrich brachte Bengtsson per Kopf dann aber zu wenig Druck.

 

Die letzte Szene des Spiels gehörte den Gastgebern, nach einem langen Ball setzte sich Alijevic robust gegen Latz durch, sein Schlenzer war bei Marc Schultz am Ende gut aufgehoben.

 

In einem mäßigen Spiel geht Weiss-Blau als verdienter Sieger vom Platz. Zu viele Ballverluste und zu wenige Offensivaktionen lassen Eilbeks Köpfe bei Abpfiff nach unten schauen. Schon am Sonntag wartet erneut ein großes Kaliber auf den SCE, Spitzenteam Bramfeld II reist an die Fichte.

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Philipp Latz, Hannes Twardawa, Steffen Heinrich – Dennis Dahms (46. Sven Prigann), Marius Bruchhäuser – Paul Großmann (56. Nils Kägeler), Amritpal Singh, Jens Bödeker (65. Jörn Bengtsson) – Marvin Schuster

 

Tore:

1:0 Nicola Pejica (32., Rechtsschuss)

2:0 Nicholas Dobner (44., Rechtsschuss)

3:0 Nicola Pejica (61., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Keine

 

 

Schiedsrichter: Florian Baum (Note 4,5) – Passte sich dem Spielniveau an, ohne spielentscheidende Fehler, aber auch ohne klare Linie. Mit einigen, kleineren Fehlern.

5. Spieltag: Walddörfer SV - SC Eilbek II 1:3 (0:0)

 

Big Points für den SC Eilbek II im Allhorn-Stadion! Mit 3:1 siegt der SCE verdient in Volksdorf und kann so nach den drei Auftaktpleiten ein klein wenig durchatmen. Mit Sven Prigann und Paul Großmann standen zwei Debütanten in der ersten Elf, die heute als geschlossene Mannschaft auftrat. Der volle 18er-Kader stand Trainer Klaus Pablo Torgau beim WSV zur Verfügung, nach einem zuletzt starken Auftritt gegen UH-Adler II spielte sich auch Nils Kägeler auf der linken offensiven Außenbahn in die Startelf.

 

Die in weiß-rot gekleideten Walddörfer fanden zunächst den besseren Zugriff in die Partie und hatten nach fünf Minuten die Großchance zur Führung als eine Flanke von Sander einen Mitspieler fünf Meter zentral vor dem Tor fand, doch Keeper Marc Schultz konnte sein Team mit einem starken Reflex vor dem Rückstand bewahren. Ansonsten waren die Abwehrreihen recht dicht, Knaus und Braatz mit Abschlüssen aus der Distanz konnten nicht aufs Tor zielen. Defensiv stand Eilbek ansonsten kompakt und offenbarte nur wenige Räume, der WSV konnte mit seinem Mehr an Ballbesitz wenig anfangen und zeigte sich inspirationslos.

 

Nach Ballgewinnen schaltete Eilbek schnell um und so resultierte die erste dicke Gelegenheit für die Gäste auch aus solch einer Situation. Schuster und Singh fingen einen schlampigen Pass im Aufbau ab, dann tanzte Singh noch zwei Verteidiger sehenswert auf dem Bierdeckel aus, aus dreizehn Metern halbrechter Position verfehlte Singh die Führung dann aber um Haaresbreite. So blieb es bis zur Pause in einer intensiv, aber immer fair geführten Partie chancenarm und torlos.

 

Erst nach dem Seitenwechsel wurde es deutlich interessanter und sieben Minuten nach der Pause setzte die Eilbeker Bank zum ersten Jubel an. Rechtsverteidiger Hansen wurde im Strafraum von WSV-Keeper Voß übermotiviert von den Beinen geholt, Referee Prigge musste auf Strafstoß entscheiden. Marius Bruchhäuser nahm sich abermals der Sache und verwandelte sicher vom nicht vorhandenen Punkt – Schiedsrichter Prigge musste die 11 Meter zuvor ablaufen.

 

Nach der Führung wechselte Torgau offensiv und brachte mit Bödeker und Lammert für Singh und Großmann neue, frische Offensivkräfte, was sich fast ausgezahlt hätte. Mit seinem ersten Ballkontakt brachte Lammert einen Freistoß an den Fünfmeterraum, Stephan Horn konnte den Ball in seinem 99. Spiel für Eilbek II aber nur gegen die Latte köpfen.

