Hallo Heiko, in der kommenden Saison spielt der SCE in der Kreisklasse 9 mit nur 13 Mannschaften, was hältst du von der Staffeleinteilung des HFV?
Ja zu der Staffeleinteilung kann man nicht mehr viel sagen. Wenige Mannschaften bedeuten auch weniger Spiele,
und das nervt. Wir alle wollen doch nur spielen.
Personell scheint man qualitativ zugelegt zu haben, auch in der Breite ist der Kader nun besser aufgestellt. Wie erklärst du dir daher die eher schlechten Testspielergebnisse?
Ja, in der Tat hat die Mannschaft an Qualität und Breite zugelegt, aber auch mit Daniel Vincks eine
wichtige Stütze in der 4er Kette verloren, welches sich jetzt in den Testspielen schon bemerkbar macht. Auch wenn die Ergebnisse teilweise sehr deutlich ausgefallen sind, sind wir nicht immer so
deutlich unterlegen gewesen wie das Ergebnis es auszusagen versucht. Die Mannschaft wird ihr wahres, starkes Gesicht dann in den Punktspielen zeigen.
Wie lautet das Ziel des SC Eilbek in der kommenden Saison?
Gerade in dieser Staffel und mit den guten Neuzugängen muss der Aufstieg das Ziel sein. Alles Andere wär eine Enttäuschung.
In der ersten Pokalrunde geht es gegen den Bezirksliga-Aufsteiger und Titelverteidiger VW Billstedt, der letzte Saison 147 Tore geschossen hat. Kann man diese Mannschaft ähnlich wie 2009
Sparrieshoop (7:2 n.V.) oder den Bramfelder SV (0:2) ein wenig ärgern oder ist sogar die große Pokalsensation möglich?
Mit dem kompletten Kader wär die Überraschung absolut möglich, denn auch gegen Bramfeld hat man
letztes Jahr über 80 Minuten absolut auf Augenhöhe mitgehalten. Jedoch fehlt in der Abwehrreihe mit Krützmann der mit Abstand beste Mann und somit wird es deutlich schwieriger. Aber unmöglich ist
nichts. Man kann nur hoffen dass Benni (Lübbke) als Krützmanns Ersatzmann etwas draus macht.
In der vorigen Saison warst du Stammverteidiger, nun ist durch Wadhwa und den fitten Sadownik die Konkurrenz wesentlich größer auf den Außenbahnen. Deine Tendenz, wirst du in der ersten 11
bleiben?
Im Vorfeld der letzten Saison sah es auch nicht danach aus als könnte ich fest mit einem Platz in
der ersten 11 rechnen. So ist es auch dieses Jahr. Klar ist ein Wadhwa ein guter Mann, aber das bin ich auch. Also schau'n wa ma. Da ich vielseitig einsetzbar bin in der 4er Kette, wird sich für
mich sicher ein Plätzchen frei finden.
Auf deinem Habenkonto standen in 20 Spielen null Tore und null Torvorlagen und das, obwohl du dich als Offensivverteidiger bezeichnest. Wie kannst du dir diese Flaute erklären?
Ganz einfache Sache: die Stürmer sind Graupen und netzen meine Weltklasse Vorlagen nicht
ein.
Du warst einer der Erfinder des Begriffs „Schlepphoden“. Was sind die Gründe dafür gewesen, dass sich dieser Schlachtruf in der gesamten Mannschaft durchgesetzt hat?
Das ist halt ein Schlachtruf mit dem sich nahezu Jeder in der Mannschaft identifizieren kann.
Einfach ne feine Sache. Ich sach SCHLEPP, ihr sagt HODEN!
Am Ende darfst du noch alle Menschen grüßen, die dich kennen!
Ich hau nen fetten Gruß an die Jungs vom DSV raus!!! Die Männer wissen wie man feiert! Stichwort
Pool! Außerdem an WERNER und MAREK, in der Hoffnung dass es doch irgendwann mal ne 3. gibt :)
Over and out.
Red.: Hallo Dennis, seit Juli gibt es wieder eine zweite Mannschaft beim SC Eilbek mit dir und Mike als Trainer. Welche Motivation hattest du, eine neue Mannschaft aufzumachen?
Dennis Houillon: Wenn ich ehrlich bin ist das ganze aus einer Bierlaune heraus entstanden. Doch nach langem hin – und herüberlegen haben Mike und ich immer mehr Gefallen an der Idee gefunden und sie letztlich dann beim SC Eilbek in die Tat umgesetzt.
