04.03.2010 Thorsten Hirschberg

Red.: Guten Tag Herr Hirschberg, Sie fungieren beim SC Eilbek nicht nur als Präsident, sondern sind auch als Großsponsor mit Ihrer Firma Hirschberg Umzüge & Transporte aktiv. Wie sind sie dazu gekommen, einen Sportverein zu sponsern? Warum hat es gerade die Mannschaft von der Fichtestraße erwischt?

Da ich schon viele Jahre im SC Eilbek aktives Mitglied bin (früher 3. Herren / jetzt Alte Herren) und ich mich hier im Verein und vor Allem auch in der Alten Herren sehr wohl fühle, liegt mir gerade dieser Verein sehr am Herzen. Die Zusammengehörigkeit und natürlich auch der Spaßfaktor bei uns in der Alten Herren ist sehr hoch und wir unterstützen mit mehreren Spielern schon länger den Verein. Da sich nun aber die Probleme im Verein anhäuften ( 1. Herren abstiegbedroht in der Kreisliga, keine 2. Herren, keine A-Jugend ), war ich der Meinung, das etwas geändert werden muß. Da das Aushängeschild eines Fußballvereins die 1. Ligamannschaft ist, wollte ich hier ansetzen und habe dann meinen Bekannten, Herrn Peter Kilian, für den SC Eilbek motiviert. Zu seiner Unterstützung bin ich dann auch 1. Vorsitzender geworden.
Das Sponsoring gehört zu so einer Arbeit dazu, obwohl ich sagen muss, dass es mehr geworden ist als erwartet, da ich auch die 2. Mannschaft mit berücksichtigt habe.

 

 

Red.: Mit welcher Motivation haben Sie eine zweite Mannschaft zur Saison 2009/2010 neu eröffnen lassen?


Eine 2. Mannschaft ist wichtig als Unterbau für die 1. Herren, das war mir klar. Bei uns wurde es hier etwas einfacher, da sich mit Dennis Houillon und Mike Viola zwei motivierte junge Trainer bei uns gemeldet haben, um wieder eine 2. Mannschaft aufzubauen. Das hat dann auch sofort geklappt.

 

 

Red.: Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf der zweiten Mannschaft?


Mit dem bisherigen Saisonverlauf bin ich nur einigermaßen zufrieden, da nach den Vorbereitungsspielen mehr Hoffnung für einen oberen Tabellenplatz bestand, aber man sollte natürlich in der ersten Saison von einer komplett neu zusammengestellten Mannschaft nicht zuviel erwarten.
Außerdem kam auch noch unsere Verletzungsmisere sowohl in der 2. als auch in der 1. Mannschaft dazu. Deswegen war eine gegenseitige Unterstützung nur schwer möglich. Ich hoffe, dass alle in der Rückrunde gesund bleiben und beide Mannschaften hier besser angreifen können.

 

 

Red.: Was ist Ihnen positiv nach der Hinrunde in Erinnerung geblieben? Welche negativen Ereignisse müssen genannt werden?


Als Außenstehender würde ich sagen, dass es positiv ist, wie sich die 2. Mannschaft zusammengerauft hat. Es hat sich schnell Harmonie in der Mannschaft eingestellt, die Trainingsbeteiligung ist durchweg gut und das Verhältnis zwischen Trainern und Mannschaft scheint zu stimmen. Als negativ empfinde ich, dass meiner Meinung nach in beiden Mannschaften (und auch bei den Frauen) teilweise die Identifikation mit dem Verein fehlt.
... und dass gerade in der 1. Herren manchmal der unbedingte Aufstiegswille zu fehlen scheint.

 

 

Red.: Welche Verbesserungen der Rahmenbedingungen kann man in Zukunft erwarten? Ein Kunstrasenplatz steht bereits seit längerer Zeit zur Debatte, der auch im Winter (so wie dieses Jahr) Trainingsmöglichkeiten bieten würde.