 

Auch auf der Gegenseite wurde es nach einer Standardsituation nochmal gefährlich, am langen Pfosten behinderten sich gleich zwei Walddörfer gegenseitig und konnten so die Kugel nicht mehr im Gehäuse unterbringen. Ein weiterer Standard des WSV sorgte dann für die vermeintliche Vorentscheidung. Eilbek wehrte einen Ecke ab, der zweite Ball ging zwar an den WSV, ging jedoch an ein Eilbeker Bein und so liefen Hansen und Schuster allein auf Voß zu, erst kurz vor dem Strafraum konnte Hansen vom zurückgeeilten Bahmer gestoppt werden, allerdings nur mit unfairen Mitteln. Auch hier war Martin Prigge wieder Herr der Lage und stellte den WSV-Verteidiger wegen einer Notbremse vom Platz.

 

Die entstehenden Räume wusste der SCE in der Folge gut zu nutzen, Lammert setzte Marvin Schuster in Szene, der robuster als der herauseilende Voß war und so die Kugel nur noch ins leere Tor schieben musste. Schuster und Lammert hatten nach dem 2:0 weitere gute Gelegenheiten, auch der eingewechselte Jens Bödeker schoss per Volley ab 17 Metern nur knapp über das Tor. Die endgültige Entscheidung sollte fünf Minuten nach dem 0:2 fallen, Bödeker setzte sich auf dem rechten Flügel gleich gegen zwei Gegenspieler durch und behielt die Übersicht für den im Zentrum lauernden Lammert, der die Kugel noch zehn Meter weiterpasste, wo der mitgelaufenen Schuster aus elf Metern keine Mühen mehr hatte und das 0:3 erzielte.

 

Doch der Walddörfer SV gab sich nicht auf und warf noch einmal alles nach vorne, mehr als ein Eigentor von Bruchhäuser, der eine Flanke von rechts ins eigene Tor drückte, kam dabei nicht mehr heraus. So konnte der verdiente Sieg am Ende vom Eilbeker Anhang bejubelt und mit einem Hopfen-Malz-Gemisch getränkt werden.

 

Am Ende standen zwar 17:16 Torschüsse für den WSV zu Buche, allerdings feuerten die Hausherren fast ausschließlich aus der Distanz, nur sechs Schüsse gaben Sie von innerhalb des Strafraums ab, Eilbek dagegen kam doppelt so oft im Strafraum zum Abschluss und fand am Ende die besseren Räume.

 

Schon am Dienstag um 19 Uhr geht es für den SCE wieder um Punkte, die Eilbeker treten dann bei Weiss-Blau 63 zum Nachholspiel an.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Tobias Marschler, Hannes Twardawa, Stephan Horn – Sven Prigann (75. Dennis Dahms), Marius Bruchhäuser – Paul Großmann (55. Jens Bödeker), Amritpal Singh (57. Artur Lammert), Nils Kägeler – Marvin Schuster

 

Tore:

0:1 Marius Bruchhäuser (52., Foulelfmeter, Voß an Hansen)

0:2 Marvin Schuster (77., Rechtsschuss, Lammert)

0:3 Marvin Schuster (82., Rechtsschuss, Lammert)

1:3 Marius Bruchhäuser (87., Eigentor, Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Voß – Schuster

 

Rote Karte:

Niklas Bahmer (60., Notbremse an Hansen)

 

Schiedsrichter: Martin Prigge (Note 2) – In einer fairen Partie war Prigge ruhiger, angenehmer Leiter. Die Entscheidungen zum Strafstoß und Platzverweis waren unstrittig.

 

 

4. Spieltag: SC Eilbek II – UH-Adler II 1:2 (0:2)

 

Ein wenig personelles Karussell musste Trainer Klaus Pablo Torgau vorm Spiel gegen UH-Adler betreiben, aufgrund diverser Urlaube standen nur zwei fitte Ersatzspieler bereit und auch Stammkeeper Marc Schultz lag infektionsbedingt flach. Passend zum Hamburger Sommer fing es sekundengenau mit dem Anpfiff vom Schiedsrichter Denkmann an zu regnen.

 

Gerade einmal 60 Sekunden waren gespielt als die Kugel schon im Eilbeker Netz lag. Einen harmlosen langen Ball köpfte Sören Sager aus der Gefahrenzone und wurde dabei umgestoßen, der Pfiff von Denkmann blieb leider aus – so landete der Ball fast 40 Meter vor dem Tor bei Niklas Holstegge, der einen leicht aufsetzenden Kullerball aufs Tor brachte, Eilbeks Keeper Marco Simon reagierte aber gar nicht und so trudelte der Ball zum 0:1 ins Tor.