Wie schon angesprochen seid ihr zwei Trainer. Warum wolltest du einen zweiten Mann haben, und warum ausgerechnet Mike?
Wie bereits erwähnt, haben wir die Idee ja schon gemeinsam entwickelt. Hinzu kommt das ich beruflich oft sehr eingespannt bin und es passieren kann, das ich es mal nicht zum Training schaffe. Dadurch dass wir aber zu zweit sind, können wir eigentlich immer gewährleisten dass zumindest einer von uns beim Training ist. Warum gerade Mike? Gute Frage, vielleicht weil er stillschweigend alles akzeptiert was ich sage (lacht). Nein Spaß. Mike und ich kennen uns seit frühester Kindheit und liegen einfach auf einer Wellenlänge. So haben wir beispielsweise in der Regel auch immer dieselbe Vorstellung von der Aufstellung für das kommende Wochenende. Das passt also ganz gut.
Viele Fragen sich, warum du selber nicht mehr kickst. Mit Ende 20 wärst du nicht zu alt, reichte es vom Talent einfach nicht?
War ja klar dass die Frage kommt. Das trifft sicherlich auf Mike zu, aber nicht auf mich (lacht). Die Frage ist ja eher, was will man noch erreichen. Ich hab mich also gefragt noch 5-6 Jahre weiterspielen (KL-BZ) oder frühzeitig einer andern Weg einschlagen. Wie man sieht habe ich mich für die Variante B entschieden. Ich sammle jetzt in jungen Jahren lieber schon mal ein paar Erfahrungen als Trainer um dann mit Mitte/Ende 30 höher zu trainieren als ich je gespielt habe (Bezirksliga).
Einen Einsatz hast du doch bekommen in dieser Saison, als wir nur mit 13 Spielern 6:1 bei DuWo gewonnen haben. Warum hast du dich trotz hoher Führung und keiner Verletzung eingewechselt? Ging es mehr um eine Stärkung des Egos? Dem Team konntest du im Spiel nicht weiterhelfen, einzig mit einem rüden Foul bist du aufgefallen. :-)
Für diese Einwechslung gab es mehrer Gründe: 1. Benni (der was aus seinem Einsatz gemacht hatte) war mit seinen Kräften am Ende. 2. Ich wurde während des Spiels immer wieder von einem bestimmten Spieler (Stichwort „Schleppi“) gefordert. 3. Drohte das Spiel zu kippen, weshalb ich 4. dieses ausgesprochen kluge taktische Foul begangen habe.
Noch stehst du am Anfang deiner Trainerkarriere, welche Scheine hast du bereits gemacht und wie hoch soll es gehen?
Leider war es mir bisher nur möglich den Basis-Schein zu machen. Für die weiteren Scheine, verlangt der HFV immer mehrwöchige Aufenthalte in der Fußballschule. Und das ist leider momentan mit meinem Job nicht zu vereinbaren. Aber ich bin bereits in Gesprächen mit meinem Arbeitgeber um auch dafür eine Lösung zu finden. Welche es danach noch werden schauen wir mal.
Eilbek ist deine erste Station als Coach. Im Vorfeld hast du dir sicherlich Gedanken gemacht, wie es laufen könnte. Was lief anders als gedacht, welche neuen Erkenntnisse konntest du sammeln?
Zunächst einmal muss man festhalten das Mike und ich mit nur einer einzigen Zielsetzung für die erste Saison gestartet sind: Eine Mannschaft zusammenzubekommen. Das haben wir erreicht. Sicherlich haben auch wir uns nach dem guten Start mit dem Sieg im Pokal gegen einen Bezirksligisten etc. etwas blenden lassen. Alles in allem sind wir aber zufrieden, wobei es natürlich schade ist das wir nicht besser dastehen. Denn vom Potential her könnten wir das definitiv! Und was die Erkenntnisse angeht, kann ich nur sagen das gerade so eine besc******* Vorbereitung zeigt, auf wen man sich verlassen kann und auf wen nicht. Gerade in Bezug auf nächste Saison…
Die Rückrunde hat bereits begonnen, wir haben neues Personal hinzugewonnen. Welche Erwartungen hast du an die neuen Spieler und an die Mannschaft in der Rückrunde?