Wir haben in relativ kurzer Zeit doch schon recht gute Rahmenbedingungen geschaffen und arbeiten weiterhin an einer Verbesserung. Die jüngste Verbesserung sind jetzt gerade die neuen Hallenzeiten. Ansonsten arbeiten wir natürlich an dem Projekt "Grün für unsere Fichte", stehen aber ziemlich alleine da. Hier fehlt es zur Zeit komplett an jeder Unterstützung von der Behörde und auch in den eigenen Reihen ist es mager.
Wir arbeiten an einem Gremium für solche Aufgaben und sind natürlich für jede Hilfe, auch aus der 2. Herren, dankbar.

 

 

Red.: Haben Sie früher selbst gegen den Ball getreten?


Ich spiele mittlerweile seit ca. 40 Jahren aktiv im Verein Fußball und werde wohl auch noch ein paar Jahre schaffen.

 

 

Red.: Für welche Vereine waren sie aktiv, auf welcher Position und wie erfolgreich waren Sie?


Da ich sehr vereinsgebunden bin, hatte ich bisher nur zwei Vereine : den Sport-Club Eilbek und den ESV Nordenham.
Angefangen habe ich als Libero, später war ich lange Zeit Rechtsaußen, hier fehlte aber die Torausbeute, und jetzt spiele ich als Verteidiger. Richtig große Erfolge im Fußball hatte ich nicht, obwohl auch Aufstiege dabei waren, aber die erfolgreichste Zeit war in der 3. Herren des SC Eilbek unter Flemming Nielsen. Hier haben wir mit einer sehr guten Mannschaft so gut wie alles weggefegt.

 

 

Red.: Was trauen Sie den drei Eilbeker Erwachsenenteams im Laufe der Saison noch zu?


Ich bin davon überzeugt, dass die 1. Herren, mit entsprechendem Einsatz, den Aufstieg hinkriegt.
Für die 2. Herren wünsche ich mir noch eine gute Restsaison als Aufbau für die nächste Saison. Ein paar Plätze nach oben sollten noch gehen.
Die 1. Frauenmannschaft wird wohl auch dieses Jahr um die Meisterschaft mitspielen.

 

 

Red.: Erzählen Sie doch bitte zum Schluss noch eine Anekdote aus Ihrem Fußballerleben.


An richtige Anekdoten kann ich mich nicht erinnern.
Aber in meiner damaligen Zeit als Stürmer habe ich es trotz sonst dürftiger Torausbeute einmal beim ESV Nordenham geschafft, in einem Spiel 6 Tore hintereinander zu schießen ( 1:0 bis 6:0, Endstand war 9:0 ).
Und bei einem anderen Spiel dort bin ich, beim Versuch den Ball zu holen, schön mit Anlauf im Graben gelandet.

So, weiterhin noch viel Spaß und Erfolg für alle.

18.01.2010 Werner Josch

Red.: Hallo Werner, du bist kurz nach Saisonbeginn beim SCE als Betreuer eingestiegen. Wie bist du dazu gekommen?

 

Werner: Eigentlich durch Zufall. Ich wollte mir nur mal die Mannschaft bzw. ein Spiel von euch angucken. Da Mike und Dennis aber auf den Spielbericht keine Lust hatten, habe ich mich angeboten ihn zuschreiben und so bin ich in das Betreuteramt gerutscht, was ich aber bis heute nicht bereue.

 

Red.: Du hattest ja einige Zeit die Mannschaft kennenzulernen, was hälst du von ihr?

 

Von der Mannschaft halte ich persönlich sehr viel. Es ist viel Potenzial in der Mannschaft, ein sehr guter Zusammenhalt, das sieht man selten in Vereinen.

 

Red.: Nach der Hinrunde steht Eilbek im Mittelfeld der Tabelle. Wie fällt dein bisheriges Saisonfazit aus? Was ist noch drin?