 

Hart umkämpft war die Anfangsphase, viele kleine Fouls, gestreckte Beine und ein immer seifigerer Boden machten es zu einem echten Kampfspiel. Schmerzhaft endete dies für Linksaußen Jörn Bengtsson, der beim Versuch des erlaufen eines Balles noch auf dem Platz abstoppte, wegrutschte und gegen das Geländer knallte. Dabei verletzte sich Bengtsson am Knie und musste nach zwanzig Minuten verletzt ausgewechselt werden, für ihn kam Nils Kägeler in die Partie. Und der Joker war sofort im Spiel und wusste zu gefallen, durch die Schnittstelle fand er Amritpal Singh, der aus acht Metern an Stefan Reinsch scheiterte.

 

Auch UH hatte nach einem langen Ball in Person von Gibson die Chance auf einen Treffer, der Youngster zielte aus sechszehn Metern knapp links vorbei. Je schlechter der Platz bespielbar wurde, umso besser lies Eilbek den Ball laufen. Kassem Tohme wurde auf dem rechten Flügel sehenswert freigespielt, seine messerscharfe Flanke erreichte Kägeler gerade noch am zweiten Pfosten mit der Fußspitze, doch ein Verteidiger konnte gerade noch vor der Linie klären. Auch nach einer Vierfachchance für Schuster, Sager und Co. nach einem Eckstoß führte nicht zum Erfolg.

 

Besser machte es UH-Adler und profitierte von einer entblößten Eilbeker Innenverteidigung, der herausgerückte Sager wurde nicht gesichert und so stand Hansen nach einem Pass an die Strafraumgrenze gegen zwei, nach einem weiteren Querpass zimmerte Danilo Osterheld die Kugel aus 14 Metern wuchtig zum 0:2 in die Maschen.

 

Mit diesem Stand ging es auch in die Halbzeitpause, in der mit Philipp Latz für Marvin Schuster ein zweiter Wechsel vorgenommen wurde. Latz zeigte in der Innenverteidigung eine fehlerfreie Partie und hatte seinen Anteil daran, dass UH in Halbzeit zwei ohne nennenswerte Torchance blieb. Stattdessen kam Eilbek mit viel Moral und Willen und auch spielerischer Finesse aus den Katakomben, nicht unverdient kam daher der Anschlusstreffer. Singh und Lammert wurden im Strafraum von den Beinen geholt, Schiedsrichter Denkmann wollte erst Vorteil laufen lassen (Warum?), entschied sich dann zum Glück doch noch für den Strafstoß. Der etatmäßige Schütze Marius Bruchhäuser nahm sich der Sache an und verwandelte eiskalt zum Anschluss.

 

UH beschränkte sich mittlerweile komplett aufs Verteidigen, einzelne Konter über Gibson und Osterheld versandeten ziemlich früh. Doch im letzten Drittel ließ Eilbek die letzte Genauigkeit vermissen, erst in Minute 72 wurde es wieder spektakulär. Nach einem Pass von Singh lief Bruchhäuser frei auf Keeper Reinsch zu, Innenverteidiger Tim Gerdom griff zur Textilbremse vor dem Strafstoß. Referee Denkmann blieb keine andere Wahl als Gerdom vom Platz zu stellen, den fälligen Strafstoß knolzte Lammert in die Mauer. Die Überzahl währte allerdings nicht lange, denn nur sechs Minuten später flog Eilbeks Torschütze mit einer Ampelkarte nach einem Foul an der Eckfahne vom Platz. Nach Bruchhäusers Aussage hatte sich Osterhelds Schuh in seinem Schnürsenkel verheddert, doch kein Vorwurf an Referee Denkmann in dieser Situation.

 

Mit 10 gegen 10 hatte Eilbek mehr vom Spiel und wollte mit aller Macht den Ausgleich, auch als man die letzten fünf Minuten nur noch mit 9 gegen 10 spielte, da sich Kapitän Sager verletzte und nach Helms verletzungsbedingter Auswechslung das Kontingent bereits erschöpft war. So hatte Tohme in der Nachspielzeit den Ausgleich auf dem Kopf, als er nach einem Lammert-Freistoß vor Reinsch am Ball war, die Kugel jedoch nur knapp über das Gehäuse köpfen konnte.