Grundsätzlich wollen wir natürlich mehr Punkte holen als in der Hinrunde, um so noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle nach oben zu rutschen. Was die Neuzugänge betrifft sind wir sehr zufrieden. Durch sie ist nicht nur die Quantität sondern vor allen Dingen die Qualität im Kader gestiegen.
Im Winter rückte man vom Otto-Rehhagel-System mit Libero ab zu einer moderneren Viererkette. Welcher Schritt hat euch dazu bewogen, wo liegen die Vorteile des neuen 4-4-2-Systems?
Eigentlich wollten wir das System von Anfang spielen. Da es aber sehr Übungsbedürftig ist und wir zum Anfang sehr erfolgreich mit Libero gespielt haben, sind wir erst einmal dabei geblieben. Da wir aber dahin kommen wollen ein Spiel selbst zu gestalten und nicht nur dem Gegner hinterzulaufen, indem wir flexibel auf den Positionen sind und immer wieder Überzahlsituationen schaffen, haben wir uns entschlossen jetzt auf das von uns bevorzugte System umzustellen. Ist sicherlich auch schon mit Hinblick auf die kommende Saison.
Viele Fans rund um die Fichtestraße fragen sich, was mit Werner Josch ist. Obwohl er nie beim Training war, wurde er im Testspiel gegen Wellingsbüttel eingesetzt. Genießt der Routinier eine besondere Stellung bei den Trainern?
Natürlich tut er das. Aber das war eine Ausnahme und resultierte noch aus einem Versprechen das vor langer Zeit mal getätigt wurde.
Der harte Winter forderte Einschnitte beim Training. Welche Schlüsse konnte man aus diesem Spiel ziehen, wird man in Zukunft besser auf solche Situationen vorbereitet sein?
Auch dieses Spiel hat uns wieder einiges gezeigt. Letztlich war es glaube ich für jeden einzelnen aber einfach mal wieder schön auf dem Fußballplatz zu stehen. Und was die Planung für den Winter angeht, ist das immer so eine Sache. Sicherlich gibt es immer Alternativen zum normalen Training auf dem Platz, jedoch sind die meistens mit Kosten verbunden. Und solange wir niemanden haben, der Lust hat ein bisschen Geld in uns zu investieren, müssen wir im Winter weiter einsam unsere Runden am Kanal drehen…
Welche Zielsetzungen gibt es für die neue Saison?
Wir wollen unter die ersten drei!
Erzähle uns doch bitte eine kleine Anekdote aus deiner Fußballerkarriere.
Ich hab mich mal als Trainer selbst eingewechselt ;-)
Red.: Hallo Sebastian, als Winterneuzugang vom Grevesmühlener FC wirst du kommende Woche hoffentlich das erste
Pflichtspiel für den SCE bestreiten, sofern es das Wetter zulässt. Wie sehr freust du dich auf den Start?
Sebastian: Ich kann es kaum erwarten nach über einem Jahr mal wieder gegen den Ball zu treten. Das schiet Wetter macht einfach keinen Spaß mehr. Ich freue mich riesig.
Red.: Die Auswahl an Mannschaften rund um die Fichtestraße ist groß, warum bist du zum SCE gewechselt? Welche Zielsetzungen hast du an dich und die Mannschaft?
Aufmerksam bin ich auf den Verein durch viele Bekannte und Kollegen geworden. Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Verein gewesen und bin dann direkt um die Ecke fündig geworden.
Nach den ersten Trainingseinheiten habe ich entschieden beim SC weiter zu machen, da viele gute Spieler in der Mannschaft sind und der Umgang untereinander super ist. Als Zielsetzung habe ich mir
gestellt, erst einmal wieder richtig fit zu werden und mich die ersten Spiele nicht zu verletzen, wenn ich denn spiele.
Ich denke, dass die Mannschaft dieses Jahr ins obere Drittel der Tabelle gehört.
Red.: Auf welcher Position siehst du dich? Im Test gegen den HSV hast du als 6er gespielt, die Konkurrenz ist auf dieser Position aber recht groß.
In erster Linie möchte ich spielen. Ich spiele dort, wo die Trainer mich aufstellen. Klaus! Du brauchst auch mal Konkurrenz im Tor (lacht). Spaß bei Seite. Am liebsten würde ich natürlich auf der
6 spielen.