 

Ich denke in der Rückrunde muss noch mehr drin sein wie in der Hinrunde. Da wir zuviele Punkte in der Hinrunde gelassen haben, was wirklich nicht not tat aber das weiß sicher jeder Spieler.
Dass wir in der Mitte der Tabelle stehen, ist, denke ich soweit ok.

 

Red.: Wer war dein persönlicher Spieler der Hinrunde?

 

Mit Sicherheit habe ich 2 Spieler von deren Spielweise ich sehr beeindruckt bin.
Aber Fakt ist, dass da 11 Spieler auf dem Platz stehen und das Spiel machen. 2 Spieler alleine können das nicht, nur als Mannschaft ist es möglich Spiele zu gewinnen.

 

Red.: Aus dem Umfeld ist zu vernehmen, dass du zur zweiten Halbserie die Schuhe vom Nagel holen möchtest. Was hat dich dazu bewogen, wo siehst du dich und was sind deine Stärken?

 

Vom Nagel ist gut, da gehören die noch lange nicht hin, da ich noch zuviel Spaß am Fußball habe. Die Trainingsspiele mit euch sind sehr anstrengend da ihr ja alle so 10 – 20 jähre jünger seit wie ich, aber der Spaß und ich denke mein Ehrgeiz mitzuhalten sind zu groß, es nicht zumachen. Unteranderem habe ich ja immer einen guten Mitspieler - "Panzer" - der meine Fehler ausbügelt (grinst). Punktspiele bei euch mitzuspielen ist ein wenig hoch denke ich, ich belasse es erstmal bei Trainings- oder vielleicht Testspielen (wenn das Trainerduo es zulässt).


Red.: Man munkelt in dem Zuge, du hälst dich in der Vorbereitung noch stark zurück. Wirst du das Lauftraining überhaupt einmal absolvieren?

 

Ja das Lauftraining werde ich tatsächlich an diversen Trainingstagen mitmachen, aber nur für mich, um fit zubleiben.

Red.: Vor kurzer Zeit gründete sich bei "Facebook" ein Werner-Josch-Fanclub, was denkst du darüber?

 

Ich war sehr erstaunt, aber zum Positiven.

Red.: Gerätst du dadurch mit Marek aneinander, der bekanntermaßen bisher als Mannschaftsliebling bekannt war? Gibt es schon erste Differenzen?

 

Also Marek braucht sich da keine Sorgen machen, denke ich, es soll so bleiben wie es ist, in meinem alter noch jemanden übertrumpfen, nein, nein, nicht ich.
Marek ist und bleibt das Idol der Mannschaft.
Ich kann nur sagen …. (Anm. d. Red.: Marek, Marek, Marek)

Red.: Erzähle doch bitte eine Anekdote aus deinem Fußballerleben.

 

Da gibt es nicht viel zu erzählen. Ich spiele noch beim 1.FC Hellbrook im Herrenbereich. Meine Position ist rechte Abwehr (Anm. d. Red.: Vorsicht Stahl) oder rechtes Mittelfeld und trage die Rückennr. 3. Ich war Jugendleiter - Jugend- und Ligatrainer bei Hellbrook.
Und ich denke die nächste Herausforderung steht schon vor der Tür …

(Anm. d. Red.: war zwar keine Anekdote, aber auch interessant!)

10.12.2009 Klaus Pablo Torgau

 

Red.: Moin Klaus! Du bist ja – wie ein Großteil des Teams – neu im Verein, wie fällt dein Fazit für das erste halbe Jahr SC Eilbek II aus?

 

Klaus: Sportlich gesehen verlief es eher mäßig, da wir unsere gute Frühform nicht konservieren konnten und uns in einigen Spielen ohne Gegenwehr ergaben. Mannschaftsintern hat das Team sehr gut zusammengefunden, der Zusammenhalt ist enorm und alle haben auf dem Platz ihren Spaß, ohne dabei den Ernst am Spiel zu verlieren.

  

Red.: Und was glaubst du ist nach der Winterpause noch für euch drin?