 

 

Aufstellung:

Marco Simon – Haakon Hansen, Sebastian Helm (86. David Feldmeier), Sören Sager, Stephan Horn – Marius Bruchhäuser, Marvin Schuster (46. Philipp Latz) – Kassem Tohme, Artur Lammert, Jörn Bengtsson (25. Nils Kägeler) – Amritpal Singh

 

Tore:

0:1 Niklas Holstegge (2., Rechtsschuss, ohne Vorarbeit)

0:2 Danilo Osterheld (40., Linksschuss)

1:2 Marius Bruchhäuser (53., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Lammert)

 

Gelbe Karten

Helm, Schuster – Stengel, Sakschewski, Rösch

 

Rote Karte:

Tim Gerdom (72., Notbremse an Bruchhäuser)

 

Gelb-Rote Karte:

Marius Bruchhäuser (78., wiederholtes Foulspiel)

 

Schiedsrichter: Max-Ole Denkmann (Note 5) – Ohne jede Linie bei Fouls und persönlichen Strafen, zudem mit mindestens zwei gravierenden Fehlentscheidungen vor dem 0:1 lag ein Foulspiel an Sager vor, in Halbzeit zwei war Horn fünf Meter nicht im Abseits, Eilbek wäre mit vier Mann aufs Tor zugelaufen. Unstrittig dagegen die rote Karte für Gerdom, vertretbar der Strafstoß und der Platzverweis für Bruchhäuser.

1. Spieltag: SC Poppenbüttel II - SC Eilbek II 3:1 (0:1)

 

Nachholspiel in der Kreisliga 5, das wegen Regenfällen verschobene Spiel zwischen Aufsteiger Poppenbüttel II und Eilbek II konnte nach zweieinhalb Wochen ausgetragen werden, doch leider nur auf dem Grandplatz, da der ortsansässige Rasenplatz erst am Samstag vom Bezirksamt freigegeben wird. Eilbeks Trainer Torgau musste seine Startelf kurzfristig umstellen, da der Flieger der aus dem Urlaub zurückkehrenden Lammert und Schuster Verspätung hatte und diese es so nicht mehr zum Spiel schafften.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Hartplatz hatte Eilbek in Halbzeit eins die komplette Kontrolle über das Spiel, bis auf einen stark flatternden Distanzschuss von Yasar Schroer aus 25 Metern, den Schultz parieren konnte, hatten die tiefstehenden Hausherren keine Abschlüsse zu verzeichnen. Stattdessen hatte man in Eilbek schon den Torschrei auf den Lippen als Singhs Freistoß von der Strafraumgrenze Millimeter am Tor vorbeiflog. Nur wenig später traf Hansen aus halbrechter Position nur das Außennetz des Poppenbüttler Gehäuses.

 

Mit viel Ballbesitz musste Eilbek viel Geduld aufbringen, um Lücken in der SCP-Defensive zu finden, nach einer Kombination über Singh und Tohme zielte letzterer knapp rechts vorbei. Die verdiente Führung für den SCE gelang fünf Minuten vor dem Pausenpfiff nach einem Eckstoß, Bruchhäusers Hereingabe stocherte Sebastian Helm aus fünf Metern zur umjubelten Gästeführung über die Linie.

 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Geschehen zunächst nicht, die Gastgeber agierten zu fehlerbehaftet im Spiel nach vorne, aber auch der SCE kam selten zielstrebig nach vorne und verließ sich fast ausschließlich auf lange Bälle. Doch wie schon in der Vorwoche brachen die Standardsituationen dem SCE das Genick: Nach einer Flanke in Folge eines Einwurfs bekam Kägeler den Ball unbedrängt nicht aus dem Strafraum geschlagen, Dürrs verdeckten Schuss konnte Schultz noch stark parieren, doch Simon Selva reagierte beim Abpraller schneller als Schmidt und Sager und erzielte per Abstauber den Ausgleich. Nur fünf Minuten später lag Eilbek dann auf einmal auch schon hinten, nach einem Eckstoß von Dennis Schröder verlor Schmidt das Kopfballduell gegen Kuisys und so rannte Eilbek einem Rückstand hinterher.