Red.: Wie wurdest du in der Mannschaft aufgenommen? Was ist noch verbesserungswürdig, was gelang bisher besonders gut?
Ich glaube, dass ich gut aufgenommen wurde, trotz großer Konkurrenz. Bisher hat sich ja hoffentlich noch keiner über mich beschwert (lacht). Verbesserungswürdig ist in erste Linie einmal das
Wetter. Alles Weitere wird die Zukunft zeigen. Kann bisher nichts Negatives sagen.
Red.: Neben dem Sportplatz entstehen in dem Bunker einige Wohnungen. Glaubst du, dass unsere im Training abschlussschwachen Spieler die eine oder andere Fensterscheibe
einschießen werden?
Es stellt sich wohl eher die Frage, ob wir vom Sechzehner überhaupt bis zum Haus schießen können (lacht)... Das wird hoffentlich das Schusstraining zeigen.
Red.: Neben dem Fußball spielst du auch regelmäßig in einem Dartteam. Wie läuft es da für dich?
Da ich erst seit letztem November darte, sehe ich mich als normaler Durchschnittsdarter. Bei 3 Darts sollten aber auch schon mindestens 50 Punkte rausspringen. Die 180 ist aber noch weit entfernt
(lacht laut). Bleibt aber mein Ziel.
Red.: Kannst du uns versprechen, dass du im Vereinsheim einige Male die 180 werfen wirst? Bei den meisten Vereinen ist es Gang und Gäbe, dass der Wirt dann eine Flasche ausgibt.
Die Mannschaft würde sich sehr darüber freuen.
Ich werde mein Bestes geben.
Red.: Dein Tipp, wo landen wir am Saisonende?
So wie ich die Mannschaft bisher gesehen habe, sollten wir uns zwischen Platz 5-7 wieder finden. Das Potenzial der Mannschaft gibt das allemal her. Der jetzige Tabellenplatz spiegelt leider das
vorhandene Leistungsvermögen der Mannschaft nicht wieder. Bisher haben wir uns unter Wert verkauft.
Red.: Erzähle uns doch zum Abschluss bitte eine kleine Anekdote aus deinem Fußballerleben.
Da muss ich passen (Anm. d. Red.: schwach).
Red.: Guten Tag Herr Hirschberg, Sie fungieren beim SC Eilbek nicht nur als Präsident, sondern sind auch als Großsponsor mit Ihrer Firma Hirschberg Umzüge & Transporte aktiv.
Wie sind sie dazu gekommen, einen Sportverein zu sponsern? Warum hat es gerade die Mannschaft von der Fichtestraße erwischt?
Da ich schon viele Jahre im SC Eilbek aktives Mitglied bin (früher 3. Herren / jetzt Alte Herren) und ich mich hier im Verein und vor Allem auch in der Alten Herren sehr wohl fühle, liegt mir
gerade dieser Verein sehr am Herzen. Die Zusammengehörigkeit und natürlich auch der Spaßfaktor bei uns in der Alten Herren ist sehr hoch und wir unterstützen mit mehreren Spielern schon länger
den Verein. Da sich nun aber die Probleme im Verein anhäuften ( 1. Herren abstiegbedroht in der Kreisliga, keine 2. Herren, keine A-Jugend ), war ich der Meinung, das etwas geändert werden muß.
Da das Aushängeschild eines Fußballvereins die 1. Ligamannschaft ist, wollte ich hier ansetzen und habe dann meinen Bekannten, Herrn Peter Kilian, für den SC Eilbek motiviert. Zu seiner
Unterstützung bin ich dann auch 1. Vorsitzender geworden.
Das Sponsoring gehört zu so einer Arbeit dazu, obwohl ich sagen muss, dass es mehr geworden ist als erwartet, da ich auch die 2. Mannschaft mit berücksichtigt habe.
Red.: Mit welcher Motivation haben Sie eine zweite Mannschaft zur Saison 2009/2010 neu eröffnen lassen?
Eine 2. Mannschaft ist wichtig als Unterbau für die 1. Herren, das war mir klar. Bei uns wurde es hier etwas einfacher, da sich mit Dennis Houillon und Mike Viola zwei motivierte junge Trainer
bei uns gemeldet haben, um wieder eine 2. Mannschaft aufzubauen. Das hat dann auch sofort geklappt.
Red.: Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf der zweiten Mannschaft?
Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich nur einigermaßen zufrieden, da nach den Vorbereitungsspielen mehr Hoffnung für einen oberen Tabellenplatz bestand, aber man sollte natürlich in der ersten
Saison von einer komplett neu zusammengestellten Mannschaft nicht zuviel erwarten.
Außerdem kam auch noch unsere Verletzungsmisere sowohl in der 2. als auch in der 1. Mannschaft dazu. Deswegen war eine gegenseitige Unterstützung nur schwer möglich. Ich hoffe, dass alle in der
Rückrunde gesund bleiben und beide Mannschaften hier besser angreifen können.
Red.: Was ist Ihnen positiv nach der Hinrunde in Erinnerung geblieben? Welche negativen Ereignisse müssen genannt werden?
Als Außenstehender würde ich sagen, dass es positiv ist, wie sich die 2. Mannschaft zusammengerauft hat. Es hat sich schnell Harmonie in der Mannschaft eingestellt, die Trainingsbeteiligung ist
durchweg gut und das Verhältnis zwischen Trainern und Mannschaft scheint zu stimmen. Als negativ empfinde ich, dass meiner Meinung nach in beiden Mannschaften (und auch bei den Frauen) teilweise
die Identifikation mit dem Verein fehlt.
... und dass gerade in der 1. Herren manchmal der unbedingte Aufstiegswille zu fehlen scheint.
Red.: Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen kann man in Zukunft erwarten? Ein Kunstrasenplatz steht bereits seit längerer Zeit zur Debatte, der auch im Winter (so wie dieses Jahr) Trainingsmöglichkeiten bieten würde.
Wir haben in relativ kurzer Zeit doch schon recht gute Rahmenbedingungen geschaffen und arbeiten weiterhin an einer Verbesserung. Die jüngste Verbesserung sind jetzt gerade die neuen
Hallenzeiten. Ansonsten arbeiten wir natürlich an dem Projekt "Grün für unsere Fichte", stehen aber ziemlich alleine da. Hier fehlt es zur Zeit komplett an jeder Unterstützung von der Behörde und
auch in den eigenen Reihen ist es mager.
Wir arbeiten an einem Gremium für solche Aufgaben und sind natürlich für jede Hilfe, auch aus der 2. Herren, dankbar.
Red.: Haben Sie früher selbst gegen den Ball getreten?
Ich spiele mittlerweile seit ca. 40 Jahren aktiv im Verein Fußball und werde wohl auch noch ein paar Jahre schaffen.
Red.: Für welche Vereine waren sie aktiv, auf welcher Position und wie erfolgreich waren Sie?
Da ich sehr vereinsgebunden bin, hatte ich bisher nur zwei Vereine : den Sport-Club Eilbek und den ESV Nordenham.
Angefangen habe ich als Libero, später war ich lange Zeit Rechtsaußen, hier fehlte aber die Torausbeute, und jetzt spiele ich als Verteidiger. Richtig große Erfolge im Fußball hatte ich nicht,
obwohl auch Aufstiege dabei waren, aber die erfolgreichste Zeit war in der 3. Herren des SC Eilbek unter Flemming Nielsen. Hier haben wir mit einer sehr guten Mannschaft so gut wie alles
weggefegt.
Red.: Was trauen Sie den drei Eilbeker Erwachsenenteams im Laufe der Saison noch zu?
Ich bin davon überzeugt, dass die 1. Herren, mit entsprechendem Einsatz, den Aufstieg hinkriegt.
Für die 2. Herren wünsche ich mir noch eine gute Restsaison als Aufbau für die nächste Saison. Ein paar Plätze nach oben sollten noch gehen.
Die 1. Frauenmannschaft wird wohl auch dieses Jahr um die Meisterschaft mitspielen.
Red.: Erzählen Sie doch bitte zum Schluss noch eine Anekdote aus Ihrem Fußballerleben.
An richtige Anekdoten kann ich mich nicht erinnern.
Aber in meiner damaligen Zeit als Stürmer habe ich es trotz sonst dürftiger Torausbeute einmal beim ESV Nordenham geschafft, in einem Spiel 6 Tore hintereinander zu schießen ( 1:0 bis 6:0,
Endstand war 9:0 ).
Und bei einem anderen Spiel dort bin ich, beim Versuch den Ball zu holen, schön mit Anlauf im Graben gelandet.