 

Klaus: Die Rückrunde wird für uns schon eine Art Vorbereitung auf die neue Serie, tabellarisch denke ich, dass nicht mehr als Platz sechs drin sein wird. Eventuell werden die Trainer einige neue Dinge ausprobieren, d.h. man ist auch vor Rückschlägen nicht gefeit. Letztendlich kann das nächste halbe Jahr als weiterer Lernprozess unserer noch recht jungen Mannschaft dienen.

  

Red.: Böse Zungen behaupten du würdest lieber im Feld spielen als im Tor. Wo siehst du dich denn lieber spielen?

 

Klaus: Ich spiele da am liebsten, wo mich der Trainer hinstellt (Anmerkung der Redaktion: Ja ne, is klar ...) und wo ich der Mannschaft am meisten helfen kann, bevorzugt in der Startformation. In meiner Karriere habe ich bis auf Stürmer schon alles gespielt, von daher habe ich keine Präferenzen.

  

Red.: Dein persönliches Highlight der Vorrunde?

 

Klaus: Das Highlight der Hinrunde war die Weihnachtsfeier Anfang Dezember. Zu den fußballerischen Leckerbissen gehörten vor allem die beiden Pokalspiele und der völlig unerwartete Kantersieg bei DUWO (übrigens mit mir als Feldspieler).

   

Red.: Gibt es denn auch negatives über dein neues Team zu berichten?

 

Klaus: Phasenweise war die Trainingsbeteiligung und –motivation bei einigen Spielern sehr gering, auch die Disziplin litt in den Übungseinheiten ein wenig. Dennoch haben wir uns aus diesem Tal befreit und sind schon lange auf dem Wege der Besserung.

  

Red.: Wie erklärst du dir das Phänomen, das Woche für Woche neue Testspieler beim Training erscheinen (Anmerkung der Redaktion: Wohlgemerkt kommen die alle von alleine).

 

Klaus: Viele denken vielleicht, dass sie mal wieder Lust auf  Fußball haben und sind evtl. über unsere Homepage auf uns aufmerksam geworden. An dieser sieht man, dass wir für Amateure ein recht geordnetes Auftreten haben, dennoch aber für Späße immer zu haben sind (ich erinnere da z.B. an Heikos Foto). Unsere Mannschaft ist sehr sympathisch und hat dadurch eine große Strahlkraft erreicht, die dem Umfeld nicht verborgen geblieben ist.

  

Red.: Um noch mal auf die Gerüchteküche zurückzukommen. Man munkelt du und einige deiner Mannschaftskameraden, seien mehr als nur Stammgäste bei Subway. Was hältst du den von der Kombination Leistungssport in der KK und Fastfood?

 

Klaus: Die Medienlandschaft in Eilbek ist seit geraumer Zeit sehr hektisch und versucht immer wieder Gerüchte zu streuen, die uns vom Wesentlichen ablenken sollen. Unsere Aufgabe ist es, am Wochenende unsere Leistung zu zeigen, alles andere ist primär, um es mit den Worten von Hans Krankl zu sagen.

  

Red.: Zurück zum sportlichen. Mit Manuel Lagemann, Christian "Bobby" Grempel und Berni haben bereits drei Spieler fest zur Rückserie zugesagt. Deine Eindrücke von den neuen?

 

Klaus: Bobby und Manuel haben ja bereits ihr erstes Spiel für uns absolviert. Alle drei Spieler werden uns verstärken, zumindest in der Tiefe des Kaders und haben ihre individuelle Klasse im Training bereits angedeutet. Ob sie sich langfristig etablieren können, wird die Zeit zeigen. Der gesteigerte Konkurrenzkampf im Team wird sich leistungsmäßig auf jeden Fall nicht negativ auswirken.

  

Red.: Danke das du dir Zeit für ein kurzes Interview genommen hast.

 

Klaus: Bitte sehr, es war mir eine Freude.

Nächste Termine

Do.   11.03 Training         19:30h