 

Zwar hatte Helm nach einer Ecke von Bengtsson noch eine gute Kopfballgelegenheit, doch einmal mehr verlor man in der Folge in der Defensive alles aus den Augen. Wieder war eine Schröder-Ecke der Ausgangspunkt, der eingewechselte und baumlange Ebert war überhaupt nicht zugeteilt, sagte artig „Danke“ und schädelte das 3:1 ein.

 

Zweimal unterlag Eilbek einem Aufsteiger mit 3:1, alle sechs Gegentore fielen nach einer Standardsituation. Entsprechend laut wurde es nach dem Abpfiff in der Eilbeker Kabine…

 

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Nils Kägeler, Tobias Marschler (61. Simon Schmidt), Sören Sager, Stephan Horn (70. Daniel Trommer) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm (81. Philipp Latz) – Haakon Hansen, Amritpal Singh, Kassem Tohme – Jörn Bengtsson

 

Tore:

0:1 Sebastian Helm (40., Rechtsschuss, Bruchhäuser)

1:1 Simon Selva (62., Rechtsschuss, Dürr)

2:1 Roman Kuisys (67., Kopfball, Schröder)

3:1 Moritz Ebert (86., Kopfball, Schröder)

 

Gelbe Karten

Strathus - Helm

 

 

Schiedsrichter: Gerhardt Schulz-Greco (Note 2) – Überzeugte mit einer umsichtigen Leitung und dem richtigen Gespür für persönliche Strafen.

2. Spieltag: SC Eilbek II – HSV Barmbek-Uhlenhorst III 1:3 (1:1)

 

Nachdem das erste Saisonspiel für den SC Eilbek II in Poppenbüttel sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, durfte man wie schon im Vorjahr das erste Saisonspiel daheim gegen einen Aufsteiger bestreiten. Im Nachhinein lässt sich sagen: das ist kein gutes Omen. Mit einem Neuzugang (Hansen) in der Startelf begann Eilbek die Partie gegen die Dritte von Barmbek-Uhlenhorst.

 

Auf dem schwer zu bespielenden Geläuf an der Fichtestraße war kaum ein kontrolliertes Spiel möglich, so dass viele lange Bälle gespielt wurden und Standardsituationen den Ausschlag geben sollten. Schon nach neun Minuten klingelte es im Eilbeker Tor in Folge einer zunächst abgewehrten Ecke, die wieder vor den Füßen des Eckenschützen Jan Ruhnke landete, der BU-Stratege katapultierte das Leder Vollspann in den Strafraum an den Fünfmeterraum, wo Nils Zielesniak völlig ungedeckt einköpfen konnte. Die frühe Führung für die Gäste des ehemaligen Zweitligisten, bei denen der rechte Läufer Niclas Gröning überzeugen konnte und zweimal aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze knapp verzog.

 

Nach kleineren Umstellungen kam Eilbek etwas besser in die Partie und hatte eine riesige Ausgleichschance, nach einem Eckstoß von Artur Lammert kam Sören Sager aus drei Metern frei zum Schuss, doch BU-Schlussmann Flavio-Armando Valentin Jonathan Sebastian Zirkler (im Folgenden: BU-Keeper) reagierte prächtig und verhinderte den sicheren Ausgleich. Doch der SCE kam nun zu mehr Chancen, Marvin Schuster vertändelte beim 3 gegen 2 im BU-Strafraum statt selber den Abschluss zu suchen oder den freien Artur Lammert anzuspielen.

 

Eine halbe Stunde war gespielt, als der SCE endlich sein erstes Saisontor erzielen konnte. Innenverteidiger Sager preschte mit nach vorne, Mittelstürmer Schuster legte den Ball nur ab und Sören Sager knolzte die Kugel aus 28 Metern oben links in den Giebel, der BU-Keeper flog zwar sehenswert über den Eilbeker Grand, hatte gegen den wuchtigen Spannstoß aber nicht den Hauch einer Chance. Nach dem 1:1 fand das Spiel hauptsächlich zwischen den Strafräumen statt, so dass weitere Höhepunkte ausblieben und es mit einem gerechten Remis in die Kabinen ging.