So, weiterhin noch viel Spaß und Erfolg für alle.
Red.: Hallo Werner, du bist kurz nach Saisonbeginn beim SCE als Betreuer eingestiegen. Wie bist du dazu gekommen?
Werner: Eigentlich durch Zufall. Ich wollte mir nur mal die Mannschaft bzw. ein Spiel von euch angucken. Da Mike und Dennis aber auf den Spielbericht keine Lust hatten, habe ich mich angeboten ihn zuschreiben und so bin ich in das Betreuteramt gerutscht, was ich aber bis heute nicht bereue.
Red.: Du hattest ja einige Zeit die Mannschaft kennenzulernen, was hälst du von ihr?
Von der Mannschaft halte ich persönlich sehr viel. Es ist viel Potenzial in der Mannschaft, ein sehr guter Zusammenhalt, das sieht man selten in Vereinen.
Red.: Nach der Hinrunde steht Eilbek im Mittelfeld der Tabelle. Wie fällt dein bisheriges Saisonfazit aus? Was ist noch drin?
Ich denke in der Rückrunde muss noch mehr drin sein wie in der Hinrunde. Da wir zuviele Punkte in der Hinrunde gelassen haben, was wirklich nicht not tat aber das weiß sicher jeder Spieler.
Dass wir in der Mitte der Tabelle stehen, ist, denke ich soweit ok.
Red.: Wer war dein persönlicher Spieler der Hinrunde?
Mit Sicherheit habe ich 2 Spieler von deren Spielweise ich sehr beeindruckt bin.
Aber Fakt ist, dass da 11 Spieler auf dem Platz stehen und das Spiel machen. 2 Spieler alleine können das nicht, nur als Mannschaft ist es möglich Spiele zu gewinnen.
Red.: Aus dem Umfeld ist zu vernehmen, dass du zur zweiten Halbserie die Schuhe vom Nagel holen möchtest. Was hat dich dazu bewogen, wo siehst du dich und was sind deine Stärken?
Vom Nagel ist gut, da gehören die noch lange nicht hin, da ich noch zuviel Spaß am Fußball habe. Die Trainingsspiele mit euch sind sehr anstrengend da ihr ja alle so 10 – 20 jähre jünger seit wie ich, aber der Spaß und ich denke mein Ehrgeiz mitzuhalten sind zu groß, es nicht zumachen. Unteranderem habe ich ja immer einen guten Mitspieler - "Panzer" - der meine Fehler ausbügelt (grinst). Punktspiele bei euch mitzuspielen ist ein wenig hoch denke ich, ich belasse es erstmal bei Trainings- oder vielleicht Testspielen (wenn das Trainerduo es zulässt).
Red.: Man munkelt in dem Zuge, du hälst dich in der Vorbereitung noch stark zurück. Wirst du das Lauftraining überhaupt einmal absolvieren?
Ja das Lauftraining werde ich tatsächlich an diversen Trainingstagen mitmachen, aber nur für mich, um fit zubleiben.
Red.: Vor kurzer Zeit gründete sich bei "Facebook" ein Werner-Josch-Fanclub, was denkst du darüber?
Ich war sehr erstaunt, aber zum Positiven.
Red.: Gerätst du dadurch mit Marek aneinander, der bekanntermaßen bisher als Mannschaftsliebling bekannt war? Gibt es schon erste Differenzen?
Also Marek braucht sich da keine Sorgen machen, denke ich, es soll so bleiben wie es ist, in meinem alter noch jemanden übertrumpfen, nein, nein, nicht ich.
Marek ist und bleibt das Idol der Mannschaft.
Ich kann nur sagen …. (Anm. d. Red.: Marek, Marek, Marek)
Red.: Erzähle doch bitte eine Anekdote aus deinem Fußballerleben.
Da gibt es nicht viel zu erzählen. Ich spiele noch beim 1.FC Hellbrook im Herrenbereich. Meine Position ist rechte Abwehr (Anm. d. Red.: Vorsicht Stahl) oder rechtes Mittelfeld und trage die
Rückennr. 3. Ich war Jugendleiter - Jugend- und Ligatrainer bei Hellbrook.
Und ich denke die nächste Herausforderung steht schon vor der Tür …
(Anm. d. Red.: war zwar keine Anekdote, aber auch interessant!)