 

Nach dem Seitenwechsel war weiterhin viel Kampf und Krampf im Mittelfeld zu sehen, bis auf eine Halbchance von Jens Bödeker kam auf beiden Seiten nicht viel rum, zu oft versprang der Ball auf dem unebenen Geläuf und lies so ein technisch anspruchsvolles Spiel nicht zu. Umso besser wussten die Gäste mit ruhenden Bällen umzugehen, vor allem BU-Kapitän Jan Ruhnke zeichnete sich da aus. Nach einem Nicht-Foul von Marius Bruchhäuser gab der ansonsten gute 18-jährige Schiedsrichter Lennart Wende einen Freistoß 24 Meter vor dem Eilbeker Tor in zentraler Position. Ruhnke nahm sich der Sache an und zirkelte die Kugel in bester Juninho-Manier über die Mauer oben links ins Eck – für den neutralen Zuschauer ein wahrlich schöner Treffer, nicht so aus Eilbeker Sicht…

 

Mit Singh für Horn brachte Eilbek noch eine zusätzliche Offensivkraft, doch einmal mehr war ein ruhender Ball der Ausgangspunkt für einen Treffer von Barmbek-Uhlenhorst, Ruhnkes lang geschlagener Freistoß landete am langen Pfosten bei Nils Zielesniak, der erneut völlig ungedeckt da stand und seinen Doppelpack schnürte.

 

Die Gegentore waren aus Eilbeker Sicht umso ärgerlicher, da man BU ab Minute 30 keinen gefährlichen Schuss aus dem Spiel heraus mehr gestattete, doch auch Standardsituationen gehören nunmal mit zum Spiel und in diesen hatten die im Schnitt einen halben Kopf kleineren Barmbeker einen Vorteil. Die ersten Punkte der neuen Saison sollen dafür schon am Freitag gesammelt werden, wenn der SCE zu Gast bei Weiss-Blau 63 ist.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Haakon Hansen, Hannes Twardawa (74. Tobias Marschler), Sören Sager, Stephan Horn (67. Amritpal Singh) – Marius Bruchhäuser, Sebastian Helm, Steffen Heinrich – Jens Bödeker (61. Leon Düllberg), Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

0:1 Nils Zielesniak (9., Kopfball, Ruhnke)

1:1 Sören Sager (29., Rechtsschuss, Schuster)

1:2 Jan Ruhnke (67., direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:3 Nils Zielesniak (74., Kopfball, Ruhnke)

 

Gelbe Karten

Horn, Helm – Ruhnke, Arnholdt

 

 

Schiedsrichter: Lennart Max Wende (Note 2,5) – Der junge Schiedsrichter machte einen gute Partie mit einem Makel: vor dem Freistoß zum 1:2 lag kein Foul vor.

HOLSTEN-Pokal 1. Runde: Hamm United II – SC Eilbek II 5:1 (2:1)

 

Mit einigen Ausfällen in der Defensive, so standen unter anderem Kapitän Sager, Twardawa, Helm und Marschler nicht zur Verfügung, reiste der SC Eilbek II mit 16 Mann zum Pokalspiel an die Snitgerreihe. Lange Zeit stand eine Verschiebung des Anpfiffes im Raum, da die vorhergehende Pokal-Partie zwischen TuS Hamburg II und Voran Ohe II nahe der Verlängerung war, erst zwei Minuten vor dem Ende schoss der Bezirksligist das entscheidende 2:3.

 

Eilbek kam, wie auch in allen Testspielen, gut in die Partie und beherrschte den Gegner in den Anfangsminuten. Ein kapitaler Doppel-Aussetzer brachte Eilbek aber schon nach zwölf Minuten in Rückstand, Horn und Heinrich verdaddelten den Ball in der eigenen Hälfte, dann fälschte Horn den anschließenden Ball genau in den Lauf von Pascal Jussen ab und der Offensivspieler bedankte sich mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zur Führung für die Geächteten. Doch Eilbek zeigte sich vom Gegentor unbeeindruckt und spielte weiter mutig nach vorne, eine Volleyabnahme von Marius Bruchhäuser verfehlte das Kreuzeck nur um ein paar Zentimeter.

 

Fünf Minuten später erwischte ein langer Ball in die Spitze die SCE-Hintermannschaft auf dem falschen Fuß, zwar konnte Marc Schultz den ersten Schuss noch abwehren, doch den Abpraller drückte Ricardo Sberna über die Linie. Doch Eilbek gab sich nicht auf und wollte den Anschluss erzielen, den Haakon Hansen nach einer Energieleistung auch herbeiführte. Sehenswert kombinierten sich Tohme, Heinrich und Hansen aus der eigenen Hälfte, letzerer konnte auch von zwei Grätschen an der Mittellinie nicht gestoppt werden und marschierte 40 Meter mit Ball am Fuß allen Verteidigern davon und schob Keeper Thiemt das Leder zum Abschluss durch die Beine.

 

Wenig später hatte der SCE die große Chance zum Ausgleich, über die starke rechte Seite brachte Kassem Tohme eine Hereingabe in den Lauf von Artur Lammert, der 11 Meter frei vor dem Tor nach leichten Problemen bei der Ballannahme noch von hinten sauber und fair abgegrätscht wurde. Ein riskantes Tackling des HUFC-Verteidigers, der seinem Team die Führung in die Pause rettete. Bis dahin war es ein Spiel auf Augenhöhe, Eilbek mit mehr Spielanteilen, aber auch mit den kapitalen Fehlern in der Defensive.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte Eilbek wieder die Chance auf den Ausgleich, und was für eine: Bruchhäuser spielte Tohme frei und der Rechtsaußen lief allein auf Thiemt zu, entschied sich aber zu spät für einen Abschluss, so dass Thiemt zur Ecke abwehren konnte. Wenige Sekunden später stand es dann auch schon 3:1, wieder hebelte ein langer Ball die SCE-Abwehr aus, Keeper Schultz war schon umspielt, Hansen war mit zurück gesprintet und konnte den ersten Torschuss noch abgrätschen, doch den Nachschuss konnte der erfahrene Routinier Björn Reimers im Tor unterbringen, da sich außer Hansen alle SCE-Spieler schon mit dem Gegentor abgefunden hatten.

 

Mit dem Pokal-Aus hatte sich Eilbek aber noch nicht abgefunden, nach einer Standardsituation hatte Schuster den Anschluss auf dem Kopf, doch auf der Linie rettete ein Hammer für seinen bereits geschlagenen Keeper. Marvin Schuster hatte in der Folge eine weitere Schusschance, der aber neben dem Tor landete. Auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Sascha Toske nach einer Flanke von der rechten Seite aus aussichtsreicher Position, ehe der ebenfalls von der Bank kommende Lukas Brandeburg die Entscheidung herbeiführte. Einmal mehr spielte sich Eilbek unter Bedrängnis den Ball zu oft hin und her und wartete zu lang auf einen dreckigen, langen Ball, Keeper Schultz brachte das Leder dann nur 25 Meter weit und entschied sich beim Schuss von Brandenburg zu früh für die falsche Ecke. Das 4:1 eine Viertelstunde vor Schluss war der endgültige K.O. in einem Spiel, welches der SCE nicht hätte verlieren müssen. Dass Sascha Toske in der Schlussminute noch einen fünften Treffer nachlegte, war am Ende nur noch eine Begleiterscheinung für den SCE, der bis zum Ligaauftakt am kommenden Samstag beim SC Poppenbüttel II seine Defensive dringend ordnen muss.

 

Aufstellung:

Marc Schultz – Stephan Horn (77. Philipp Latz), Dennis Dahms, Simon Schmidt – Haakon Hansen, Steffen Heinrich (62. Paul Großmann), Marius Bruchhäuser, Nils Kägeler (87. Sebastian Stenzel) – Kassem Tohme, Marvin Schuster, Artur Lammert

 

Tore:

1:0 Pascal Jussen (12., Rechtsschuss)

2:0 Ricardo Sberna (22., Rechtsschuss)

2:1 Haakon Hansen (28., Rechtsschuss, Heinrich)

3:1 Björn Reimers (47., Rechtsschuss)

4:1 Lukas Brandenburg (75., Linksschuss)

5:1 Sascha Toske (89., Rechtsschuss)

 

Gelbe Karten:

Wacks - Schmidt

 

Schiedsrichter:

Soleiman Garb (Note 2,5) – Drei falsche Abseitsentscheidungen in aussichtsreicher Lage (2x Eilbek, 1x Hamm) trübten ein wenig die ansonsten sehr gute Leistung des Hauptschiedsrichters.

Termine

Fertigstellung Kunstrasen

12/2017 

 

Ausweichplatz: Stephanstraße

 

 

22.10. 12:45 Paloma II

           Fichtestraße

 

24.10. 19:45 Training

           Fichtestraße

 

26.10. 19:30 Training 

           Fichtestraße 

Kontakt

Klaus Pablo Torgau (Trainer)

0176 64364609

 

Quicklinks