Red.: Moin Klaus! Du bist ja – wie ein Großteil des Teams – neu im Verein, wie fällt dein Fazit für das erste halbe Jahr SC Eilbek II aus?
Klaus: Sportlich gesehen verlief es eher mäßig, da wir unsere gute Frühform nicht konservieren konnten und uns in einigen Spielen ohne Gegenwehr ergaben. Mannschaftsintern hat das Team sehr gut zusammengefunden, der Zusammenhalt ist enorm und alle haben auf dem Platz ihren Spaß, ohne dabei den Ernst am Spiel zu verlieren.
Red.: Und was glaubst du ist nach der Winterpause noch für euch drin?
Klaus: Die Rückrunde wird für uns schon eine Art Vorbereitung auf die neue Serie, tabellarisch denke ich, dass nicht mehr als Platz sechs drin sein wird. Eventuell werden die Trainer einige neue Dinge ausprobieren, d.h. man ist auch vor Rückschlägen nicht gefeit. Letztendlich kann das nächste halbe Jahr als weiterer Lernprozess unserer noch recht jungen Mannschaft dienen.
Red.: Böse Zungen behaupten du würdest lieber im Feld spielen als im Tor. Wo siehst du dich denn lieber spielen?
Klaus: Ich spiele da am liebsten, wo mich der Trainer hinstellt (Anmerkung der Redaktion: Ja ne, is klar ...) und wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann, bevorzugt in der Startformation. In meiner Karriere habe ich bis auf Stürmer schon alles gespielt, von daher habe ich keine Präferenzen.
Red.: Dein persönliches Highlight der Vorrunde?
Klaus: Das Highlight der Hinrunde war die Weihnachtsfeier Anfang Dezember. Zu den fußballerischen Leckerbissen gehörten vor allem die beiden Pokalspiele und der völlig unerwartete Kantersieg bei DUWO (übrigens mit mir als Feldspieler).
Red.: Gibt es denn auch negatives über dein neues Team zu berichten?
Klaus: Phasenweise war die Trainingsbeteiligung und –motivation bei einigen Spielern sehr gering, auch die Disziplin litt in den Übungseinheiten ein wenig. Dennoch haben wir uns aus diesem Tal befreit und sind schon lange auf dem Wege der Besserung.
Red.: Wie erklärst du dir das Phänomen, das Woche für Woche neue Testspieler beim Training erscheinen (Anmerkung der Redaktion: Wohlgemerkt kommen die alle von alleine).
Klaus: Viele denken vielleicht, dass sie mal wieder Lust auf Fußball haben und sind evtl. über unsere Homepage auf uns aufmerksam geworden. An dieser sieht man, dass wir für Amateure ein recht geordnetes Auftreten haben, dennoch aber für Späße immer zu haben sind (ich erinnere da z.B. an Heikos Foto). Unsere Mannschaft ist sehr sympathisch und hat dadurch eine große Strahlkraft erreicht, die dem Umfeld nicht verborgen geblieben ist.
Red.: Um noch mal auf die Gerüchteküche zurückzukommen. Man munkelt du und einige deiner Mannschaftskameraden, seien mehr als nur Stammgäste bei Subway. Was hältst du den von der Kombination Leistungssport in der KK und Fastfood?
Klaus: Die Medienlandschaft in Eilbek ist seit geraumer Zeit sehr hektisch und versucht immer wieder Gerüchte zu streuen, die uns vom Wesentlichen ablenken sollen. Unsere Aufgabe ist es, am Wochenende unsere Leistung zu zeigen, alles andere ist primär, um es mit den Worten von Hans Krankl zu sagen.
Red.: Zurück zum sportlichen. Mit Manuel Lagemann, Christian "Bobby" Grempel und Berni haben bereits drei Spieler fest zur Rückserie zugesagt. Deine Eindrücke von den neuen?
Klaus: Bobby und Manuel haben ja bereits ihr erstes Spiel für uns absolviert. Alle drei Spieler werden uns verstärken, zumindest in der Tiefe des Kaders und haben ihre individuelle Klasse im Training bereits angedeutet. Ob sie sich langfristig etablieren können, wird die Zeit zeigen. Der gesteigerte Konkurrenzkampf im Team wird sich leistungsmäßig auf jeden Fall nicht negativ auswirken.
Red.: Danke das du dir Zeit für ein kurzes Interview genommen hast.
Klaus: Bitte sehr, es war mir eine Freude.